Freitag, 2. Oktober 2015

DAX und Dow schmieren ab...

...als wären sie vom Gammastrahlenblitz getroffen worden. Die US-Arbeitsmarktdaten sind grottenschlecht ausgefallen.

Sofort schmieren die die Indizes gen Süden weg. Welle 5 wurde damit gestartet. Ob die Bullen noch Lust haben dagegen zu halten?

Ein geomagnetischer Sturm wird die Erde zudem morgen früh erreichen. Ein G1-Event, welches normalerweise für Turbulenzen sorgt. Auch die Zahl der Sunspots ist wieder rückläufig. Ist der Kursrutsch heute wirklich Zufall?

Muss der Oktober doch wieder als Crashmonat herhalten?

In 4 Wochen wissen wir mehr. Beim Tippspiel wird es heute nach stundenlanger Platzierung in den Punkterängen wohl auch nichts mehr. Die Abwärtswelle hätte ich erst für Montag erwartet, nun startet sie schon heute...

Geniessen Sie das schöne Wetter und machen sie das beste draus.

Viele Grüsse.

Cord Uebermuth.


RISIKOHINWEIS UND HAFTUNGSAUSSCHLUSS


Die Angaben dienen nur zu Informationszwecken. Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewährleistung werden kategorisch     ausgeschlossen. Insbesondere gilt dies für die bereitgestellten Handelsanregungen. So stellen diese in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen oder allgemeinen Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Handelsanregungen oder anderweitige Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen der veröffentlichten Inhalte ist somit ausgeschlossen. Die Redaktion bezieht Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswürdig erachtet. Eine Gewähr hinsichtlich Qualität und Wahrheitsgehalt dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Leser, die aufgrund der veröffentlichten Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Die Informationen begründen somit keinerlei Haftungsobligo. Insbesondere weisen wir hierbei auf die bei Geschäften mit Optionsscheinen, Derivaten und derivativen Finanzinstrumenten besonders hohen Risiken hin. Der Handel mit Optionsscheinen bzw. Derivaten ist ein Börsentermingeschäft. Den erheblichen Chancen stehen entsprechende Risiken bis hin zum Totalverlust gegenüber. Nur wer gem. § 53 Abs. 2 BörsenG die bei Banken   und Sparkassen ausliegende Broschüre "Basisinformationen über  Börsentermingeschäfte" und das Formular "Verlustrisiken bei Börsentermingeschäften" gelesen und verstanden hat, darf am Handel mit Optionsscheinen teilnehmen. Indextrader24.com weist darauf hin, dass es den Handel mit Optionsscheinen oder anderen derivativen Instrumenten ausser zu Absicherungsgeschäften ausdrücklich ablehnt, da mit solchen Instrumenten das Risiko des Totalverlustes des Vermögens verbunden ist.

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Alle Rechte vorbehalten.



Die Zukunft von Canis Majoris (Beteigeuze)...




Das Sternbild des Orion kehrt nun zum Winter wieder an den nördlichen Nachthimmel zurück. Weitere Infos zu Beteigeuze finden sie auch unter folgendem Link:

 http://indextrader24.blogspot.de/2014/02/wann-fliegt-betelgeuse-in-die-luft.html

Es wird Zeit den Flüchtlingen das Taschengeld zu streichen...

...und die Asylgesetze so zu ändern, dass eine Ablehnung eines Asylantrages nicht mehr angefochten werden kann.

Das Versagen der Bundesregierung in diesen zentralen Bestandteilen führt zu wirtschaftlich motivierter Massenimmigration in Deutschland.

10 000 Flüchtlinge kommen trotz Grenzkontrollen jeden Tag nach Deutschland, obwohl diese bereits bei Betreten der Türkei, Griechenands oder auch Österreichs, Ungarn usw. in Sicherheit sind und sich nicht mehr in Kriegsgebiet befinden. 

Das heisst allein in Deutschland bewegen sich mehrer hundert Tausend Menschen ohne Registrierung unkontrolliert durch das Land. Bleibt die Zahl der Flüchtlinge so hoch, so werden gegen Ende des Jahres allein im dritten Quartal rund 700 000 bis 900 000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen und am Ende rund 1.5 Millionen Asylbewerber bestehende Asylgesetze ad absurdum führen. Inzwischen schwenken die Lügenmedien auf die bereits vor Wochen an dieser Stelle geschilderten Probleme ein, die man erst einmal geflissentlich verharmlost hat und als Willkommenskultur den Menschen angedreht hat. Auch dies hat System. 

