Sonntag, 2. April 2017

Sonnenaktivität steigt....

Die Sonne war im März lange Zeit extrem ruhig. Für mehr als 2 Wochen waren keine Sonnenflecken zu beobachten. Gegen Ende des Monats ewickelte sie nach einer längeren Phase der Ruhe wieder Zeichen eineer aufflammenden Aktivität. Erst einzelne, dann mehrere neue Sonnenflecken. Gestern produzierte das Zentralgestirn einen M4-Flare, Dev von AR2644 erzeugte einen extremenn  UV-Blitz der über dem Pazifik zu Radio Black Outs führte. Es kam zu einem koronaren Massenauswurf, der aber nicht auf die Erde gerichtet war.



Im laufenden Sonnenfleckenarmen Jahr hat sich nun der Sonnenfleck AR2645 mit beachtlicher Größenentwicklung der Erde zugewandt. NOAA Forecast sieht eine 5 Prozentige Chance für einen X-Flare. Dies ist insofern bemerkenswert, da einige der größten Sonneneruptionen unseres Zentralgestirn in der Vergangenheit in Zeiten niedriger Sonnenaktivität entstanden. Dies bedeutet, dass im Falle eines X-Flares auf der Sonne womöglich eine gewaltige Sonneneruption die Folge sein kann. Der Sonnenfleckenkompex weist mehrere dunkle Kerne mit mehr 120000 Kilometern Durchmesser auf. Die meisten dieser verdunkelten Zonen haben einen Durchmesser der größer ist als der der Erde.

Da der Sonnenfleck ein beta gamma Magnetfeld hat sind jedoch X-Flares zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu erwarten, dafür aber M-Flares. Der Komplex produziert derzeit eine Reihe von C-Flares, so dass ein Stimulus Effekt für die Entwicklung der Abläufe auf der Erde angenommen werden kann. Sollte aber der Sonnefleck in der kommenden Wochen seine Aktivität verändern und eine Delta-Beta-Gamma Magnetfeld ausbilden, dann könnte es doch noch zu einem großen X-Flare kommen, der auch im Wochenverlauf durch die elektromagnetische Verbindung der Sonne zur Erde, die Erde erreichen könnte.

Wettertechnisch rechne ich mit einem Temperaturanstieg in den kommenden Tagen und einer Schönwetterperiode, solange, die Solaraktivität ein gesteigertes Grundniveau besitzt. Dies sollte auch den Aktienmärkten zu Gute kommen. Allerdings ist ein solares Minimum noch nicht erreicht, so dass nach einer weiteren Abklingphase der solaren Aktivität mit entsprechenden negativen Entwicklungen ebenso gerechnet werden muss. Im Falles eines solaren "EMP"s durch einen massiven X-Flare und eines entsprechenden koronaren Massenauswurfes vom Ausmass des Carringtion Events, rechne ich mit einem globalen Black Out der für Jahre die weltweite Infrastruktur zusammenbrechen lässt und die Menschheit an den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück katapultiert.

Absacker zum Schluss für alle Kometenfans - bis 12. April mit blossem Auge als Schimmer am Firmament der Nordhalbkugel in der Nähe des großen Wagens sichtbar:

http://www.br.de/sternenhimmel/komet-41p-tuttle-giacobini-kresak-april-maerz-2017-100.html

Samstag, 1. April 2017

Zeitreise...



EU Komission plant europaweites Handyverbot für unter 18-Jährige....

Nach dem bereits Alkohol seit Jahren an Personen unter 18 Jahren in Deutschland nicht mehr abgegeben werden darf, plant laut informierten Kreisen aus Brüssel, die EU-Komission nun ein europaweites Handyverbot für unter 18-jährige Personen. Demnach soll ab 1.1.2018 die Nutzung von Handy und IPADS für Jugendliche unter 18 Jahren vollständig verboten werden. Die EU-Komission hat diesen Beschluss gefasst um dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand der letzten Jahre Rechnung zu tragen, nachdem vermehrt Berichte und wissenschaftliche Arbeiten nachweisen konnten, das GSM-Strahlung von Handys nicht nur das Sozialverhalten der meist jugendlichen Nutzer nachhaltig negativ beeinflusst, sondern das durch Handys verursachte Todesfälle bei Jugendlichen unter 18 Jahren gehäuft auftreten.

