Dienstag, 19. Februar 2019

Achtung! Erdbebenserie am Bardabunga Vulkan...

Innerhalb von 18 Stunden haben sich nahe und unter dem Bardabunga Vulkan Komplex auf Island wieder mehrer Erdbeben ereignet. Insgesamt sechs Beben konnten bislang unter dem Vulkan bis vor zwei Stunden registriert werden. 

Das Hypozentrum der Beben reicht in von 18.5 km Tiefe und nähert sich der Oberfläche auf bis zu 500 Metern an. Mit einer Magnitude von 0.9 bis 2.2 dürften die Beben vermutlich magmatischen Ursprungs sein und auf einen Aufstieg von Magma unterhalb der Caldera hinweisen.

Auch die Tage zuvor bebte die Erde unter dem isländischen Vulkan wiederholt. Live Bilder vom Vulkan sind derzeit nicht verfügbar, da aus unbekannten Gründen die Webcam am Bardabunga offline gegangen ist.

Offen bleibt angesichts der Erdbeben in den letzten Tagen, ob sich am Bardarbunga Vulkan ein große Eruption anbahnt, nach dem der Vulkan bereits vor einigen Jahren mit einer monatelangen Spalteneruption abseits des Mainstreams von sich reden machte.


Merkur - der Planet des Jahres 2019...

Reprocessed_Mariner_10_image_of_Mercury.jpg

Quelle des Bildes: NASA
Liebe Freunde der Freiheit und des Friedens,
im letzten Jahr war die Venus als Planet des Sonnensystems am Firmament das Maß aller Dinge. In diesem Jahr dürfte Merkur mit seiner Atmosphäre von gerademal nur rund 1000 kg ihr hingegen den Rang ablaufen und einige male von sich reden machen. Der heiße kleine Planet, der die Sonne in 88 Tagen umrundet steigt dieser Tage mit Beginn der Dämmerung für einige Tage im Westen in unseren Breiten am Abendhimmel an und kann dann ca. 10 Grad oberhalb des Horizontes beobachtet werden, ehe er dann am 5 März sich wieder bis zum Juni diesen Jahres unsichtbar macht.
Im Juni wird er dann ca. 1 Stunde nach Einbruch der Dunkelheit erneut am Abendhimmel zu sehen sein - vermutlich am besten zwischen dem 10. Juni und den 20 Juni des Jahres. Dabei wird er am 24. Juni auf mehr als 24 Grad über den Horizont ansteigen und sich zur Sonnenwende in Szene setzen.
Das Highlight erwartet alle Astrofans des Merkur aber erst zum Winter hin, wenn der Herbst in Deutschland hoffentlich nicht wieder eine dichte Wolkendecke produziert.
Der letzte zentrale Merkurtransit fand 1973 statt...
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Hobbyastronomen sollten dabei den 10. November in ihrem Kalender schon einmal vormerken. Denn an dem Tag wird es einen seltenen zenralen Merkurtransit geben. Auch wenn es im Abstand von 3.5/7/9.5/10 und 13 Jahren zu einem Transit des Merkurs vor der Sonne kommt, der von der Erde aus beobachtet werden kann, so ist ein sogenannter zentraler Transit des Merkurs selten, denn in aller Regel passiert der Merkur auf Grund der geneigten Umlaufbahn um die Sonne diese von der Erde aus betrachtet bei seinen Transits eher dezentral zumeist zwischen Sonnenmitte und äusserem Rand der Sonnenscheibe.
Dieses Jahr wird Merkur am 10. November aber einen zentralen Durchgang aufweisen - sprich in weniger als 100 Bogensekunden durch das Zentrum der Sonnenscheibe wandern. Dabei wird der diesjährige seltene Merkurtransit in Deutschland nicht vollständig zu sehen sein, weil die Sonne am späten Nachmittag bereits untergeht. Der Transit wird in unseren Breiten mit dem ersten Kontakt gegen 13.35 Nachmittags beginnen, ehe dann der kleine Merkur komplett sich vor die Sonne als kleiner schwarzer Punkt schieben wird, was mit dem zweiten Kontakt ca, 2 Minuten später der Fall sein wird. Das Ende des Merkurtransits findet um 19:04 MEZ statt und somit nach Sonnenuntergang in unseren Breiten. Das ganze Ereignis wird aber in Nordwestafrika komplett verfolgt werden können, ebenso von der Antarktis, Südamerika und im Osten der USA zu sehen sein.
Der Transit ist mit einer Sofibrille nicht zu verfolgen, weil der Merkur zu klein dafür ist. Wer dennoch das Himmelsschauspiel am Zentralgestirn verfolgen will, sollte die Sonne mit einem auf ein Stativ montierten Feldstecher auf eine weiße Fläche projezieren oder man verwendet ein speziellen Sonnenfilter an seinem Teleskop, damit die Augen keinen Schaden davon tragen.
WICHTIG: NIEMALS UNGESCHÜTZT OHNE GEEIGNETE FILTER IN DIE SONNE SCHAUEN! BEI NICHTBEACHTUNG VON ERFORDERLICHEN FILTERSCHUTZMASSNAHMEN DROHT ERBLINDUNG!
Daher ist für den Laien die Projektionsmethode und damit verbundene indirekte Sonnenbeobachtung bei der das Bild der Sonne auf eine weisse Fläche projeziert wird am ungefährlichsten.
Der nächste Merkustransit wird übrigens erst wieder im Jahre 2032 zu sehen sein - genau gesagt am 13. November 2032.
Der letzte zentrale Merkurtransit liegt dabei inzwischen mehr als 45 Jahre zurück und fand 1973 statt.
Auch wenn ein Merkurtransit von der Erde aus nicht mit bloßem Auge (was man bei Sonnenbeobachtungen eh tunlichst unterlassen sollte, so denn man nicht an einer solaren Retinopathie erblinden will) ohne technische Hilfsmittel beobachtet werden kann, so wird er sicherlich für viele Astrofans ein Bonmot werden und die Sternen und Sonnenfotografen auf den Plan rufen. Ich erwarte spektakuläre Bilder - auch von der Nasa beim Durchgang des Merkurs vor der Sonne.
Im übrigen hatte Kopernikus 1629 mit seinem damals revolutionären heliozentrischen Weltbild für das Jahr 1631 einen Merkurtransit vorausberechnet, der dann auch zum ersten mal von Menschen auch beobachtet werden konnte.
Einen Doppeltransit von Venus und Merkur zur selben Zeit wird es aber hingegen nicht geben. Ein solches extrem seltenes Ereignis wird erst für das Jahr 69163 geben, nachdem es bereits seit 280 000 Jahren kein solchen Doppeltransit mehr gegeben hat.
Viel Spaß bei der Beobachtung des Merkur in den kommenden Tagen zu Beginn der Dämmerung. Dieser wird übrigens am 25. Februar am höchsten über dem Westhorizont stehen. Vielleicht erwischt der ein oder andere traumhaftes Wetter und schießt ein hübsches Foto dieses Planeten bei seinem Stelldichein am Abendhimmel.

