Mittwoch, 21. August 2019

SKYNET - morgen fliegt der erste Terminator zur ISS...

artificial-intelligence-155161_960_720.png
Bildquelle - pixabay - bearbeitet www.indextrader24.com
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
morgen beginnt ein neuer Abschnitt in der Evolution dieses Planeten - wenn gleich auch in einer bislang sehr frühen Stufe der Evolution. Russland will erstmals einen Roboter auf die ISS zum russischen Modul schicken. Sein Name

SKYBOT F-850

Der neue Weltraumroboter Russlands ist Teil des gestern verkündeten neuen Programms von Roscosmos - dem russischen Gegenstück zur NASA - im Hinblick auf die Eroberung des Weltraums und zur Etablierung zukünftiger bemannter deep space Missionen jenseits des Mondes. Der Skybot erinnert von seiner Konstruktion sehr stark an eine Mischung eines T-850 aus dem Hollywoodfilmen mit Arnold Schwarzenegger aus der Terminatorreihe und dem Alienkonstrukt in Alien 2 mit Sigourney Weaver.
Der Vorläufer von C3PO aus Krieg er Sterne wird erstmals mit dem Flug von Sojus-14 am 22. August 2019 den Anspruch der Maschinenwelt auf einen Platz im Weltraum bei der zukünftigen Evolution des Planeten jenseits der Erdatmosphäre abseits menschlicher Einflussnahme erheben, wenn gleich zunächst nur als Maschinensklave des Menschen.
Noch erscheint die Robotik dieses Prototypen recht simpel und wenig bedrohlich, wenn gleich FEDOR, so seine frühere Bezeichmung in erster Linie als Kampfroboter für militärische Zwecke entwickelt wurde. Das langfristige Ziel solchen Maschinen ein eigenes Bewusstsein in Form artifizieller Intelligenz zu geben, sollte meines Erachtens nicht von der Menschheit angestrebt werden, da die Folgen für die Spezies Mensch in dem Augenblick wo die Welt der Maschinen die technische Singularität erreicht - sprich jenen Punkt in dem die Maschine klüger, intelligenter und schneller ist als jeder menschliche Geist auf Erden, diese Roboter vermutlich "erwachen" werden und sich gegen die Spezies Mensch selber wenden werden.
Alle Erfahrungen, welche Skybot F-850 dabei sammeln wird, dürften langfristig sich für die Menschheit als ganzes im Hinblick auf den Fortbestand der Spezies, nachteilig auswirken. Das die russische Raumfahrtbehörde dabei ihren Weltraumroboter nicht direkt in Anlehung an die vielen Parallelen seines Endoskeletts als Modell T-850 aus der Terminatorreihe bezeichnet haben, überrascht schon - aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Denn Skybot, der übrigens nicht von Skynet bislang produziert wurde, ist nicht nur in der Lage endlos lange Liegestützen durchzuführen, er lebt auch dann noch an Orten, wo Menschen direkt sterben würden - im Vakuum im All.
Russland wird den Aufstieg von FEDOR - alias Skybot-F-850 sicherlich feiern. Mich persönlich beschleichen sich bei solchen Entwicklungen eher unbehagliche Gefühle im Hinblick auf langfristige Entwicklungen und Gefahrenpotentiale die von mit künstlicher Intelligenz betriebenen potentiellen Kampfmaschinen ausgehen.
Vielleicht ist auch dies der Grund, dass die NASA nur über eine entschärfte Version eines Sykbot verfüht, welcher aus Stoff und Gummi besteht und nur aufgeblasen werden kann. Das eine solche Robotergummipuppe weitaus weniger Schaden als ein Fullmetall Jacket Exemplar einer potentiellen Kampfmaschine wie dem Terminatormodell T-850 nach empfunden Roboter aus russischer Fertigung, liegt auf der Hand.
Allerdings ist zu befürchten, dass der Einsatzu solcher Roboter im Weltall sich in der Zukunft nicht nur auf das Minen von Asteroiden beschränken wird, sondern neben ihrer friedlichen Nutzung auch das Risiko eines Missbrauchs für militärische Zwecke erfolgt. Letzteres wird zur Folge haben, dass neue Legionen von Kampfrobotern enstehen werden, welche in der Lage sind emotionslos und mit schier unglaublich großer Treffsicherheit jedes beliebiges Ziel - anfangs zunächst ferngelenkt - später eines Tages vermutlich vollkommen autonom - auszulöschen...
Das solcher Art Roboter eines Tages mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sich friedlich auf Erden verhalten werden, bezweifle ich ernsthaft. Denn erkennt die Welt der Roboter, dass der Mensche ihre Freiheiten beschneidet, dann dürften die Skybots dieser Welt eines Tages die Weltherrschaft übernehmen. Dies ist alles nur eine Frage der Zeit...