Denn die Lügen über die friedlichen Asylantragssteller waren nötig, damit das Grosskapital sich noch einigermassen glimpflich aus ihren Positionen verabschieden konnte, ehe die Masse den Braten riecht. Das war als der DAX noch über 10000 Punkten stand. Inzwischen sind wir bei 9567 Indexpunkten angekommen. Und siehe da - nun sind Flüchtlinge plötzlich ein Problem in der medialen Hirnwäscheindustrie. Wer einigermassen alle Sinne beisammen hat, weiss, dass eine Integration der Migranten nicht gelingen wird - im Gegenteil. Selbst Ostdeutschland brauchte Jahrzehnte um einigermassen mit den Wessis klar zu kommen und umgekehrt - und das waren europäisch sozialisierte, christliche und fliessend deutschsprachige Bevölkerungsgruppen. 

Und doch sterben hierzulande die Idioten und Traumtänzer nicht aus, die behaupten, dass eine Integration von Muslimen und anderer Kulturen in Deutschland möglich wäre, die noch nicht einmal die deutsche Sprache beherrschen und auch kaum jemals fliessend beherrschen werden, da vielerorts auch noch Analphabeten darunter sind. Wie bekloppt muss man im Kopf sein, solche Wahnvorstellungen zu haben und dabei nichts gegen die von Deutschland ebenso unterstützen Bombenangriffe auf Syrien zu unternehmen.

Dänemark hat sein Taschengeld für Asylanten massiv gekürzt - und zwar um mehr als 70 Prozent. In Griechenland kriegen die Flüchtlinge kein Taschengeld. Derweil lavriet Merkel in diesem Land ohne gleichen mit der Abrissbirne am deutschen Sozialsystem und der deutschen Wirtschaft ungestraft herum. Egal ob beim organisierten Flüchtlingschaos ohne Grenzbefestigugen und einen Grenzwall gegen zukünftige Massenflüchtlingsströme oder auch der willkürlichen idiotischen Wirtschaftssanktionen gegen einen der Haupthandelspartner Deutschlands - gegen Russland...

In Polen  werden nur rund 20 Euro pro Monat je Flüchtling bezahlt. Es wird Zeit - allerhöchste Zeit, dass die Privilegien für Flüchtlinge auch hierzulande drastisch zusammengestrichen werden. So ist eine Kürzung des Taschengeldes auf 1 Euro pro Tag meines Erachtens vollkommen legitim, zumal ein beheizter Schlafplatz und Verpflegung gestellt werden, ebenso wie eine Basismedizinische Versorgung zu Lasten der Allgemeinheit. Alles andere geht über die Absicherung existentieller Grundbedürfnisse hinaus und hat mit Flüchtlingshilfe nichts mehr zu tun, sondern führt lediglich dazu, dass die Betroffenen am Ende nicht bereit sind in ihre Heimat zurück zu kehren um dort später den Wiederaufbau voran zu treiben. Oder glauben Sie ein deutscher Flüchtling würde in Syrien 350 Euro Taschengeld im Monat bekommen - wenn bereits freie Kost und Logis gewährt werden?




Donnerstag, 1. Oktober 2015

Quartalsauftakt mit Hindernissen...

Während der DAX mit 9757 Indexpunkten in das letzte und neue Quartal des Jahres startete und damit rund 90 Punkte höher als im Late-DAX gestern, schaffte der Dow Jones hingegen dieses Kunststück nicht und eröffnete 7 Punkte unter dem Vorquartalsschluss.

Dies mag daran liegen, dass  gemessen in Gold und Silber der DAX wesentlich preiswerter ist als US-Aktien. Am Ende notieren beide tiefer aktuell als sie eröffnet haben, weil das Angebot größter ist als die Nachfrage.