Montag, 18. Februar 2019

Erdöl - wird es einen parabolischen Anstieg der Preise geben?

Liebe Freunde der Freiheit und des Friedens.
seit dem Jahre 1973 - sprich dem Ende des Bretton Woods Systems ist die öffentliche Staatsverschuldung der USA auf inzwischen weit über 22 Billionen US-Dollar (englisch: Trillionen) angestiegen. Die FED weist seit dem Jahre 2005 nicht mehr das nominale Geldmengenwachstum aus und bereits damals hatte sich die umlaufende Geldmenge im Dollarsystem gegenüber 1973 in etwa verzwanzigfacht. Da seit der Finanzkrise 2008 die Geldmenge weiter exponentiell am steigen ist - sprich Fiatmoney entwertet wird - dürfte inzwischen die reale Geldmenge der FED um rund das 50-fache gestiegen sein.
Unbeschadet dieser Überlegungen gibt es einen Reihe von Faktoren, welche selbst bei stabilem Geldmengenangebot seitens der Zentralbanksozialisten für langfristig starkt steigende Notierung sorgen können, so dass zwischengeschaltete Korrekturen beim Öl mittel- und langfristig durchaus für strategische Positionierungen im Erdölsektor genutzt werden können. Wegen der Rollover Effekte bei Derivaten ist hier ein Direktinvestment in entsprechende Firmen der Erdölbranche langfristig vielversprechender. 
Ich persönlich sicher auf diese Weise kalkulatorischen den persönlichen Ölbedarf bezogen auf die gesamte Lebenszeit ab. Pro Person kann in einer deutschen Durschnittsfamilie mit 4 Personen je nach Lebensweise zwischen 12 und 21 Barrel pro Jahr veranschlagt werden.
Bei einem Vier-Personenhaushalt ergibt sich bei Verwendung der unteren Spanne dieses Bedarfs dabei ein jährlicher Gesamtbedarf von rund 50 Barrel Öl, was in etwas 8000 Litern Öl im Jahr entspricht.
Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von knapp mehr als 80 Jahren muss somit - Stand 2019 - pro Kopf je Bundesbürger ein Rohölverbrauch von rund 4000 Barrel auf die gesamte Lebenszeit veranschlagt werden, was mehr als einer halben Million Liter an Erdöl entspricht - genauer gesagt 636 000 Litern.
Ein Vierpersonenhaushalt benötigt bezogen auf seinen gesamten Lebenszeitbedarf somit bei konservativer Rechnung am unteren Ende der Nachfragespanne rund 16000 Barrel Öl - sprich rund 2.5 Millionen Liter Erdöl - um seinen heutigen Lebensstandard zu halten. Um diesen Bedarf abzusichern müssen sie aktuell in etwa 50 000 bis 100 000 Euro an Gegenwert in entsprechende Ölunternehmungen investieren, so denn sie einen Vierpersonenhaushalt vor den katastrophalen Folgen dramatischer Ölpreisanstiege  in der Zukunft bewahren wollen.
Jeder der keine eigene Ölquelle im Garten hat, die diesen enormen Bedarf an Erdöl im Laufe eines Menschenlebens abdeckt, sollte sich daher als Basisinvestment überlegen, ob er nicht zumindest einen Teil seines Geldvermögens in Ölquellen und Gasvorkommen investiert, auch wenn dieser Sektor nach wie vor von Ökosozialisten in kommunistisch planwirtschaftlicher Manier zunehmend diskreditiert wird, was vielmehr wahrscheinlich der Angst derselben geschuldet ist, dass eine auf Öl angewiesene Gesellschaft die Machtansprüche sozialistischer Brigaden an Vermögensumverteilern und deren Zwangsbeglückungsphantasten umgehend in Frage stellt, sobald die Masse den Preisdruck bei den Basisrohstoffen der Weltwirtschaft nachhaltig auch wegen des real existierenden Geldsozialismus korrupter Finanzstrukturen zu spüren bekommt.