Insbesondere die alamierende Zunahme von bösartigen, wie auch gutartigen Hirntumoren, allem voran von Astrozytomen und dem besonders bösartigen Glioblastomen in der Population wurde von den Komissaren in Brüssel als Hauptgrund für das geplante Verbot der Handynutzung für unter 18 Jährige genannt. 

Die EU-Komission plant nun in einer ersten Phase eine entsprechende europaweite Aufklärung der Bevölkerung deren Kosten mit etwa 250 Millionen Euro veranschlagt werden. In dieser Vorlaufphase bis zum 31.12.2017 soll die Nutzung von Handy durch Jugendliche unter 18 Jahren noch nicht unter Strafe gestellt werden, aber öffentlich geächtet und erfasst werden. Laut den Plänen der EU-Komission soll dann ab 1.1.2018 ein generelles Nutzungsverbot in allen 23 EU-Staaten umgesetzt werden. Zuwiderhandlungen gegen dieses Nutzungsverbot sollen unter Strafe gestellt werden. Dabei wird nach den Plänen der Komission den Telefonkonzernen eine besondere Pflicht zu Prüfung der Voraussetzung zur Nutzung von Handys bei Jugendlichen auferlegt. Die Strafen sollen sich für die Telekommunikationskonzerne auf 50 000 Euro je Nutzer unter 18 Jahren belaufen, sofern die Aufsichtsbehörden Verstöße gegen die neue Regelung feststellen. 

Jugendliche unter 18 Jahren, die trotz Nutzungsverbot ab dem 1.1.2018 Handys nutzen müssen damit rechnen, so die Pläne der EU, dass die Handys durch die Ordnungsbehörden der einzelnen Länder ersatzlos eingezogen und vernichtet werden. Dies gilt auch, wenn das Handy nur am Körper der betreffenden Person mitgeführt wird und bei Kontrollen nicht aktiv genutzt wurde. Die EU-Komissioniäre verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass auch ein eingeschaltetes Handy gesundheitsschädliche Strahlungsschäden verursacht. 

Das Bundesamt für Strahlenschutz unterstützt die Pläne der EU-Kommission und plädiert mit Blick auf die neurobiologischen Reifungsprozesse des Gehirns von Jugendlichen in der Adoleszens das Handyverbot auf die Altersgruppe der bis zu 21-Jährigen auszudehnen. Die Pläne der EU-Komission zum europaweiten Nutzungsverbot für Personengruppen von unter 18 Jahren müssen innerhalb von 6 Monaten in den jeweiligen Ländern in nationales Recht umgewandelt werden. Entsprechende Bescheide sind heute, so die Quellen, an die zuständigen Regierungen versendet worden. Eine Stellungnahme aus dem Bundeskanzleramt zu den neuen Plänen eines europaweiten Handyverbotes für Jugendliche war hingegen nicht zu bekommen.

Die Pläne der EU-Komission sehen lediglich für unternehmerisch tätige Jugendliche mit eigenem Gewerbebetrieb und mindestens 3 Angestellten, sowie für Minderjährige aus Nicht-EU-Staaten eine Ausnahmeregelung vor. Im letzteren Fall vertreten die Komissare die Ansicht, dass im Hinblick auf den erwünschten Familienachzug bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF), das Sozialwohl im Hinblick auf die Integration der gesamten Familie, der in aller Regel nicht die Sprache des Gastlandes sprechenden Migranten höher zu werten ist, als die Schäden durch Handystrahlung. Kritiker dieser Ausnahmeregelung fürchten durch das einseitige Verbot für heimische Jugendliche ein vermehrtes Auftreten von Straftaten und Gewaltverbrechen, da Handys, so die Kritiker, gerne von Personen mit Migrationshintergrund genutzt werden um zahlreiche Hilfe aus Familienkreisen zu organisieren. Die Gewerkschaft der Polizei bemängelt daher ebenfalls die geplante Ausnahmeregelung - hat aber wenig Hoffnung das diese noch gekippt wird. Daher plant die Bundespolizei, wie es heisst den Ausbau seiner Einsatzkräfte, da man mit vermehrten Übergriffen auf die Bevölkerung rechnet, wie es in einem internen Papier der Bundesregierung heisst.