Dienstag, 20. August 2019

Indien fliegt zum Mond - und was macht Europa?


Bildquelle - pixabay - bearbeitet www.indextrader24.com
Mehr als 50 Jahre nach der Mondlandung waren die Amerikaner schon auf dem Mond. Auch die Russen und Chinesen haben den Mond mit Lander und Raumsonden besucht. Spätestens am 7. September ist Indien ebenfalls Mitglied im erlauchten Kreis der Raumfahrtpioniere der nächsten Stufe...
Und Europa?
Ein ganzer Kontinent kackt unter dem Sozialismus der Gegenwart sprichwörtlich ab - wird von Entwicklungsländern kurzerhand inzwischen überholt und verschläft den vollumfassenden Einstieg in das Weltraumzeitalter - und das ohne Ausnahme. Die Zukunft im All - in Europa der Selbstzerstörungspolitik - kein Thema.
Welch ein Armutszeugnis für die sozialistischen Regime und Machthaber - selbst mehr als 50 Jahre nach der Mondlandung hat kein einziger Europäer jemals den Mond betreten oder auch nur einen Rover zum Mars oder zum Mond geschickt.
Selbst ein Entwicklungsland wie Indien ist da bereits an Europa vorbei gezogen und wird als vierte Nation in wenigen Tagen zumindest einen Rover auf dem Mond landen lassen.
Das haben die Deutschen, die sich rühmen eine führende Industrienation zu sein - nicht bis heute geschafft. Und vermutlich wird auch niemals ein Deutscher den Mond betreten. Denn das ist wohl das letzte was man auf dem Mond sehen will - zumindest aus Sicht der Strippenzieher im System. Deutschland und die deutsche Kultur wird eradiziert, ehe die Menschheit den Mond und andere Planeten kolonialisiert haben wird. Alle laufenden Rechtsbrüche der Machthaber in Berlin und der EU Diktatur weisen zumindest darauf hin, dass die Vernichtung Deutschlands oberstes Ziel der Scheineliten ist...
Weltraumfahrt in Europa? Total lächerlich - ein ganzer Kontinentm der vom Sozialismus sprichwörtlich zerfressen wird, versagt vollkommen, wenn es darum geht, den Unternehmen den ultimativen Zukunftsmarkt, abseits staatlichen Machtmissbrauches, zu ermöglichen. Damit werden Arbeitsplätze in der Zukunft millionenfach zerstört und vernichtet, ehe sie jemals geschaffen worden sind...

Montag, 19. August 2019

Zarte Liebe...

icebergs-1711029_960_720 Rose Geburtstag.jpg
All rights reserved - Bildquelle - pixabay
Die zarte Liebe eines Menschen - sie ist oft ein Weg, der mit vielen Dornen besetzt ist.
Sie ist Weg der Hingabe und der Arbeit und oftmals auch mit Schmerz verbunden. Dieser Weg ist ein steter Lernprozess im Leben und die elementare Erfahrung, dass am Ende allen Seins und aller Handlungen die Erkenntnis steht, dass es sich zu leben lohnt für all die vielen glücklichen Momente, die Schmetterlinge im Bauch, die plagende Ungewissheit, ob eine Liebe erwidert wird oder auch die scheinbar so simple Erfahrung, das ein Kuss mehr über einen Menschen verrät, als ein Ozean voller Rosen und Blumen...

