Montag, 24. August 2015

End the FED - oder warum die Zentralbanken in aller Welt abgeschafft werden müssen...

Ob die Aktienmärkte und ganze Staaten crashen oder nicht crashen entscheiden die Zentralbanken - und zwar solange bis die Menschen auf die Idee kommen sie und ihre Hintermänner abzuschaffen. Denn freie Märkte gibt es nicht mehr, seit dem die Zentralbanken als Marktteilnehmer auftreten.

Krisen und Kriege werden gezielt von Zentralbanken und dem IWF und der EU-Kommission initiert und vorbereitet um die Strukturen zu Lasten des Souveräns und der hart arbeitenden Menschen - und zu Gunsten einer Handvoll Superreicher zu verändern. So wurde vor 2 Wochen von der chinesischen ZENTRALBANK das strukturelle Gleichgewicht gezielt verändert und die nun laufende Crashphase am Markt eingeleitet. Glauben sie nicht den Unschuldsbeteuerungen von Zentralbankern, die sich dann vor die Presse stellen und behaupten, dass sie solche Entwicklungen nicht erwartet hätten. Die leeren Worthülsen, die Zentralbanker verbreiten sind das Papier nicht wert auf dem sie später geschrieben werden. Es sind in letzter Instanz die Banken und Zentralbanken die Kriege ermöglichen, in dem ein bankrottes Schneeballsystem den Menschen als vermeintlich werthaltig verkauft wird.

Dabei arbeiten die Zentralbanken in aller Welt mit einer im verborgenen agierenden Finanzelite zusammen, deren Organ - der IWF - dabei die Aufgabe hat die Not in den betoffenden Ländern und einstmals funktionierenden Volkswirtschaften zu steigern. Eine ähnliche Rolle hat die EU-Kommision, die als totalitäre antidemokratische Instanz in Staatstreichmanier etabliert wurde, weil das Volk - sprich der Souverän einer medialen Propaganda auf den Leim gegangen ist und duch Fiatmoneyversprechen aus der hohlen Hand bestochen wurde, nachdem entsprechende Urängste existentieller Art gezielt seitens der Zentralbanken, der Politik, des IWF und der allem voran der Mainstreampropaganda in den Massenmedien geschürt worden sind.

Zentralbanken könnten per Knopfdruck in Griechenland alles Leid der Bevölkerung sofort beenden. Sie tun es aber nicht. Das ganze hat System und ist Teil einer globalen Strategie, bei der es darum geht die mühsam vor mehr als 200 Jahren errungenen Werte des Souveräns, die da lauten Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, wieder abzuschaffen und die alten mittelalterlichen Machtverhältnisse wieder herzustellen. In Japan hat man in den vergangenen 3 Jahrzehnten auf diese Weise das ursprüngliche Erfolgsmodell der japanischen Wirtschaft abgeschafft und dafür ein US-Amerikanischen Wirtschaftsmodell der Ausbeutung etabliert. TTIP wird am Ende der kommenden Krise den Menschen in Europa dann als Lösung präsentiert werden. Damit wird der Souverän und die Werte der französichen Revoltion dann vollständig abgeschafft werden, für die Millionen Menschen in Europa vor mehr als 200 Jahren und auch den Jahrzehnten danach ihr Leben gegeben haben. Es ist bemerkenswert, wie leichtfertig die heutige Generation bereit ist diese kostbarsten Werte aufzugeben, in dem sie sich von wertlosen Schuldgeldversprechen, die durch nichts gedeckt sind bestechen lassen. Dies ist ein Verrat an der Gesellschaft und den zukünftigen Generation, der seitens der Verbrecher in den Parlamenten auch noch gedeckt wird.

Jede Krise wird durch Zentralbanken erzeugt in dem vorher Blasen generiert werden, wo auch immer. All dies und was darum herum in den Medien und Zentralbanken inzeniert wird, dient nur einem Ziel - dem Hegemon freien Zugang und unbegrenzten Zugriff auf die Arbeitsleistung aller Menschen zu gewähren. Davon lebt die Kaste der Superreichen in diesem System. Diese Kaste ist auf Krisen angewiesen um ihren Machtbereich weiter auszubauen und zu erweitern. Dafür - und für nichts anderes wurden Zentralbanken vor über 100 Jahren eingeführt und eine globale Bestechungsindustrie etabliert.