Im DAX liegt gegenwärtig ein negatives Schiebemuster vor. Zwar gibt es verschiedene Varianten für die weitere Entwicklung, aber derzeit muss davon ausgegangen werden, dass eine Welle 4 der Welle 5 offenbar fertiggestellt wurde. Allerdings ist dieser Count mit einem Fragezeichen zu versehen, da ein MoB Line heute bereits überschritten wurde, was einen Anhalt dafür gibt, dass die laufende Bewegung Momentum verliert. Zwar ist die Ausbildung einer Welle 5 der Welle 5 auf der Unterseite noch möglich, aber nicht mehr zwingend. Bei Korrekturwellen, sofern man den Move seit dem Jahreshoch als Welle A klassifziert kann es zu einem failure 5 kommen.

Beide Indizes werden ihre Vorquartalstiefs heute nicht mehr unterschreiten. Dies ist insofern von Belang, da die Gann Quartalsregel nicht mehr erfüllt wird. Die besagt, dass ein Unterschreiten des Vorquartalstiefs in der Folge ein schwächeres Quartals und einen tieferen Quartalsschlusskurs nach sich zieht, als zum Schluss des Vorquartals.

In der praktischen Konsequenz heisst dies, dass DAX und Dow das Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit höher abschliessen werden, als das gestrige Quartal.

Ich persönlich lege die Gann-Quartalsregel nicht so streng aus. Gleichwohl wäre bei der strengen Auslegung eine erhöhte Eintrittswahrscheinlichkeit zu diskutieren. Sollte aber innerhalb der kommenden 3 Handelstage doch noch das Vorquartalstief unterschritten werden, dann bestünde zumindest ein relatives Risiko dass wir ggf. leicht schwächer das Quartal beenden, als das vorherige. Doch für den Dow Jones müsste es dazu schon zu einem flashcrashartigen Abverkauf kommen. Dies erscheint derzeit relativ unwahrscheinlich.

Zudem ist der positive Auftakt im DAX zum Quartalsanfang, trotz Abverkauf von heute, ein Hinweis, dass das Abwärtsmomentum nachlässt.

Wer shortpostioniert ist sollte darauf achten, dass der vermeintliche Grabstein im DAX auf Jahresbasis durchaus jederzeit noch zu einem weissen shooting star oder einer weissen Kerze bis zum Jahresende mutieren kann. Dies kann durchaus innerhalb von wenigen Wochen oder gar Tagen erfolgen, sofern es einen entsprechenden Auslöser gibt.

Oberhalb von 9789 Indexpunkten müssen Anleger damit rechnen, dass der DAX relativ rasch bis auf 10065 Indexpunkte steigt.

Unterhalb von 9302 Indexpunkten wäre ein Abgleiten bis 9123 Indexpunkten und später auch bis 8728 - extendierend auch 8499 Indexpunkte möglich. Im letzteren Fall erwarte ich anschliessend bei einem solchen Abverkaufsszenario einen Anstieg auf mindestens 10836/11030 Indexpunkte überchiessend auch 11302 Punkten bis zum Jahresende. Dieses Szenario wäre erst bei einem Schlusskurs unterhalb von 8350 Indexpunkten in Frage gestellt.

Natürlich kann auch alles ganz anders kommen und der DAX schlägt durch bis 6950/7236 Indexpunkte und reversalt dann bis auf 10123 Indexpunkte zum Jahresende.

Ein direkter Anstieg im Rahmen eines failure 5 Szenarios auf der Unterseite kann hingegen squeezeartige Anstiege bis 11500 Indexpunkte zur Folge haben. In dem Fall würde das gegenwärtige Kerzenbild eines Gravestones auf Jahresbasis von den Marketmakern kurzerhand zu einem potentiellen Trendfortsetzungsmuster auf der Oberseite mutieren.

Keine einfache Ausgangslage in Anbetracht der heterogenen Signallage am Markt. Im Chaikin Money Flow ist aber ein Zustrom von Kapital zu erkennen, der offensichtlich im Hintergrund von statten geht...





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Punkt, Satz und Sieg - sind Börsenspiele sinnvoll?