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es nicht um fake news, sondern um einen wissenschaftlich gut fundierten Aprilscherz....

Freitag, 31. März 2017

Ruhe und Innehalten...



Allen Lesern ein erholsames und schönes Wochenende...

Ltihium on the rise...

Als ich vor 3 Jahren ein Investment in Lithium empfahl, interessierte sich kaum jemand für die interessanten Aspekte des Sekors und dessen Zukunftsaussichten. Man konnte auch sagen, der Sektor war mausetot - oder von der Masse für "tot" erklärt worden. Wie immer war dies der ideale Zeitpunkt in den Sektor zu investieren. Lesen sie dazu auch meine damals noch auf tradesignalonline erschienen Markteinschätzung zu dem Sektor.


Wer sich damals nicht durch die Kursschwankungen hat aus der Ruhe bringen lassen, der konnte inzwischen mit dem breit aufgestellen Gloabl Lithium ETF eine Rendite von mehr als 100 Prozent erwirtschaften - und das stockkonervativ. Einzelaktien, die hier vorgestellt wurden haben sich derweil vervielfacht. 

Lithium ETF - Performance und Empfehlung...
Quelle: www.stockcharts.com
Die grünen Pfeile markieren Empfehlungen zum Aufbau strategischer Longpositionen in Lithium aus dem Jahre 2014. Damals wurde man, wie immer für solche Einschätzung entsprechend kritisiert. Antizykliker kennen das Problem, sollten sich aber dadurch nie beirren lassen.

Eine Nemaska Lithium kennt heute jeder, kannte aber vor 3 Jahren noch niemand. Die Aktie ist inzwischen im TSX300 in Kanada gelistet und hat seit der Vorstellung an dieser Stelle sich in der Spitze fast verdreissgfacht. Inzwischen springen aber auch andere Lithiumaktien an.

Eine Lithium X aus Kanada schoss in 2016 aus dem Stand von 0.08 CAD-Dollar auf knapp 3 CAD$ innnerhalb weniger Wochen an. 

Lithium X - Aktie mit kometenhaften Anstieg...

Quelle: www.stockcharts.com


Damit stellt die Aktie sogar eine Nemaska Lithium von der Performance in den Schatten. Die Aktie machr zu Zeit eine Bounephase auf den Raketenhaften Anstieg durch, der die letzten Wochen und Monate korrigiert wurde. Das Unternehmen scheint gegenwärtig weiter Kapital einzusammeln. Als Charttechniker stört mich aber das gerissene Gap - freilich kann diese aber auch als wahrscheinliches klassisches Breakaway gap gedeutet werden. 

Interessant erscheint mir derzeit allerdings im Lithiumsektor für den Risikobereiten Anleger eine Dajin Resources (DJI.V). Das Unternehmen ist ein klassischer Lithiumwert und besitzt Liegenschaften in Nevada und Argentinien, die Gegenstand laufender Explorationsarbeiten in 2017 sein sollen. Die Liegenschaften im Monolake Abschnitt, wie auch nicht unweit der Longvalley Caldera lassen Sediment von bis zu 2.5 Kilometern Tiefe erwarten, die mit der Vulkanasche des Long Valley Caldera Supervulkans im Laufe der Jahrmillionen in den entsprechenden Claims die tiefen Bergtäler gefüllt haben dürfte. Lithium - Brine Lithium - aus Vulkanasche sollte sich mit wenig Aufwand kostengünstig gewinnen lassen. Die Lithiumpreise unterliegen derzeit wegen der Zukunftperspektiven für die Elektromobilität starken Preissteigerungen.

