Mittwoch, 13. November 2013

DAX Kursziele

Liebe Leserin, lieber Leser, 

in dieser Analyse will ich Ihnen meine Überlegungen zu Kurszielen im DAX auf der Oberseite darlegen, wobei es sich hierbei um ein Modell handelt, dass bestimmte Annahmen zugrunde legt. Die letzte strategische Analyse wies auf Mindestkursziel von 8700 Indexpunkten hin. Damals stand der DAX bei ungefähr 7400 Indexpunkten. Dieses Ziel wurde inzwischen vom Markt abgearbeitet.

Grundsätzlich bleibt folgendes festzuhalten: 

Mit steigenden Kursen steigen auch die Reaktionsrisiken.

Steigende Kurse sind nicht gleich zu setzen mit einem Erhalt der Kaufkraft des Anleger - Gold und Silberminen als primary dealers mal ausgenommen.

Kursverluste - im Sinne von Kaufkraftverlust - kann der DAX, wie der Dow Jones auch bei nominal steigenden Kursen erleiden. Da der Dow stärker steigt spricht vieles dafür dass der US-Dollar auch stärker als der Euro entwertet. Daher berücksichtigen die nachfolgend genannten Kursziele nicht den mit steigenden Kursen vergesellschafteten Kaufkraftverlust im deutschen Aktienindex für die Zukunft.

Was auf den ersten Blick sich paradox anhört ist freilich durchaus für strategische Positionierungen im Markt in Zukunft von Relevanz.

Das Beispiel Simbabwe und die dortige Hyperinflation zeigte folgendes Phänomen:

Der Aktienmarkt legte eine Rally von sagenfhaften 56436 Prozent hin - so starkt schoss die Börse in Simbabwe damals im Jahre 2008 in die Höhe. Allerdings hatte die Sache einen Haken - denn während die Aktienkurse in der heimischen Währunug in die Höhe schossen - so wie der Dow Jones es derzeit vormacht - verlor die Währung noch schneller an Wert. So wurde von der Regierung des Diktators Mugabe im Juli 2008 die Inflationsrate auf 231 Millionen Prozent geschätzt. Die Folge - trotz des Kursanstieges im Aktienindex von Simbabwe konnte man am Ende nur noch rund 1/10 der Goldmenge kaufen, wie vor Beginn der Hyperinflation.

Aktien boten daher für die Anleger kaum Schutz vor der Entwertung durch die Inflation und den damit verbundenen Kaufkraftverlust. 

Ganz anders hingegen Gold und Silber, die auch damals wie in allen ähnlichen Prozessen in der Geschichte den Anlegern ihre Ersparnisse retteten und sich als hervorragender Wertspeicher entpuppten, wie immer in Phasen von deflatorischen oder hyperinflatorischen Staatsbankrotten.

Der einzige Trost der Aktienbesitzer ist freilich der, dass trotz des Kaufkraftverlustes bei steigenden Aktienkursen in heimischer Währung, am Ende diese nicht ganz mittellos waren - ganz im Gegensatz zu den Papiergeldbesitzern.

Das Beispiel Simbabwe zeigt eindrucksvoll, dass Aktionäre bei Inflation nicht reich werden - mal abgesehen von Gold und Silberminenbesitzern - aber immerhin verlieren diese nicht nicht in dem Ausmasse wie jene die mit Zinsen sparen.

Benjamin Graham stellte schon im "Intelligent Investor" fest, dass Aktien somit einen Teilschutz vor Geldentwertung bieten, womit diese den Nachteil gegen Anleihen und Zinspapiere ausgleichen. So können Aktienkurse abstürzen, Dividenden gestrichen werden usw. Aktien bieten Schutz vor einer Inflation - allerdings kann trotz steigender Kurse eine Deflation nominal maskiert werden, nämlich genau dann, wenn der Kaufkraftverlust der Aktienbesitzer grösser ist, als die Geldentwertung. Hier kommen dann Gold und Silber als monetäre Werte ins Spiel.

In einem mehrstündigen Prozess einer recht aufwendigen duedilligence habe ich folgende Kursziele für den DAX identifiziert und dabei feststellen müssen, dass es quasi eine "unsichtbare" Kopplung zwischen den Kurszielen im DAX und den möglichen zukünftigen Kurszielen bei den Edelmetallen gibt, welche als monetäre Werte die Kaufkraft schützen - und zwar besser als Aktien - und erst recht besser als Anleihen.

Zum einen konnte in einem eigens entwickelten Modell für Silber ein Log-Fibo-Extensionsziel bei 17802 US-Dollar je Unze identifiziert werden. Unter der Annahme einer 16:1 Ratio im Gold-Silberverhältnis ist damit ein Entwertung des Dollars auf 284483 USD je Unze verbunden. Bei rund 5.14 Milliarden Unzen Gold weltweit entspricht dies einem Dollarvolumen von rund 1 462 242 Billionen US-Dollar, die durch Gold und Silber abgedeckt werden, wenn die Finanzkrise in den finalen Prozess einschwenkt.

An dem Tag wo dies passiert wird der DAX in etwa mit 0.062 Goldunzen bewertet werden, die Derivatematrix kollabieren und mit 1 Unze Silber der DAX gekauft werden können - so zumindest das Modell. Die Zukunft muss weisen, ob es dann auch so eintrifft.

Sie lesen richtig. Ich war selber überrascht wie der DAX sich genau an die implizit durch diese nach Fibogesichtspunkten ermittelten Kursmarken in den letzten Jahren gehalten hat.