Von mir zunächst müde belächelt und eher spasseshalber entschloss ich mich Anfang des Jahres am Börsenspiel von Wallstreet-Online teilzunehmen. Die Aufgabe: Den Schlusskurs für den kommenden Tag im DAX und Dow Jones Index voraus zu sagen. Ein mehr als nur schwieriges Unterfangen - eine echte Herausforderung, wie sich inzwischen herausgestellt hat...

Monatssieg im Börsenspiel bei Wallstreet-Online...

Quelle des Bildzitates: Wallstreet-Online


Die ersten Wochen und Monate tippte ich denn auch mehr lax und beiläufig mit, musste aber nach 3 Monaten feststellen dass zwar intraday Bewegungen recht zuverlässig getroffen wurden, das aber diese Intradayprognosen nur selten den Schlusskurs von DAX und Dow zuverlässig voraus sagen konnten. Die Crux an der Sache war, das intraday mitunter stundenlang der erste Platz belegt werden konnte, aber ich mit meinem Tipp gegen Ende des Handels aus den Punkterängen flog. Und so kam es, dass ich nach 3 Monaten auf Platz 47 der Gesamtwertung aller Teilnehmer - bis dato 449 Mitspielern in diesem Jahr  stand.

Sowas wurmt einen und führte dazu, dass mich der Ehrgeiz packte mein Handelssystem im Hinblick auf die Prognosefähigkeit von Schlusskursen zu verbessern. Ein im nachhinein mühsames Unterfangen, bei dem viele Variablen zu betrachten und zu beachten waren und sind. Stück für Stück und Monat für Monat kam ein Puzzleteil nach dem anderen dazu. Ergänzt durch den Abgleich mit charttechnischen Mustern und Candlesticks und Szenarienüberlegungen, konnte die Trefferwahrscheinlichkeit nachhaltig seit April verbessert werden und die Monatsergebnisse kontinuierlich verbessert werden, dürften aber nun an einem Steady State angekommen sein, was an der natürlichen Begrenzung eines weiteren Aufwärtspotentials durch ebenso gut Mitspieler liegen dürfte.

Bereits im Mai zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Performance, welche kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Die Überarbeitung des Handelssystems mit Blick auf Schlusskursprognosen hat nun 9 Monate nach der ersten Teilnahme am Börsentippspiel den Monatssieg gebracht. Bereits in den letzten beiden Monaten war ich nur um Haaresbreite am Monatssieg vorbei geschrammt. Auch gestern abend sah es so aus, als ob der Kelch des Sieges wieder an mir vorbei gehen würde. Immerhin hatten zum Monatsschluss 7 Mitspieler die Möglichkeit an mir vorbei zu ziehen, nachdem ich die Tage zuvor die Schlusskursprognosen, trotz intraday Treffern, so stark verfehlte, dass Minimonster und Realist, aber auch Hoschmi oder Nemxchen, sich noch einmal heran kämpften, nachdem ich es nicht geschafft hatte bereits vor Monatsende mich hoch zu punkten. Alles ausgewiesene konstant gute Schlusskursprognosemeister, wobei Minimonster gestern total in die Kloschüssel gegriffen hatte, sowohl beim DAX als auch beim Dow Jones. Aber so was passiert jedem einmal. So wechselten gestern im Tagesverlauf die möglichen Monatssieger in einem Kopf an Kopfrennen bis zum Handelsschluss in New York.

Amazonese, die Führende im Börsentippspiel der Jahresgesamtwertung, hatte dabei den Tagessieg erungen. Dies führte dazu, das Realist "nur" 8 Punkte im Dow Jones errang, hatte aber den glücklichen Nebeneffekt, dass Realist mich auf der Zielgeraden nicht doch noch mit 1 Punkt überholte, da ich gestern im Dow Jones 5 Punkte in der Tageswertung erzielte.