Leid und Not - ebenso wie das Flüchtlingselend, dass man vorsätzlich erzeugt sind gewollt und von langer Hand bereits vor Jahren strategisch geplant worden. Sie dienen nur einem Ziel - der Änderung der gesellschaftlichen Strukturen zu Gunsten der Superreichen. Flüchtlingsstöme nach Europa sind dabei Mittel zum Zweck, um die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass tiefeinschneidende Strukturveränderung von Nöten seien, welche es den Eliten ermöglichen werden noch mehr die eh schon beschnittenen Restfreiheiten der Menschen auszumerzen.

Bomben auf Syrien dienen nur einem Zweck - die gesellschaftlichen Strukturen in Europa - und allem voran in Deutschland zu Gunsten einer kleinen Finanzelite - nennen wir sie der Einfachheit halber Systemparasiten - umzubauen.

Ziel der von langer Hand geplanten Flüchtlingskrise ist die Auslösung einer gesellschaftlichen Krise zusammen mit einer damit einhergehenden Finanzkrise, an deren Ende, die Flüchtlinge der Sündenbock und der rechtfertigende Grund sein werden, in Deutschland und vielen anderen Teilen Europas die Freiheiten der Menschen weiter massiv zu beschneiden und die Strukturen weiter zu Gunsten der Parasitären Institutionen in den USA zu verändern. Die Krise in Europa wurde gezielt vom IWF, der EZB und der EU-Kommision lanciert - und von der Politik unterstützt und weiter forciert.

Ich wage zu behaupten, dass am Ende der kommenden und geplanten Krise man dann als Lösung für all diese dann erzeugten Probleme, den Massen TTIP präsentieren wird. TTIP ist die totale Entmachtung der Menschen die Einführung der Konzernoligarchie und die Abschaffung der Überreste einer bereits jetzt marodierenden und zerfallenden Bestechungsdemokratie.

Versteht man vor diesem Hintergrund die vom IWF und Zentralbanken erzeugten Krisen als vorbereitende Massnahmen zur Einführung antidemokratischer Strukturen, deren Endziel die Abschaffung jeglicher freiheitlicher demokratischer Grundordnung ist, dann sollte jeder erkennen, dass entgegen der medialen Nebelkerzen einer staatsgelenkten Medienpropaganda und Verschleierungstaktik Finanzkrisen sogar gezielt ausgelöst werden, um Schritt für Schritt die Systeme zu Gunsten der Finanzeliten umzubauen.

Nur eine Abschaffung der Zentralbanken, wie auch des IWF und der EU-Kommission wird diesen Boom und Bust Zyklen das Wasser abgraben und langfristig nachhaltigen Wohlstand erzeugen, sofern es so etwas wie ein zweites Bretton Woods Abkommen geben wird, mit stabilen Wechselkursen und einem stabilen neutralen System, das auf Echtgeld und nicht auf Schuld- bzw. Kreditgeld beruht.

Werden die Zentralbanken nicht abgeschafft, dann werden Generationen von Kindern und deren Kindeskinder in ärmlichsten Verhältnissen und in Lohnsklaverei und totalitären Strukturen leben. Wollt ihr das?

Warum hört ihr noch auf die Quacksalber in der Politik und die Lügen der Zentralbanken, des IWF oder einer ebenso totalitären EU-Kommission, deren gemeinesames Merkmal es ist, dass sie sich jeglicher Kontrolle durch den Souverän entziehen und gezielt Menschen durch ihre Interventionen und Vorgaben in den Tod treiben.

Es geht nie um die Menschen in Griechenland, sondern nur um die US-Geschäftsbanken und die oberen 0.1 Prozent des Systems, die wie Parasiten auf Kosten der Allgemeinheit residieren. Deren Fortbestand endet mit der Abschaffung der Zentralbanken. Es ist dieser Personenkreis, der am meisten zu verlieren hat - jener Kreis aus Korruption, Lug und Betrug - der im Verborgenen die Fäden zieht - egal ob es darum geht Flüchtlingströme zu erzeugen oder Kriege vom Zaun zu brechen.

End the FED ist nicht nur eine Forderung - die Abschaffung des Zentralbankwesens und des fractional Reserve Bankings ist elementare Vorausstzung für ein stabiles neues Geldsystem, dass die gezielte Steuerung und Inzenierung von perversen Krisen verhindert. Solange es Zentralbanken gibt wird es immer schwere Krisen geben - bis hin zur finalen Krise - jener Krise, welche die Menschheit auslöschen wird.

Je eher wir die Zentralbanken abschaffen, umso eher wird die Welt in der wir leben gesunden. Klar, dass dies anfangs die Aufgabe liebgewonnener alltäglicher Selbstverständlichkeiten zur Folge hat - ja sogar mit anfänglicher Massenarbeitslosigkeit einhergehen wird.