Kurszum der DAX wird auf 17800 Punkte steigen - das ist die gute Nachricht für Aktienbesitzer im Rahmen des Prozesses der Geldentwertung. Für den Dow Jones gilt ähnliches - nur dort ist der Prozess bereits wesentlich finaler als im DAX. Die schlechte Nachricht für Stanardaktien ist: Aktienbesitzer werden ebenfalls massive Kaufkraftverluste hinnehmen müssen.

In dem Augenblick wo die spekulative Derivatematrix kollabiert wird Gold auf 284383 USD je Unze aufgewertet werden - Silber bei 17802 USD je Unze stehen und der DAX ebenfalls bei 17800 Punkten notieren. Nominal hat der DAX dann sich nochmal glatt verdoppelt - Kaufkraftmässig aber am Ende fast 99 Prozent gegen Gold und Silber verloren.

Ich werde hier nicht die Details meines intern verwendeten Systems zur Kurszielbestimmung verraten - nur es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen, als ich die entsprechenden inneren Zusammenhänge aus dem Kaufkraft erhaltenden System aus Gold und Silber auf den DAX und die zu bestimmenden Kurszielmarken und bereits definierten Kursmarken 1:1 übertrug. Es konnte festgestellt werden, dass alle im Gold und Silbersystem getroffenen Aussagen sich in den Kursmarken des DAX punktgenau wiederfinden lassen.

Der Plan der FED und der Zentralbanken könnte also sein, nominal die Aktien steigen zu lassen und trotzdem die Menschen dabei ihrer Ersparnisse zu berauben. Denn gefühlt ist bei steigenden Aktienkursen ein solcher Diebstahl durch Kaufkraftverlust besser zu vermitteln, als durch sinkende Notierungen in den nominalen heimischen Währungssystemen.

Im nachfolgenden Chart bekommen sie einen Überblick über die über das Gold und Silbersystem ermittelten Modellkursziele für den deutschen Aktienindex. Eine entsprechende Prüfung für den Dow Jones steht noch aus - wird aber vermutlich entsprechende Resultatet liefern, die ähnlich sind wie beim DAX.

Über Gold und Silber definierte Kurszielmarken für den DAX...

Chart erstellt mit www.tradesignalonline.com


Auffällig ist dabei das die 8150 Punktemarke in diesem Modell des indizierten relativen Kaufkraftverlustes von Aktien gegen Gold und Silber sich harmonisch in Fibonacci Projektionen des Gold und Silbergeldsystems einfügen, welches mit Kurszielen bei 17800 Indexpunkten korrelieren. Die Kursziele und Kursmarken sind also wie von unsichtbarer Hand an die echten Kaufkraftschutzelemente - die Edelmetalle gekoppelt. Diese Zielmarke wird nur durch entsprechende Entwertung des Dollars gegen Gold und Silber erreicht werden. Dies ist die Grundannahme diese Kurszieldefinitionen für den DAX. Beachten Sie, dass trotz eines solchen Kursanstieges im DAX dieser relativ zu Gold und Silber massiv an Kaufkraft verlieren wird. Für den Dow Jones gilt dies noch viel stärker.

Die ergibt als Resultat einer mehrstündigen due diligence das folgende auf den DAX übertragene vom Gold und Silber hergeleitete Kursziel-Szenario, welches trotz steigender Kurse im DAX für die Besitzer von Aktien mit einem massiven Kaufkraftverlust einhergehen wird. 

Viele Grüsse.

Cord Uebermuth

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Kommentare:

  1. Ein sehr interessanter Artikel.Was würde dies für die Minenaktien bedeuten?
    Schießen diese mit nach oben,oder sollen diese finanziell ausgeblutet werden?
    Lieber Edelmetalle oder auch einen Teil in Minenwerte als Wertspeicher?

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  2. Guten Tag,

    in dem aufgezeigten Modell das interessanterweise eine Verknüpfung zwischen den monetären Eigenschaften der Edelmetalle Gold und Silber aufzeigt steigen Aktien, wie auch Edelmetalle.

    Allerdings fällt der Anstieg bei Aktien wesentlich geringer aus, als bei den Edelmetallen - da der Kaufkraftverlust als entscheidender Marker bei der Beurteilung der Aktienmarktentwicklung nicht berücksichtigt wird. Demnach erleidet man trotz nominalen Anstieges am Aktienmarkt am Ende gegen den echten monetären Werten eine rapiden Kaufkraftverlust. Das Modell beruht auf einem Target von 17802 USD je Unze Silber und 284834 USD je Unze Gold.

    Ein weiterer Anstieg des Aktienmarktes ist nominal möglich in diesem Modell - allerdings nur durch Vernichtung von Kaufkraft.

    Die blauen Fibonacci-Standards im dargstellten Chart entsprechen einem Silberäqivalent von 17802 Euro je Unze. Hält der Dax sich daran so wären Kurse von 9995 (Silber baasierter Kummulationspunkt) bzw. 9699 (Gold basierter Kummulationspunkt) zu diskutieren.

    Dies wird jedoch in diesem Modell von einem wesentlich stärkeren Anstieg der Edelmetallnotierungen begleitet - da nach diesem Modell die Ursache eine Vernichtung von Kaufkraft ist - egal ob in Dollar oder Euro.

    Viele Grüsse.

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  3. Nachtrag:

    Minenwerte sind nach diesem Modell gegenüber Standardaktien zu favorisieren - ebenso wie die Edelmetalle.

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