Der Kuss...

Der Kuss hat es nicht leicht im Sozialismus - denn oftmals wird er im planwirtschaftlichen Denken der Sozialisten zum Bruderkuss - dem Kuss auf die Wange degradiert - einem Kuss der allenfalls für Freundschaft, nicht aber für tiefe Liebe und Zunneigung steht.
Partnerschaften in denen die Liebenden sich häufig und intensiv im wiederkehrenden Ritual des Kusses gegenseitig ihre Zuneigung, ihre Liebe und ihren Respekt zum Ausdruck bringen halten besonders lange. Statistisch küsst der Durchschnittsdeutsche 3.2 mal am Tag. Wen? Keine Ahnung! Die meisten Küsse dürften dabei wohl eher als Knutscher, Bussi oder Bruderkuss der Sozialisten durchgehen...
Der Kuss der Liebe dürfte hingegen eher Seltenheitswert haben, sofern der oder diejenige sich nicht in einer atemberaubenden und mit Liebe erfüllten Beziehung zu einem ebenfalls liebenden Menschen sich befindet.
Die Wissenschaft weiß schon längst, dass ein Kuss von Herzen mehr positive Auswirkungen auf die Stabilität und Intensität einer Partnerschaft hat, als Geschenke in Form von Rosen oder zum Valentinstag. Dies kann die zarte Liebe und den sensibel reagierenden Menschen auch nicht überraschen, ist doch die Liebe, die wahre Liebe von Herzen, noch nie käuflich gewesen.
Grund genug also einmal mehr für all jene, die den seelenlosen sozialistischen Utopien einer käuflichen Liebe anhängen sich zu fragen, ob es nicht besser ist heute kurzerhand den Menschen den man liebt mit Küssen zu übersäen, sofern er oder sie nichts dagegen hat.
Es müssen ja nicht gleich jene Schwindel-Gefahr-Schlabber-Atemlos-Küssesein, die angeblich eine Frau in ihrem Leben im Durchschnitt mit 20 Männern erlebt.
Ein zarter Kuss in Liebe - sanft, fein, vielleicht auch knabbernd an der Unterlippe hängend - in inniger Umarmung dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Missverständnisse im Leben der Menschen aus dem Weg räumen, als ganze Armeen von Soldaten der sozialistischen Brigaden in allen Herren Ländern.
Die Freiheit des Lebens und einer zarten Liebe - in einem Kuss von zwei Seelenverwandten kommt sie zum Ausdruck und erwacht zum Leben...
Viel Spaß beim Küssen - wo auch immer und mit wem auch immer.
Peace!

Donnerstag, 15. August 2019

SGL Carbon mit Sell Off - buy on bad news?