Doch langfristig - eure Kinder und deren Kinder werden es euch danken - wird daraus jedoch etwas wundervolles entstehen. Die Welt nach der Ära der Zentralbanken wird eine bessere sein, als jene von heute. Sie wird sogar viel besser sein. Je eher wir damit anfangen, umso besser für uns alle...

Gibt es Krieg?

Chinas Börsen stürzen ab - heute nacht fiel der Shanghai Composite Index um 9 Prozent in die Tiefe. Und dies nach dem der DAX seinen stärksten Wochenverlust seit 2009 zu verzeichnen hatte. Im Gefolge der schwachen Vorgaben aus Fernost eröffnet der DAX enstprechend schwächer und startet mit einer 320 Punkte Abwärtslücke in die Handelswoche, in dem er bei 9805 Punkten in den Handel startete. Am Freitag stand er noch bei 10125 zum Xetra Schlusskurs. Ein Gap von über 300 Punkten gab es zuletzt, als der DAX vom Bärenmarkt in einen Bullenmarkt nach der Finanzkrise 2008 wechselte. Dieses gap bei rund 4300 DAX punkten wurde bis heute nicht geschlossen.

Die Schwäche in Asien trotz der Stützungsmassnahmen der chinesischen Seite weist auf ein wegbrechendes Nachfragegerüst hin. Dies kann nicht verwundern. Denn China ist einer der Wirtschaftsnationen, welche die Vormachtsstellung der USA im globalen Gefüge in diesem Jahrhundert angreift und übernehmen könnte. Daher dürfte es in diesem Wirtschaftskrieg auch darum gehen China und die BRIC Staaten strategisch und strukturell zu schwächen.

Korea und eine Landmine von der niemand weiss, wer sie je vergraben hat, liefern nun den Irren in den USA die Möglichkeit zusammen mit Südkorea einen Krieg gegen Nordkorea zu entfachen. bei dem es zudem zum Einsatz von Nuklearwaffen vor der Haustüre Chinas kommen kann. Ein neuer Koreakrieg würde den pazifisch asiatischen Raum destabilisieren und Chinas Wirtschaft massiv treffen. Zudem sehe sich China dann auch zunehmend mit Frage konfrontiert, dass die USA Nordkorea besetzen und somit sich im Osten Chinas vor deren Grenze in Position bringt. Parallelen zu den Vorgängen in Europa in den ehemaligen Ostblockstaaten sind dabei nicht von der Hand zu weisen. Somit könnte ein zweiter Koreakrieg nicht nur zu einem thermonuklearen Krieg, sondern auch zu einem Zusammenbruch Chinas führen - und zwar dann, wenn China dem nordkoreanischen kommunistischen Nachbarn bei einer US-Invasion militärisch zur Hilfe eilen sollte.

Die USA hingegen stehen wirtschaftlich und finanziell mit dem Rücken zur Wand. Denn China kann jederzeit den US-Dollar ins Bodenlose stürzen lassen - und zwar per Knopfdruck. Dazu müsste China nicht einmal ein einzige Bombe abwerfen und die USA wären bankrott. Ein bankrottes Land, dass seine Soldaten nicht mehr bezahlen kann würde so denn auch keinen Krieg führen können. Zwar könnte die FED dann hingehen und Billionen von Dollars drucken - dies hätte aber dann unweigerlich den totalen Vertrauensverlust in den US-Dollar zur Folge und würde das Ende der US-Zentralbank einläuten.

Die USA brauchen aber einen Krieg, weil deren Schulden niemand wirklich haben will und die Rüstungsindustrie im Grunde das letzte Standbein der USA sind, mit dem sie auf dem Weltmarkt noch etwas Kapital ins Land holen können. Es ist daher durchaus als wahrscheinlich anzusehen, dass die USA auch Korea in einen Kriegsschauplatz verwandeln wollen um ihre marodierende Wirtschaft zu stützen. Dies wäre negativ für China´s Wirtschaft, da ein Kapitalabfluss eintreten würden und wegen der Gefahr einer Eskalation wichtige Investitionen in der Region vermutlich ausbleiben, die wiederrum das weitere Wirtschaftswachstum in Frage stellen könnten. Dies würde dann auch nicht ohne Folgen für die restlichen weltweiten Ökonomien bleiben.

Da China die hegemonialen Bestrebungen der USA massiv gefährdet, gehe ich davon aus, dass die USA so dämlich sind und in Korea einen Krieg vom Zaun brechen werden um militärstrategisch auch im Osten von China sich auf dem Festland gegen China in Position zu bringen. Dadurch wird eine weitere Drohkulisse gegen das Land der aufgehenden Sonne aufgebaut, die vermutlich das Ziel verfolgt, China davon abzuhalten die US Treasury Bills, die es hält als Waffe gegen die USA einzusetzen, in dem diese einfach auf den Markt geworfen werden. Eine solche Waffe wäre effektiver als jede Atombombe, die man in Richtung USA schicken könnte...

