Donnerstag, 2. Mai 2024

Staatsversagen - wird Augenherpes unbehandelbar?

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Queele des Bildzitates - Screenshots Versandapotheken

Aciclovir zur Behandlung herpetischer Augenerkrankungen seit Monaten nicht mehr verfügbar - Patienten drohen zu erblinden

Die Entdeckung von Aciclovir als Therapie für okuläre Manifestationen von Viren aus der Herpesfamilie hat in den letzten drei Jahrzehnten schwere Verläufe des Herpes am menschlichen Auge drastisch reduzieren können und dieser Erkrankung zum Ende des 20. Jahrhunderts einen großen Teil ihres Schreckens nehmen können. Doch diese Errungenschaft jahrzehntelanger Forschung ist in Gefahr - zumindest im besten Deutschland aller Zeiten...🤡

Denn inzwischen ist die Versorgungslage in Deutschlandin den Apotheken bei dieser jahrelangen Standardtherapie seit Monaten inzwischen als katastrophal zu bezeichnen. Denn Aciclovir Augensalbe ist in Deutschland nicht mehr verfügbar oder außer Handel. Und so habe ich diese Woche meine letzte Musterpackung (aus vergangenen Zeiten) Aciclovir Augensalbe einer Patientin gegeben, die einen komplizierten Verlauf eines Herpes corneae aufweist.

Als Folge dieser durch das Staatsversagen erzeugten desolaten Versorgungslage droht vielen Augenherpes Patienten in absehbarer Zukunft ein dramatischer Verlust ihres Sehvermögens auf den erkrankten Augen. Dies ist besonders in den Fällen ein Problem, wo es sich um die funktionell letzten Augen handelt und die letzte Option einer Therapie mit Ganciclovir Augensalbe beispielsweise als Folge einer Resistenzentwicklung versagt oder als Folge einer Unverträglichkeit oder eines Produktionsausfalls bei Virgan Augensalbe als letzte noch verfügbare Option die Anwendung nicht mehr erfolgen kann.

In solchen Fällen droht den betroffenen nicht nur die Zerstörung des Sehvermögens auf den betroffenen und erkrankten Augen, sondern durch die Vernarbungen der Hornhaut lebenslang eine schwere Sehbehinderung, sowie die signifikante Beeinträchtigung der Lebensqualität durch metaherpetiscbe Vernarbungen der Augenoberfläche, die im schlimmsten Fall bei rezidivierenden Herpes Geschehen auch zu einem Honrhautgeschwür und sekundär durch Perforation eines solchen metaherpetischen Ulcus zum Verlust des Auges führen können.

Die katastrophale Versorgungslage bei diesen elementaren Standardtherspeutika ist der Regierung, wie auch Karl Lauterbach hinlänglich bekannt. Trotzdem leistet der Club der Grundgesetzfeinde keine unverzügliche Abhilfe und beschädigt auf diese Weise nicht nur die Augengesundheit der Menschen und Bürger, sondern auch deren Leben und berufliche Existenz.

Rechtlich betrachtet ist dieses Vorgehen von Karl Lauterbach und Olaf Scholz nach meinem dafürhalten als vorsätzliche schwere Körperverletzung zu werten.

Anstatt diese katastrophale Versorgungslage im Bereich der Arzneimittelversorgung und Arzneimittelsicherheit in Deutschland zu beheben, spazieren Lauterbach und Co lieber in der Gegend herum und hauen eine hohle Phrasen nach der anderen raus, während ich verzweifelte Patienten behandeln muss, die von ihrem Apotheken gesagt bekommen:

"Haben wir nicht, ist nicht mehr verfügbar und kriegen wir auch nicht mehr rein..."

Und dieser eklatante Versorgungsnotstand mit Arzneimitteln betrifft nicht nur die Behandlung herpetischer Augenerkrankungen, sondern auch viele andere Standardtherapien...🥴

Das Versagen der Regierung und seiner Staatsorgane beschädigt vorsätzlich das Leben und die Gesundheit zahlloser Menschen in Deutschland und ist in jeder Beziehung als untragbar zu bezeichnen.

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