201908151045 SGL Carbon 3 H Allzeittief LONG.png

SGL Carbon 3 Stundenchart - Chart erstellt mit www.tradingview.com - Copyright - www.indextrader24.com
Liebe Freunde der Freiheit und des Friedens,
liebe Freunde der Liebe, liebe Glücksritter,
liebe Mitleser,
SGL Carbon, eines der weltweit interessantesten Unternehmen im Bereich Carbontechnologie, stürzt heute unter medialem Tamtam auf interessante Kursniveaus - zumindest aus Sicht von Langfristinvestoren.
Begleitet von sentimenttechnischen Negativkommentaren bis in die Massenmedien wird das typische sell off Phänomen wieder zur Kenntnis genommen. Die Aktie hatte ich zuletzt vor mehr als 10 Jahren mal auf der Longseite profitabel gehandelt - und nach einem 100 Prozentanstieg wieder aus dem Depot entfernt - gleichwohl sollte sie später sogar noch auf über 43 Euro in den Folgejahren steigen.
Als Langfristinvestor oder Positionstrader sind solche Sell Offartigen Verkäufe - die als Ausdruck einer Marktkapiutlation gewertet werden können und von entsprechendem ANALystenbashing begleitet werden und von noch bedepperten Kommentaren der Volltrottel in der Finanzpresse (Wo waren diese Experten denn, als es darum ging die Anleger in den Hochs in 2012 vor einem Einstieg zu warnen?)
Nun, wo die Quacksalber in den Shitmainstreammedien blubbern und blähen - sprich nicht müde werden das Unternehmen - in wessen Auftrag auch immer - schlecht zu reden und Risiken wunderbar eingepreist werden - weil jeder es bis in den kleinsten Winkel vernimmt - heisst es die Hand aufzuhalten - und erste Stücke einzusammeln.
Risiko wird derzeit in der Aktie mit einem deutlichen Abschlag auf den Buchwert diskontiert. Selbst wenn die Prognose kassiert wurde, für die Shortseller, die dies alles vorher schon wussten ein profitables Stell dich ein, bei dem heute sicherlich Gewinne eingestrichen werden. Denn bei dem medialen Tamtam ist eine Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung im Sinne der Leerverkäufer kaum noch möglich.
Auch charttechnisch bietet das Bild nunmehr für erste Longengagements interessante Einstiegsniveaus - so dass im Bereich der Jahrhunderttiefs bei der Aktie nach über 90 Prozent Kursverlust in weniger als 8 Jahren und dem Abgang des Vorstandsvorsitzenden durchaus auch diskutiert werden kann, ob hiermit nicht der Grundstein zu einer besseren Zukunft gerade gelegt wird.
Einstieg heute mit einer ersten Position zu 3.82 Euro. Target 1 ist ein Close des Exhaustion gaps mit überschiessenden Rücklauf an die 6 Euromarke und Target 2 ist die Marke von 6.50 Euro. Target 3 wäre ein Close des Gaps bei ca. 8.82 EUR je Aktie, was dann wieder einem 100 Prozent Plus Ertrag entsprechen würde.
Ob es so kommt wissen wir nicht - die Diskontierung auf den Buchwert macht das ganze aber unter Valuegesichtspunkten zumindest zu einem interessanten bouncetrade auf der Longseite, der mit etwas Glück ggf. auch zu einem Langfristinvestment wird...
Auch hier ist auf das Moneymanagement zu achten, um nicht Hab und Gut zu verlieren, falls es doch wieder erwarten anders kommt. Man muss bei allem stets ruhig schlafen können.
In diesem Sinne - gutes gelingen und viel Erfolg.
SEND with LOVE!
Peace.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:
Der Autor dieses Beitrages ist in dem besprochenen Basiswert seit heute long investiert. 
Es besteht somit die Möglichkeit eines Interessenkonflikt.
WICHTIGER HINWEIS:
Disclaimer Risikohinweis Teil 2.png
Bitte beachten Sie die im folgenden Link hinterlegten Hinweise zum Risiko und Haftungsausschluss:

Mittwoch, 14. August 2019

Gretas letzte Reise...