Ich gehe daher davon aus, dass die USA versuchen werden ihren militärischen Einflussbereich auf Nordkorea auszudehnen und einen Krieg initieren, den niemand haben will. Nordkoreas Staatschef ist dabei irre genug um einen atomaren Präventivschlag gegen Südkorea oder gar auch die USA zu versuchen. Die Welt ist voll von Idioten, daher sollte man auch mit solch abstrusen Szenarien rechnen.

Brent Öl - T Boone Pickens sieht den Ölpreis bis Ende 2015 auf 70 Dollar steigen...

Der Ölpreis soff unter medialem Tamtam letzte Woche im Tief für die Sorte Brent auf 45.04 USD je Barrel ab. Damit notiert der Ölpreis an einem wichtigen Fibonacci RT im langfristigen Kontext. Das Tief aus dem Jahre 2004 lag bei ca. 38.87 USD je Barrel, wenn ich es recht in Erinnerung habe. 

Dank Medienbashing wurde die potentielle Reversalsituation im Brent Öl in der vergangenen Woche sprichwörtlich torpediert. Die Krone setzte dabei am Freitag die Titelseite der Rheinischen Post hierzulande dem ganzen auf. Zitat:

Der Ölpreis fällt und fällt...

Bildzitat der Rheinischen Post vom 21.8.2015
...was für eine billige Polemik.

Das ganze wurde dann auch noch unter dem schwarz gehaltenen Nachruf zum Tode Egon Bahrs platziert, so als wolle man dem Leser nun auch klar machen, dass das schwarze Gold am Ende ist - sprich tot. Ein netter - und wie man am Verhalten von EUR/CAD und dem Ölpreis auch sehen kann - gelungener Manipulationsversuch. Der Kanada Dollar verlor am Freiag rund 2 Prozent gegenüber dem Euro und hat das 61.8 Fibonacci RT gebrochen - ebenso wie der Ölpreis nochmal in die Knie ging.

Die Gehirnwäsche-Industrie, die von einer Handvoll Medienmogulen auf dieser Welt zentral gelenkt wird, leistet volle Arbeit.

Es ensteht der Eindruck, als wolle man versuchen die Massen im Euro zu halten - egal was es kostet. Der Kanada Dollar und Rohstoffe als Alternative zum wertlosen Fiatmoney? Warten wir es ab.

Das der Kanada Dollar so schwach ist, dürfte in erster Linie dem Preisverfall beim Öl geschuldet sein. Da der Kanada Dollar aber nur eine geringe Koppelung an den US-Dollar hat, wie man auch sehr schön am Verhältnis CAD/USD erkennen kann, taugt der CAD$ im Bereich der Wechselkurse eher als Fluchtwährung im globalen Gefüge.

Das Billionenmonopoly an den Devisenmärkten kennt keine Skrupel. Es wird manipuliert und jongliert, dass die Balken sich biegen. Mit dem Bruch des 61.8 % Fibonacci RT auf Wochenbasis besteht die Gefahr, dass der EUR/CAD nun temporär auf der Oberseite überschiesst. Ich habe mir die Tage den 50 Jahreschart angeschaut und kann nur folgendes zum EUR/CAD derzeit sagen: Es gibt viele Möglichkeiten und verschiedene Counts. Die Entscheidung welcher Count entsteht wird wahrscheinlich in den kommenden 6-12 Monaten gefällt werden.

Denn seit rund 37 Jahren bewegt sich der EUR/CAD in komplexen korrektiven Wellenmustern und das unisono in diversen und praktisch allen Zeitebenen, was die Sache besonders diffizil macht. Dies soll aber nicht Thema sein.

Nur sollte der Ölpreis anfangen zu steigen und später zu explodieren, dann dürfte auch EUR/CAD massiv zu Gunsten des CAD$ sich entwickeln. In dem Fall würde EUR/CAD gerade eine Welle C/AltB einer Welle 2 einer Grandwave III ausloten, die sich zu einem späteren Zeitpunkt zu Gunsten des Kanada Dollars auflöst. Sobald diese fertiggestellt ist käme dann der Start einer Welle III in Frage, welche den Euro gegen den Kanada Dollar crashen lassen würde. Doch dies kann noch einige Wochen oder auch Monate dauern. Denn eine Welle 2 ist besonders tricky. Doch zurück zum Öl:

Sie dürfen versichert sein, dass es im Falle von Öl  der Sorte Brent erstens anders kommt und zweitens als man denkt.