Wer keine Ölquelle besitzt wird langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Sozialismus auch auf dem Energiesektor enteignet werden. Dies vor allem deshalb, weil dieser die Primärbedürfnisse aller Menschen abdeckt und somit der Verbraucher und Bürger keine Chance hat sich gegen extreme Preisanstiege im globalen Wettbewerb mit nicht sozialistischen Wirtschaftssystemen zu wehren.
Ich erwarte - nicht zuletzt auch mit Blick auf den vermutlich schon stattgehabten Peak Oil Spike beim konventionellen Grundöl - in den kommenden Jahren und Jahrzehnten einen sehr wahrscheinlich exponentiellen Ölpreisanstieg, der nicht nur durch die steigende Nachfrage seitens einer global anwachsenden Zahl an Erdölkonsumenten durch den weltweiten Bevölkerungsanstieg die Folge sein wird, sondern auch durch schwarze Schwäne die zu einem globalen Abfall der Erdmitteltemperatur um mehr als 5 Grad Celsius führen können, Öl zu einem der begehrtesten Rohstoffe für viele Jahre machen kann, ehe dann auf Grund einer neuen Eiszeit das Erdölangebot dramatisch kollabiert und krisenhafte Verläufe beim Angebot des Grundöls bei zugleich explodierender Nachfrage und neuen QE Massnahmen zu parabolischen Anstiegen beim Ölpreis führen, die zu einer kompletten Neubewertung des Erdöls führen werden.
Vor diesem Hintergrund sind alle Bestrebungen der global agierenden Mächte zu sehen, die mittels Einsatzes und Zuhilfenahme von militärischer Gewalt versuchen die letzten Erdölreserven des Planeten beim cheap oil sich zu sichern, ehe das Barrel Öl für den einfachen Planetenbewohner zu einem unerschwinglichen Luxusgegenstand wird.
Ein exponentieller langfristiger Anstieg der Ölpreiseist abseits täglicher Schwankungen der Ölpreise ist für die Masse der Bewohner dieses Planeten, die dem linearen Denken verhaftet sind, kaum vorstellbar, wird aber eine umso schmerzlichere Erfahrung werden, wenn auf Grund komplexer Marktmechanismen und Wechselwirkungen, die Erdölpreise sich vervielfachen.
Wer die Möglichkeit massiver exponentiell verlaufender Ölpreisanstiege beim Öl von vorherein leugnet oder nicht in Betracht zieht, läuft am Ende Gefahr selber Teil einer weltweiten Ölkrise zu werden, die Folge eines global sinkenden Ölangebotes, bei zugleich bestehenden massiven Nachfrageanstieg nach Öl sein dürfte.
Dabei ist es langfristig meines Erachtens vollkommen belanglos, was der Ölpreis im Tages- oder Wochengeschäft macht. Denn entscheidend ist am Ende, ob man Zugriff auf Erdöl hat - sei es durch Beteiligung an entsprechenden Unternehmen aus dem Sektor oder durch den Besitz eigener Öl- und Gasquellen.
201902160205 Brent Oil Millenium Cycle.png
So könnte ein Preisanstieg beim Erdöl in den kommenden 30 Jahren am Ende aussehen...
20190216 Brent Parabolische Preisanstieg 30 Jahre.png
Wenn es so kommt wie im Chart skizziert, dann wird die Masse gut beraten sein, sich bereits vor einem solchen sicherlich ereignisreichen Ölpreisanstieg abgesichert zu haben, sofern sie ihren Lebensstandard bewahren will.
Diese Absicherung sollte aber meines Erachtens keinesfalls über Derivate erfolgen, sondern durch Direktinvestments in entsprechend gut aufgestellte Öl- und Gasunternehmen.