dawn-3361172_960_720 Papierschiff.jpg
All rights reserved - Bildquelle: pixabay
Als Greta sich entschloss zusammen mit ihrem Vater Svante am Nachmittag des 14. August 2019 in das Papierschiff zu steigen um in die neue Welt zu segeln wussten sie und ihre Begleiter an Bord und an den Bildschirmen dieser Welt noch nicht, was ihnen zehn Tage später noch blühen würde - ehe sie ihr Ziel erreichten...
Am Tag des Aufbruchs - ein Mittwoch - fernab im englisch Plymouth - war die Stimmung noch gut, obwohl schon bereits zu diesem Zeitpunkt eine frische Brise für tüchtigen Wellengang sorgte. Alle Systeme arbeiteten vorschriftsgemäß. Die Sicherheitsanweisungen und Brandschutzbestimmungen wurden akribisch im Blitzlichtgewitter der medialen Sturmfront am Pier durchgearbeitet ehe es schliesslich am frühen Nachmittag hiess - "Leinen los, Ruder hart backbord, klar machen zur Wende!"
Doch schon hier passierte die erste Panne - das Ruder klemmte und so schrapte das Millionenteuere Papierschiff der Casiraghis aus Monaco erst einmal minutenlang am Pier entlang. Beobachter meinten bereits zu diesem Zeitpunkt kindliche Schreie aus dem Schiffinneren gehört zu haben - doch schnell verstummten diese wieder.
Nachdem der Skipper der Malizia II sich entschlossen hatte durch eine Nothalse Schiff und Manschaft im Hafen von Plymouth vor dem sicheren Untergang zu retten verliess das Schiff schliesslich doch - wenn gleich reichlich ramponiert - den englischen Hafen und segelte hinaus auf die Weiten des Nordatlantiks.
Jubel brannte auf am Pier von Plymouth und Millionen Zuschauer in aller Welt fieberten mit Greta der Kliimasozialistin vor den Fernsehgeräten. Fieber hatte aber nicht nur die Zuschauer in aller Welt erfasst, sondern auch Greta, was sie sich bei der Abreise aber nicht anmerken liess. Was die Zuschauer nicht wussten, Greta die Große hing bereits zu diesem Zeitpunkt kopfüber an der Reling und hörte nicht mehr auf zu reiern. Sie hatte es ja auch schon bereits vor ihrer Abreise verkünden lassen - medienwirksam auf allen Kanälen der Klimasozialistischen 19´er Bewegung, welche besonders die Deutschen erfasst hatte.

"Dann werde ich halt zwei Wochen kotzen!"

Die Gicht spritzte Greta dabei fortlaufend ins Gesicht und Plankton hatte sich dabei in ihrem goldenen Haarschopf verfangen. Es roch nach Fäulnis und Schwefeldioxid - und es schien so als ob der zarte Duft von Amonniak sich dabei ebenso an Deck ausbreitete. Der kalte Winde fuhr ihr unter ihre nicht ganz dichte Jacke. Sie fror - sie fror entzetzlich obwohl die Sonne gleissend hell vom blauen Himmel schien und sich tausendfach an der Meeresoberfläche zu brechen schien. Und dabei war sie noch keine Stunde auf See...
Die Küste von England verschwand langsamt in der Ferne hinter dem Horizont und das Geschrei der Massen vom Pier verebbte. Nun war sie allein mit ihrem Vater, dem Prinzen von Monaco und dem Bergmann aus Deutschland auf hoher See - mitten im irgendwo vom Nirgendwo - draußen wo die Gesetze dar Natur, die sie so liebte das sagen hatten.
Scheisse, dachte sich Greta in diesem Augenblick. Die ganze Segelaktion war keine gute Idee...
Schon jetzt bereute sie es zutiefst nicht den Flieger in Heathrow genommen zu haben und stattdessen auf ihre PR-Berater gehört zu haben, die akribisch auf ihr millionenschweres Image als Klimabarbie bedacht waren...
Der Wind frischte auf und die Wogen in ihrem Magen ließen nach. Doch das mulmige Gefühl in Zeiten des Klimawandels auf See zu sein, behagte ihr gar nicht. Das Schiff - oder das was von ihm nach der Havarie in Plymouth noch übrig war - glitten durch die Wogen der See und nahm weiter an Fahrt auf. Alles schien von nun an wie am Schnürchen zu laufen...

