Freitag, 25. September 2015

DAX komplexe Korrekturmuster mahnen weiter zur Vorsicht...

Nachdem der DAX im Rahmen eines neuerlichen Abwärtsimpulses bereits gestern auf 9361 Indexpunkte gefallen ist - so hat er bis zum Mittag diese Abverkaufswelle 3 der Welle 1 der Welle 5 der Welle 1/A nun im Korrekturmodus mehr als 3 Prozent bereits korrigiert. Diese laufende oder bereits abgeschlossende Welle 4 Korrektur in der laufenden Welle 1 der Welle 5 sollte bereits im Tagesverlauf wieder fallenden Notierungen nach sich ziehen. Idealerweise schliesst dabei der DAX die Kurslücke bei 9428 Indexpunkten. Rutscht der DAX allerdings unter das gestrige Tagestief dann muss mit einem weiteren Abverkauf in Form der Welle 5 oder alternativ einer überschiessenden Welle B down bis in den Bereich von 8990 bis 9050 gerechnet werden. In dem Fall dürfte es zu weiteren Kursverlusten kommen, da ein Bruch der 9317/9361 Supports auch durch eine Welle 3 der Welle 5 ausgelöst werden kann. Auf der Oberseite ist der Weg durch zu vermutenden Positionsschieflagen versperrt, so dass weitere Kurszugewinne im Tagesverlauf eher unwahrscheinlich werden.

Die laufenden 4´er Korrektur dürfte vor ihrem Abschluss stehen. Somit sind auf Sicht der kommenden Tage weitere Kursverluste beim DAX wieder einzuplanen.

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Donnerstag, 24. September 2015

Dieses Finanzsystem ist einfach nur noch krank...

Schaut man über den Teich nach Amerika oder auch andernorts in dieser Welt, dann stellt man fest, dass dieses Finanzsystem total krank ist. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf die Abläufe an den Devisenmärkten wo binnen Stunden Milliarden vernichtet oder besser umverteilt werden. Dies gilt für alle Systemfehler die auf Pump finanziert sind - sprich auf Margin gehandelt werden.

Im Grunde könnte man Goldman Sachs auf unzählige Milliarden an Euro auf Schadensersatz verklagen, so denn man in Europa dies in Analogie zu Volkswagen ebenso mit US-Unternehmen und deren betrügerische Machenschaften verfahren würde. Vermutlich würde Goldman Sachs angesichts der weltweit angerichteten Schäden umgehend bankrott gehen. Ich schätze die globalen duch Goldman Sachs verursachten Schäden im Finanzsystem auf rund 2-5 Billionen USD - eher mehr.

Im Grunde sollten europäische Strafverfolgungsbehörden die Goldmänner in den USA in Europa vor Gericht zehren, genauso wie die USA mit Volkswagen vorhaben. Gleiches Recht für alle - das gilt auch für die europäischen Schadensersatzansprüche gegen US-Banken und US-Firmen.

Auch Coca Cola könnte man wegen der Verwendung potentiell kreserregender Inhaltsstoffe in deren Getränken auf Abermilliarden an Schadensersatz verklagen. Doch so lange kein Kläger, so auch kein Richter. In den USA trauen sich die Giftmischer aus Amerika nicht mehr ihr giftigen Inhaltsstoffe, die in Europa noch breite Verwendung finden, zu verwenden. Eigentlich sollte dies schon reichen um die Coca Cola entsprechend zu belangen.

Doch unbeschadet solcher Überlegungen, so gilt es zu bedenken, dass die deutschen Aktiengesellschaften im DAX enorme Bilanzprobleme kriegen werden, nachdem vor 10 Tagen neue Bilanzierungsregeln in Kraft getreten sind. Ein Thema, dass nicht einmal ansatzweise in einem Blogbeitrag zusammengefasst werden kann. Stichworte wie Pensionsrückstellungen in dreistelliger Milliardenhöhe für die DAX-Unternehmen, Leasing Schulden oder auch die Goodwillblase und die im Grunde betrügerischen Abschreibungsmethoden in den Bilanzen mit Abschreibung über irrsinnige 250 Jahre zeichnen alles andere als ein solides Bild über die großen deutschen Aktiengesellschaften.


Da droht so manchem DAX-Unternehmen noch massive Abschreibungen in der Zukunft. Allein bei der Goodwillblase kann dies so manches Eigenkapital eines DAX-Wertes sehr schnell halbieren lassen. Wir reden bei den Pensionforderungen und den erforderlichen Rückstellungen über Summen jenseits der 370 Milliarden Euromarke für die kommenden Jahre. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Die Pensionsforderungen bei RWE übersteigen die aktuelle Börsenkapitalsierung um das -fache. Pensionsforderungen in Höhe von mehr als 22 Milliarden Euro steht eine Marktkapitalisierung von nur noch rund 5 Milliarden gegenüber. Auch bei EON übersteigen die Pensionsforderungen inzwischen die Marktkapitalisierung des Unternehmens...