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Lost in Space - Mars Rover Opportunity has gone...


Opportunity - 15 Jahre Marsforschung auf höchstem Niveau...


Opportunity Mars Rover.jpg
Image Credits: NASA


Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,

am Mittwoch gab die NASA bekannt, dass nach 15 Jahren extensiver Erforschung der Marsoberfläche mittels des ferngelenkten Mars Rovers Opportunity nun der zweite Mars Rover aufgegeben und die Mars Mission beendet wird.

Damit endet ein weiteres Kapitel großartiger Weltraumgeschichte in den Annalen der neostellaren Revolution - dem Aufbruch der Menschheit zu den Sternen und neuen Welten. Die Marktschwäche am Mittwoch dürfte auch auf das Ende dieser großartigen Ära zurück zu führen sein. Entsprechende Zusammenhänge zwischen Finanzmarktentwicklung und Erfolgen, wie auch Misserfolgen, wurden von mir schon vor vielen Jahren kommuniziert.

Eine ausführliche Darstellung des Zusammenhanges zwischen Finanzmarktentwicklung und der Preisbildung an den Aktienmärkten nahm ich 2012 vor und habe diese auch veröffentlicht.
Auffällig an dem Marktverlauf der letzten Jahre war, dass eben nach dem Ausfall von Opportunity, wie so oft beim Scheitern von Weltraumabenteuern in der Vergangenheit, die Märkte auf Tauchstation gingen. Dies mag Zufall sein, aber selbst wenn, so sind die Korrelationen von Erfolg und Misserfolg mit nachfolgend steigenden oder fallenden Märkten deutlich erkennbar, besonders dann, wenn bestimmten Missionen eine wissenschaftlich sehr hohe Bedeutung zugesprochen wird.
Mit dem offiziellen Ende der Mars Rover Mission, die auf der ganzen Linie ein wichtiger Schritt in Richtung Eroberung des Weltraumes am Anbeginn eines epochalen Weltraumzeitalters darstellt, wurde die Serie schlechter Nachrichten vom Mars der letzten Monate bei denen Opportunity sich nicht mehr zurückmeldete, beendet.

Es war eine fantastische Mission, wenn gleich die Entdeckung von neuen Lebensformen am Ende auch dem letzten der beiden Mars Rover auf dem Mars nicht gelang und die Erkenntnisse und über 217000 Bilder die er zu Erde sandte uns einmal mehr vor Augen führten auf was für enem fantastischen Planeten wir leben dürfen in einem ansonsten für die Entstehung von Leben eher schwierigen Umfeld im Weltraum.

Eines der in meinen Augen besten Bilder vom Mars, die der Mars Rover gemacht hat zeigt den Blick von Cape Tribulation über den gewaltigen Endevour Krater, welchen der Rover ebenso auf seiner 15 Jahre langen Odysee erfortschte....


Endevaour Crater photographed by Opportunity
 
PIA19109-MarsOpportunityRover-EndeavourCrater-CapeTribulation-20150122.jpg
Image Credits: NASA





Am 19. Oktober 2014 machter der Rover mit seiner Panoramakamera noch ein Foto von dem im Anflug auf den Mars befindlichen Kometen Siding Spring, welcher zweieinhalb Stunden später seine größte Annäherung an den Planeten erreichte. Das Foto entstand in der Morgendämmerung und dokumentiert ein seltenes Ereignis in unserem Sonnensystem, bei dem der Mars nur knapp einer Katastrophe entkam...
Komet Siding Spring passing Mars at 19. October 2014
 
 
PIA18591-MarsOpportunityRover-CometSidingSpringFlyby-20141019.jpg
Source of all pictures: Nasa

Mit dem Ende der Mars Mission von Opportunity gilt es mehr denn je nicht den Blick für die kostbarste Schöpfung zu verlieren - sprich die Erde selbst. Denn es gibt keine zweite Erde, die für uns als Menschheitsfamilie jemals erreichbar wäre - zumindest nicht mit den gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand...