Dajin Resources - mehrmonatige Korrektur als potentieller strategischer Longplay...


Die Aktie weist charttechnisch eine interessante Konstellation auf. Möglicherweise sind die Kurse von aktuell 0.10 CAD-Cent langfristig eine einmalige Kaufgelegenheit - vorausgesetzt die Long Valley Caldera zerstört nicht alle Anlegerträume, was mit Blick auf die geologischen Aktivitäte nie ausgeschlossen werden kann. Gleichwohl besteht die Chance auf einer Kursvervielfachung oder zumindest eine Kursverdoppelung. Das Unternehmen erscheint mit Blick auf seine Lithiumgehalte und Lithiumclaims ein interessantes Investment. Ein Anstieg in Richtung 4 CAD-Dollar würde ein Longtail Up Szenario initieren. Das Risiko des Totalverlustes erscheint überschaubar, vor allem durch geeignete Wahl der Positionsgröße.

Die Lithiumgehalte der Claims der Liegenschaften in Nevada sind als hoch zu bezeichnen - mit rund 200 ppm bis über 800 ppm ergeben sich ökonomisch verwertbare Liegenschaften, die so denn die Exploration derselben gute Resultate liefert in klimatisch günstigen Umfeldbedingungen gewonnen werden können.

Die Liegenschaften in Argentinien scheinen mir ebenfalls aussichtsreich zu sein. Auch dort dürfte mit etwas Glück eine entsprechende Lithiumliegenschaft definiert werden können. Da die Aktie vor diesem Hintergrund einen eher unterbewerteten Eindruck macht - avanciert das Unternehmen aus meiner Sicht zu einem Übernahmekandidaten, sofern der Kurs der Aktie nicht den Lithiumboom nachzeichnet. 

Als realisitisches Kursziel definiere ich auf mittlere Sicht den Bereich um 0.70-1.0 CAD-Dollar - wobei vorgelagert im Bereich von 30 Cent ein Widerstand möglich ist. Sollte es aber eine positiven Newsflow in den kommenden Jahren bei dem Unternehmen geben und die Lithiumpreise weiter klettern, dann dürfte die Aktie auch relativ schnell ihren langjährigen Abwärtstrend bei ca. 1 CAD-Dollar brechen und in Richtung der Target Zone 2 ansteigen, bei ca. 4-4.5 CAD$. Ein weiterer Anstieg in Richtung 8 CAD$ wäre hingehen als Blow Off Bewegung ebenso denkbar, sofern sich in solch einem Fall kein genereller Sentimentwechsel verstecken sollte. Bei Kursen um 8 Dollar wäre das Unternehmen mit Blick auf die heutige Aktienzahl rund 1 Milliarde Dollar wert. Dazu müsste es allerdings auch entsprechende Lithiumreserven dann definieren und auch entweder durch einen global player wie Rockwood übernommen werden - oder selber entsprechend in Produktion gehen.

Ob die Aktie ein Multibagger wird, wie andere Lithiumwerte, dürfte stark von den in Zukunft anstehenden Geologischen Studienergebnissen abhängen. Dabei wären Lithiumgehalte von 450 ppm und mehr als ausgezeichnet zu werten und ein Hinweis auf eine massive Unterbewertung des Unternehmens anzusehen, wenn entsprechende Tonnagen an Reserven definiert werden können.

Mit einer Positoinsgröße von 0.5 R habe ich daher nun eine Longposition zum Quartalsschlluss bei der Aktie eröffnet. Stop Loss entfällt, da es sich um ein alles oder Nichts Investment handelt. Geht die Wette auf, dann winken massive Kursgewinne. Geht sie schief, so verliere ich 0.5R.


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