Die Absichten der Eliten liegen auf der Hand, Enteignung als Mittel zur Investition - Showdown beim Öl, damit am Ende die Global Player möglichst preisgünstig die Scherben der US-Frackingindustrie einsammeln kann und welche die Massen nur noch blind auf Grund solcher Headlines dem Großkapital vor die Füße werfen, nachdem sie den gesamten Sektor über Jahre vorfinanziert haben. Das ganz in einer Welle 5 der seit letzten Jahr laufenden Abwärtsbewegung, signalisiert ein nahes Ende des Ausverkaufs beim Öl. Die Welle C einer Grandwave A/Alt C =2 - sprich einer im big picture sich ausbildenden Sharp correction wäre so denn der Startpunkt einer Dekadenrally beim Öl, welche die Energiepreise in schwindelerregende Höhe katapultieren kann.

Der texanische Selfmade Öl Milliardär T Boone Pickens, ein guter Kenner der Szene und des Ölmarktes und Geschäftsführer von BP Capital, geht davon aus, dass der Ölpreis bis Ende des Jahres wieder auf 70 Dollar steigt, wenn die Frackingindustrie anfangen sollte ihren Output zu drosseln. Boone Pickens zählt zu den reichsten US-Amerikanern und hat in seinem Leben im Ölgeschäft ein Vermögen gemacht. Pickens vertritt die Ansicht, dass die OPEC auf Dauer keinen Ölpreis von 40 oder 50 USD tolerieren wird.



Der Milliardär aus Texas vertritt auch die Auffassung, dass ohne den Boom beim Fracking Öl in den USA der Ölpreis in Wirklichkeit schon heute bei 150-200 USD je Barrel bereits stehen würde. Eine gewagte These, die womöglich aber noch zu konservativ ist. Sollte Pickens recht behalten, dann dürfte der Ölpreis in Zukunft nach einem finalen Sell off förmlich explodieren. All jene die sich auf einen solchen Ölpreisanstieg nicht vorbereitet haben könnten dann in erhebliche Schieflage geraten, wenn Pickens mit seiner Einschätzung richtig liegen sollte.

Es wird meines Erachtens in den kommenden Wochen oder bereits Tagen beim Öl einen massiven Biaswechsel geben. Sollte dies passieren, dann dürfte sich der Abwertungsdruck auf den Dollar noch verstärken, da der Import von Öl für die USA sich dann am langfristigen Ende massiv verteuern dürfte, was nach dem sich abzeichnenden Zusammenbruch der US-Fracking Industrie, eine zusätzliche Ausweitung des US-Handelsbilanzdefizits nach sich ziehen wird. Es besteht die Gefahr, dass der Absturz der Ölpreise in den USA nicht nur Millionen Arbeitsplätze vernichtet, sondern zudem zu Dominoeffekten in der US-Finanzwirtschaft führt, die den Subprime Crunch in den Schatten stellen.

Nur ein schneller Anstieg der Ölpreise wäre in der Lage, dass US-Finanzsystem vor einem Kollaps zu retten. Doch danach sieht es derzeit noch nicht aus. Eher ist damit zu rechnen, dass viele Fracking Unternehmen erst in die Insolvenz gehen werden, ehe es zum Comeback des schwarzen Goldes kommt.



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Sonntag, 23. August 2015

DAX und Dow Jones - eine Entwarnung kann noch nicht gegeben werden...

Liebe Leserin, lieber Leser,

anbei die heute auf tradesignalonline veröffentliche Einschätzung zur zukünftigen Marktentwicklung unter folgendem Link:



Das meiste dürfte Ihnen bereits bekannt sein, wenn sie die Beiträge hier regelmässig verfolgen. Wie der Markt sich weiter entwickelt werden die kommenden Handelstage zeigen. In Korea ist die Lage nach wie vor instabil. So haben beide Seiten weitere Militärkontingente in Gefechtsbereitschaft versetzt: Nordkorea soll dabei 50 U-Boote den Marschbefehl erteil haben. Südkore hingegen hat Jagdflugzeuge aus Alaska zurück beordert.

Und das ganze weil eine Landmine hoch gegangen war, von der man bis heute nicht weiss, wem sie eigentlich gehörte in einem zudem eh total verminten Gebiet. Einfach nur krank...



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Lebensweisheiten und Zitate



"Wer seine Verdienste in den Kleidern stecken hat, dem fressen sie die Motten!"

(Hans Dietrich Genscher)