Denn wenn die Marsmissionen bislang eine Erkenntnis gebracht haben, dann vor allem jene, dass selbst die einfachste Blume, ein Grashalm oder ein kleines krabbelndes etwas, ein Baum oder was auch immer sich um uns herum bewegt, etwas einmalig kostbares in den unendlichen Weiten des Weltraumes darstellt und dass es im Grunde eine Schande für die gesamte Menschheit ist, wenn Bäume einfach gefällt und achtlos verbrannt werden, sprich das Geschenk des Lebens vernichtet und nicht bewahrt wird und wir die Welt in der wir leben nicht mit jenem erforderlichen Respekt behandeln, den sie eigentlich tagtäglich verdient, weil eine Verkettung glücklicher Umstände uns als Menschheitsfamilie die Chance eröffnet in einer schier winzig endlos kleinen Ecke des Universums unseren Stempel aufzudrücken und vielleicht eines Tages mal wirklich das Leben auch in die Weiten des Kosmos zu transportieren, soweit es in unseren Möglichkeiten liegt und damit diesem Leben eine Evolution ermöglichen, welche die Vorstellungskraft von Zeit und Raum nach menschlichen Ermessensmaßstäben zu sprengen in der Lage ist...

Genau deshalb freue ich mich schon heute darauf, was in Zukunft an neuen Missionen von der Menschheit auf den Weg zu neuen Welten gebracht wird und wann vor allem die Menschheit anfängt den Weltraum nachhaltig zu erobern und das Leben dabei mit auf seine Reise zu den Sternen zu nehmen und diesem somit gänzlich neue Möglichkeiten der Evolution ermöglichen...

In diesem Sinne - auf die Zukunft.

Peace!

Sonntag, 17. Februar 2019

Flash Sonnenfinsternis im Sirius System am Montag den 18.2.2019...


Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,

am kommenden Montag den 18. Februar wird es zu einem seltenen Himmelsereignis kommen. Der rund 4.7 Kilometer große Asteroid (4388) Jürgenstock wird den hellsten Stern am Nachthimmel für Bruchteile einer Sekunde bedecken. und dabei sowas wie eine Flash Sonnenfinsternis des Sirius Sternensystems erzeugen.

Dieser als Occultation bezeichnete Vorgang wird somit kurzzeitig den hellsten Stern am Firmament verdunkeln. Allerdings ist die Abdeckung von Sirius durch den nach einem deutschen Astronomen bezeichneten Asteroiden in Europa nicht sichtbar sein. Der Schatten der Bedeckung der Sonnenscheibe des binären Siriussystems wird sich gegen 10:30 am Abend in den USA von der Antarktis aus kommend sich bis nach Nordamerika erstrecken und nur für Beobachter in einem schmalen Streifen über Mexiko, den USA und Kanada erkennbar sein - freie Sicht auf Sirius vorausgesetzt.

Dabei wird der Asteroid für Bruchteile ca. 1,8 Sekunden das Sirius System verschwinden lassen, was für den Beobachter dieser Okkultation als Blinken wahrgenommen werden kann. Die absolute Phase der Occultation mit vollständiger Bedeckung des Sirius Sternensystems wird dabei nur rund 0.18 Sekunden dauern. Es wird interessant sein zu erfahren ob die Wissenschaft dabei neue Erkenntnisse über das Sirius System gewinnen kann.

Weitere Infos findet ihr unter folgendem Link

 Sirius - der hellste Stern am Nachthimmel wird Schauplatz einer seltenen Okkultation morgen am Montag den 18. Februar 2019 sein...

Sirius_A_and_B_artwork.jpg
Quelle: Animation der NASA

Dear friends of peace and freedom,
 
next monday at 10:30 p.m. a rare event at the night sky is observable at Antarctica, Chile, middle America, Mexiko, USA and Canada. It is an occultation of the brightest star at the night sky - the binary Sirius System.

The asteroid (4388) Jürgenstock will pass the Sirius System for parts of around 1.8 seconds and will darken the sun. The event will look like a twinkle of the sirius star. Space enthusiast are able to film the event or make some exciting pictures.

Further information are available at this Link