Es sind ja allenfalls noch 10-15 Jahre bis die Babyboomer für sich diese Zahlungen einfordern werden. Doch ob sie jemals etwas davon sehen werden? Zweifel sind angebracht. Eher rutschen eine Reihe von DAX-Werten in die Pleite, als dass diese enormen Beträge noch zwischenzeitlich aufgetrieben werden können. In den USA sieht es im übrigen gar nicht viel besser aus...

Doch Baustellen und Brandherde gibt es inzwischen aller Orten - auch in den USA, wo die Frackingindustrie ebenfalls anfängt über den Jordan zu gehen und die Anleger Abermilliarden verlieren.

Die auf Pump gebaute Scheinwelt bekommt gewaltige Risse. Kollabiert das globale Schuldgeldsystem dann ist ganz schnell Schluss mit lustig. Inzwischen steckt Volkswagen die gesamte deutsche Automobilindustrie an und es stellt sich die Frage, warum Autohersteller sich derart verhalten. Manch einer vermutet Sabotage. Vielleicht steckt aber auch mehr dahinter. Vielleicht ist es der Versuch der USA die deutschen und europäischen Premiumhersteller auszuradieren - und zwar für immer.

Es würde mich daher nicht überraschen, wenn demnächst auch horrende Schadensersatzforderungen gegen anderen europäische Automobilhersteller kommen, welche diese ebenfalls in die Pleite treiben können. Am Ende läuft diese Entwicklung darauf hinaus, dass die europäischen Automobilkonzeren zerschlagen werden und filetiert werden. Volkswagen wird sein Tafelsilber und seine 8 oder 9 Autoschmieden am Ende billigst verschleudern müssen und wertberichtigen. Rolly Royce, Seat oder auch Porsche landen dann irgendwo in der Hand von angloamerikanischen Adressen. Am Ende wird man in Europa nur noch Autos wie zu Zeiten von Henry Ford aus den US-Produktion kaufen können, wenn das so weiter geht. Womöglich ist dies das Ziel der Ziele der aktuellen Entwicklungen in der Causa Volkswagen. Falls ja, so dürften auch asiatische Autohersteller demnächst mit ähnlichen Klagen und Forderungen überhäuft werden. Spätestens dann wissen wir, worauf die USA abzielen. Die Zerstörung der europäischen und globalen Automobilen Infrastruktur im Sinne einer Beseitigung konkurrierender Unternehmen.

Ob die USA einen solchen Handels- und Wirtschaftskrieg überleben, darf bezweifelt werden. Denn die vermeintliche Grossmacht legt sich inzwischen mit dem Rest der Welt an. Ein Kampf den die USA nur verlieren, aber niemals gewinnen können...

Die Weltvernichtungsmaschine...

Mittwoch, 23. September 2015

Die Permabullen haben immer noch nichts begriffen...

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie mal Pflanzen beobachtet, die man zuviel gießt? Ich meine nicht Wasserpflanzen, sondern ganz normale Pflanzen und Blumen. In Düsseldorf war der Sommer dieses Jahr ziemlich verregnet. Die Mengen an Wasser haben dazu geführt, dass viele Blumen schlichtweg den Geist aufgaben, ehe sie erblühten. Trotz oder besser gesagt gerade wegen der Unmengen an Wasser. So manche Dahlie ist einfach sprichwörtlich an der Wurzel verfault. Was hat das nun mit den Finanzmärkten zu tun, wird der ein oder andere sich fragen. Ganz einfach. Die Zentralbanker versuchen sich als Gärtner, allerdings mehr schlecht als recht. Die Flutung der Märkte mit Fiatmoney führt aber nicht zu mehr Wachstum - im Gegenteil sie führt zu sprichwörtliche Fäulnis und Unproduktivität. Immer mehr Menschen liegen auf der faulen Haut und lassen sich durch die Druckerpressen alimentieren. Ähnlich wie bei den Dahlien wird es aber wenn es an der Basis wegen der Flutung sprichwörtlich verfault keine Blüte mehr geben.

Normalerweie müsste man einen derart überfluteten Kübel trocken legen um die Pflanze noch zu retten. Doch dies passiert nicht. Die Fäulnis schreitet weiter voran. Ein mehr als deletärer Prozess. Das Gieskannenprinzip der Zentralbanken schädigt die Wirtschaftssubjekte mehr, als das sie ihnen nützt, weil Produktivität vernichtet wird  und Fäulnis subventioniert wird. So kann kein nachhaltiger Wohlstand und erst recht keine Innovation entstehen.