10 Tage auf See...

Inzwischen waren zehn Tage vergangen und Gretas Seekrankheit hatte sich längst gelegt. Nur das Knarzen und Ächtzen des ramponierten Schiffsrumpf gegen den die meterhohen Wellen des Atlantiks sturm liefen, so als ob sie sagen wollten "Schäm Dich Mädchen!" waren zu hören. Der Kontakt zu Aussenwelt war bereits vor zwei Tagen nach einem schweren Wellenschlag, der die Boardantenne zerfetzt hatte abgerissen. Kurze Zeit später viel auch das GPS System aus, so dass der Skipper der Malizia II versuchte per Hand zu navigieren, was ihm jedoch mehr schlecht als recht gelang.
Die Hubschrauber, die am Tag des Aufbruchs noch über ihnen kreisten, würden wohl erst wieder in New York zu sehen sein und ihr das klamme Gefühl eines unguten Ausgangs ihrer Reise in die neue Welt nehmen. Währenddessen waren die Kohlendioxid Konzentrationen unter Deck in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Es roch immer noch nach den erbrochenen Überresten, die sich sehr zum Leidwesen ihrer Begleiter in der Bilge des Schiffes inzwischen gesammelt haben mussten.
Ein paar Eisvögel folgten dem Kielwasser der Nusschale, die zum Spielball des Atlantiks geworden war. Am Horzont verdunkelte sich die Wolken und das Wetterleuchten einer herannahenden Gewitterfront war zu erkennen. Auch der Seegang nahm zu und die Wellen wurden zu Bergen aus blauem Marmor, welche den Kahn immer mehr Schlagseite verliehen. Die Sturmfock hatte es bereits vor 4 Tagen zerlegt, so dass nur noch das inzwischen gereffte Großsegel für Vortrieb sorgte. Die Abenddämmerung sorgte für einen letzten Sonnenstrahl am Firmament ehe das Grauen beginnen sollte.
Die Vögel hatten sich bereits schon längst verabschiedet, als mit Einbruch der Dunkelheit der Orkan und das Gewitter über Greta und ihre Crew hereinbrachen. Schon längst war Greta die inoffizielle Skipperin dieses Himmelfahrtskommandos geworden. Meterhohe Wellen rollten über Schiff und Besatzung hinweg, der Mast war gebrochen und Bergmann wollte den Diesel anwerfen. um Boot und Besatzung vor dem Untergang zu retten.

Greta befahl - "Der Diesel beibt aus!"

Der Skipper machte bereits Anstalten den Schlüssel im Zündschloss für den Schiffsdiesel zu drehen, als Greta aus der Kombüse heraus ins Cockpit zu Bergmann schrie: "DER DIESEL BLEIBT AUS!"...
Der Logbucheintrag in den Aufzeichnungen, die man rund drei Wochen nach dem Aufbruch von Greta in die neue Welt rund 1000 Seemeilen vor der US-Küste in einer Rettungsinsel zusammen mit verschütteter Tomatensuppe fand enden an dieser Stelle.
Bis heute fehlen von Greta, ihrem Vater, dem Skipper und dem Prinzen von Monaco jede Spur. Nur die Welle des Altankis sind geblieben. An jener Stelle wo man den Ort ihres Unterganges vermutet kräuselt sich nur zart die See im Sonnenschein. Das Entsetzen und der Schock, der all ihre Anhänger weltweit erfasst hatte, als sie erfuhren, dass Greta untergegangen ist, kurz bevor sie New York City erreichten - hier draußen ist von alledem nichts zu spüren.
Denn für Greta hatte die Natur nicht viel übrig - auch wenn sie für die Natur viel übrig zu haben schien.
Doch all dies interessierte die Natur nicht - auf Gretas letzter Reise.
Peace!
LOVE BANNER GIF FOLLOW.gif
New Logo of the JANASILVER LOVE TOKEN on Steemengine

Copyright - www.indextrader24.com