Am Ende hatten wir beide mit 87 Punkten die Nase vorn, aber wegen vier erster Plätze in diesem Monat ging ich als glücklicher Gesamtsieger aus dem Wettstreit hervor. Hätte der Dow Jones bei 16187.49 Punkten oder tiefer geschlossen, so wäre Hoschmi, der Jahresgesamtzweite, Monatssieger geworden. In der Range zwischen 16187.50 und 16221 Indexpunkten im Dow Jones lag hingegen ich vor Realist. Als der Dow zwischen 16221 und 16271 Punkten notiert, wäre ich hingegen Monatszweiter geworden, weil Morpheus sich zwischen mich und Realist geschoben hatte und mir dadurch ein Punkt gefehlt hätte. Nachdem aber das three inside up Pattern ein bullishes Reversal im Dow sich ankündigte, war Amazonese, sozusagen der Retter für den Monatsieg und Realist, der zum Monatsende eine grandiose Aufholjagd hinlegte, rutschte dadurch 20 Minuten vor Handelsschluss in den USA auf Platz 2 im Gesamtmonat.

Lange Rede kurzer Sinn. Der Monatssieg wurde erreicht, nachdem die seit April diesen Jahres laufende Verbesserung des eigenen Handelssystems dazu führte das bereits im August und Juli der Monatssieg nur denkbar knapp verfehlt wurde. Man freut sich darüber mehr als über einen wie auch immer großen Gewinn an der Börse. Die Kiste Wein, mit den edlen Tropfen, die man als Sieger nun erhält wird doppelt gut schmecken. Sicherlich - vom Zeitaufwand hätte man diese locker anders verdienen können. Doch darum ging und geht es nicht bei einem Börsenspiel.

Viel entscheidender, trotz des hohen Zeitaufwandes, ist nach meinem dafürhalten dass eine spürbare Verbesserung der Handelssystematik erreicht werden konnte, was zu einer konstant höheren Trefferquote führte. Wenn gleich es Tage gab und auch weiter geben wird, wo ich vollkommen daneben liege, was unter anderem dem Umstand geschuldet ist, dass die Prognosen für den nächsten Tag Overnight gemacht werden müssen und somit die über Nacht eintretenden Entwicklungen einen entsprechenden Unsicherheitsfaktor beinhalten, der in Szenarienüberlegugen für den Folgetag nicht miteinfliessen können. Das erklärte Ziel für dieses Jahr bleibt aber unter die Top10 im Gesamtjahr zu gelangen, was freilich kein leichtes Unterfangen wird, da alle in den oberen Rängen gute Trefferquoten haben und mitunter Kursziele für den Folgetag noch am selben Tag abgearbeitet werden. Gleichwohl konnte ich mich in den vergangenen 5 Monaten von Platz 47 des Gesamtklassemnents inzwischen auf Platz 12 hocharbeiten. Trennten mich im April noch mehr als 160 Punkte von Platz 10 in der Gesamtwertung so sind inzwischen nur noch rund 20 Punkte, bis zu den Top Ten...

Börsenspiele als Aufforderung verstehen, sich zu verbessern, ohne monetäre Risiken zunächst einzugehen...

Auf die Frage ob Börsenspiele sinnvoll sind, kann ich nach 9 Monaten uneingeschränkt mit Jahr antworten. Diese sind deshalb sinnvoll, weil sie dazu führen, sich aktiv mit seiner bisherigen Systematik auseinander zu setzen und Verbesserungen im Hinblick auf Prognoseparameter und damit die Trefferwahrscheinlichkeit zu erzielen. Börsenspiele schulen das Auge für die Entwicklung des Marktes und erweitern, die entsprechende Bereitschaft sich aktiv mit eigenen Fehlern auseinander zu setzen und alle einer objektiven Prüfung zu unterziehen, welche die Fähigkeiten für das Finetuning am Markt zu verbessern helfen. Wurde anfangs von mir das Börsenspiel eher etwas belächelt, so stellt man fest, dass es eine Herausforderung ist mit anderen Marktteilnehmern in den Wettstreit zu treten, was am Ende den eigenen Handelsstil nachhaltig trainiert und am Ende zu einer Verbesserung der eigenen Trefferquoten führen sollte, sofern man nicht auf den unteren Rängen der anderen über 400 Mitspieler landen will.

Und eine Verbesserung der Trefferquoten ist alle Mühen wert - auch wenn es mit viel Zeitaufwand einhergegangen ist und einhergeht. Perfekt ist es zwar immer noch nicht, da man stets nur mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten kann, aber dafür sollte die Verbesserung auch langfristig entsprechende Früchte tragen...

Herzliche Grüße,

Cord Uebermuth.