Nun gibt es in der aktuellen Marktphase  Marktteilnehmer die als Permabullen nicht müde werden blauen Prognosepfeile gen Norden zu zeichnen. Dabei sind solche Prognosepfeile stets mit Vorsicht zu geniessen. Denn im DAX wurde bei 10524 Indexpunkten eine A-B-C Korrektur der Welle 4 der laufenden Welle (1/A) der laufenden Korrektur im übergeordneten Kontext mit hoher Wahrscheinlichkeit beendet. Seit dem Abprall an der Mindestreaktion hat sich nun der Start einer Welle 5 ausgebildet, bei der die Welle 1 sich derzeit ausbildet und die die Unterwellen 1-2-3 heute vormittag bereits beendet hat und nun in der Welle 4 der Welle 1 der Welle 5 sich bewegt. Diese dürfte vermutlich im Laufe des morgigen Tages vollendet werden und anschliessend eine weitere Abwärtswelle impulsiv und dynamisch ihr folgen. Diese Welle 3 der Welle 5 der Welle (1/A) ist in der Lage den DAX auf 8728 Indexpunkte . ggf. auch bis zur Sekuspan B der Monats IKH Darstellung bei 8678 Indexpunkten zu führen. Von dort aus könnte es dem DAX gelingen in einer mehrwöchige komplexe Wellenkorrektur einzumünden - entweder als Welle 2 oder B oder Alternativ als X-Wave. Welche dieser Möglichkeiten sich ausbilden wird, wird im wesentlichen von den Reaktionspotentialen auf den laufenden Abverkauf abhängen.

Volkswagen - das zocken nur die Algorechner...

Quelle des Bildzitates - Comdirect

Der DAX droht in den kommenden Tagen und Wochen unter die 9000´er Marke zu rutschen, wenn das Bewegungstief vom August bei 9317 Indexpunkten nicht verteidigt werden kann. Fibotechnisch sprich vieles dafür das ein Rutsch in Richtung 8700 Punkte in bälde bereits erfolgen kann.

Im übrigen ist der Bounce bei der VW heute, der intraday zeitweise mehr als 20 Prozent betrug, nicht über zu bewerten. Denn wahrscheinlich handelt es sich dabei nur um eine Wave A im Rahmen einer Welle 4-Korrektur der laufenden Welle (3) down im übergeordneten Kontext.

Ein Rutsch unter die 102.2 Euromarke dürfte umgehend weitere Verkaufslawinen bei der Aktie auslösen. Hartgesottene Zocker dürften ihre Risiken daher ensprechend managen und schon bei geringsten Zweifeln ihre Profite der letzten 12 Stunden einstreichen.

Eine wabwartende Haltung kann daher weiterhin nicht schaden.


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EON - das Super-Gau Szenario...

Liebe Leserin, lieber Leser,

anbei eine Szenarioüberlegung zu EON von Anfang des Jahres in dem von mir ein worst case Szenario skizziert wurde. Der Umstand dass die Aktie dieses möglicherweise nun doch umzusetzen scheint, hält mich davon ab, hier nachhaltig auf der Longseite derzeit aktiv zu werden. Denn solange dieses folgende Worst Case Szenario nicht neutralisiert wird, ist der vorgestellte Count erst einmal bis auf weiteres aktiv. Zwar hat es einige Monate gedauert bis dieses Szenario aktiviert wurde - aber jetzt ist es erst einmal bis zum Beweis des Gegenteils durch den Markt aktiviert worden.

EON Wochenrainbow - bearishe Variante mit Welle 3 Impuls down...

Chart erstellt mit www.tradesignalonline.com

Das Ziel eines solchen Worst Case Szenarios wäre Pennystockniveau. Vorstellen kann man sich das eigentlich nicht. Aber an der Börse gibt es nichts was es nichts gibt.

Worst Case Szenario für EON ist Pennystockniveau...
 
Chart erstellt mit www.tradesignalonline.com

Etablierte Unternehmen die zu Pennystocks mutieren und Pennystocks die unzählige Dollars steigen.

Sollte sich tatsächlich die skizzierte 3´er Impulswelle down nun aktiviert haben, dann könnte EON wie eine Lawine noch einmal alle Longspekulanten in den kommenden Jahren in die Tiefe reissen. Zielzone im schlimmsten Fall ein Bereich zwischen 0.10 und 0.15 Euro je Aktie auf Sicht der kommenden Jahre - möglicherweise auch eher...


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