
Straßenschild im Stadtzentrum von Wuppertal Elberfeld Foto und Copyright @indextrader24
Liebe Seropositive, liebe Seronegative,
liebe Mitleser,
Freiheit ist eine Frage der Menschlichkeit und stets an das
individuelle Erleben der Wirklichkeit und der eigenen mit Bedürfnissen
jeglicher Art ausgestatteten Existenz verbunden. Als ich heute in
Wuppertal, wo ich gerade als seronegativer auch seropositive dreifach
geboosteter Mitmenschen gleichermaßen, wie seronegative ungeboosterte
behandle, auf dem Weg zum Testcenter war, begegnet ich in der von
Geimpften und zusammengedrängten Menschenmassen nur so überfluteten
Innenstadt dem obigen Straßenschild...
Das die Masse der Geimpften in dieser Phase der Pandemie nicht mehr
auf Abstand zu ihren Mitmenschen gehen und stattdessen deren Nähe suchen
ist menschlich und liegt in der Natur unseres Wesens begründet. Nähe
ist Teil unseres Daseins - sie macht uns erst zu Menschen. Doch wissen
die Seropositiven eigentlich, dass sie sich durch ihre Sehnsucht beim
geselligen Stelldich ein einer immanenten Gefahr aussetzen - sprich
einem potentiell tödlichen Risiko in der Folge an einer SARS-CoV-2
Infektion zu versterben?
Unterstützt durch die mediale Berichterstattung wird den geimpften
Massen, die man besser medizinisch korrekt als Seropositive bezeichnen
sollte, suggeriert, dass im Grund nur noch Ungeimpfte, also
Seronegative, an COVID-19 versterben können.
Dem ist leider nicht so - und dies gilt im besonderen für alle die
über 60 Jahr alt sind. Studien zufolge kann im Median ab dem 55
Lebensjahr mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer
SARS-CoV-2 Infektion ausgegangen werden. Wie dem auch sei - als einer
der wenigen der unter der schieren Masse von Seropositiven, mitunter
Schlange stehenden Menschenmenge, seinen Weg zum Coronatestzentrum
suchte um seinen Pflichten als Staatsbürger auch zum Schutze der
Allgemeinheit nach zu kommen, sinnierte ich nach dem ich das Schild
gesehen hatte über die Freiheit - genauer gesagt die alte Freiheit...
Was ist alte Freiheit?

Monheim am Rhein mit Blick auf die St. Geron Kirche nicht unweit der alten FreiheitBildquelle: pixabay
Die alte Freiheit, das ist ein Zappelbunker in Monheim am Rhein, in
dem wir früher als ich noch ein junger Spunt war viele Jahre immer
Donnerstags nach unserem Besuch im Stadtbad den Abend und den Tag
ausklingen liessen. Damals konnte man noch ohne irgendwelche
Testzertifikate, Impfnachweise oder sonst irgendwelche Papiere einfach
in einem Club, ein Lokal oder was auch immer gehen. Das einzige
Kriterium, was darüber entschied, ob Du in die alte Freiheit kommst, war
folglich nicht irgendein staatlicher Blödsinn wie Impfzertifikate,
Erlaubnisscheine jeglicher Art, sondern nur Du selbst, Dein Auftreten,
dein Erscheinungsbild. Die Frauen waren allesamt unmaskiert und meist
leicht bekleidet und die Männer eher etwas angeheitert.
Schlange stehen mussten wir in Zeiten der alten Freiheit mitunter
auch. Doch man stand nicht Schlange, weil Kontaktbeschränkungen oder
maximale Besucherzahlen pro Quadratmeter von irgendwelchen Behörden
erlassen wurden, sondern weil die coolsten Frauen aus der neuen Heimat
in dem Zappelbunker - sprich die alte Freiheit - verkehrten und es
einfach cool, heute würde man wohl woke sagen, war dort zu
verkehren. Dazu kam, dass man auch keinen Eintritt verlangte und
Türsteher jene schnell wieder rausbugsierten, die sich nicht an die
Regeln des gepflegten Umgangs und Miteinanders hielten.
Doch wie sehr haben die Zeiten sich inzwischen geändert und so ist
die alte Freiheit heute nicht mehr das, was sie früher einmal war. Man
kann auch sagen, sie ist spurlos verschwunden, ersetzt oder ausgetauscht
worden.
Die Zeiten in denen die Menschen an der alten Freiheit für ein
bisschen Spaß am Leben Stande schlangen sind schon lange vorbei. Heute
herrscht dort wo einstmals Bass und Beats durch die Nacht schalten Ruhe
und ein gediegenes mitunter spiessiges Stelldich ein. Man kann auch
sagen:
Die alte Freiheit ist der neuen Freiheit zum Opfer gefallen...
In Zeiten wo die junge Generation den digitalen Aufbruch in ein
vermeintlich neues Zeitalter digitaler Werte erprobt und von dem wir
nicht wissen, wie es am Ende ausgehen wird, steht die neue Freiheit seit
einiger Zeit, spätestens aber mit Ausbruch der Pandemie als
Großschadensereignis in den Medien der Propagandaorgane, ganz hoch im
Kurs.
Die alte Freiheit, das war gestern, das waren ungeimpfte
Hinterwäldler, die keine Ahnung hatten, was heute woke ist und noch mit
Telefonen telefonierten, bei denen man erst an einer Wählscheibe drehen
musste, ehe man irgendwo am anderen Ende der Leitung eine Stimme hören
konnte.

Telefon mit Wahlscheibe in den 80 ern... - Bildquelle: pixabay
Die alte Freiheit - das war vor allem:
- analog
- ein Lächeln
- ein Leben von Angesicht zu Angesicht
- Verantwortung
- Individualität
- Kreativität
- Bargeld
- Sex
- Gold und Silber

Alte Freiheit in analoger Form - vom Staat gehasst - Bildquelle: pixbay
Doch die alte Freiheit ist hinfort - weggespült - und bis auf
weiteres von der staatlichen Mafia und ihren Mitläufern platt gemacht
worden - auch weil viel zu viele, die den Utopien und den leeren
Versprechen sozialistischer Freiheitsfeinde auf den Leim gegangen sind.
Denn geht es nach den Claqueren des Sozialismus so soll die alte
Freiheit durch eine digitale virtuelle neue "Freiheit", kurzum
lebenslanger Sklaverei zu Gunsten von Taugenichtsen und Faulärschen,
ersetzt werden. Um diese diese neue Freiheit, die eigentlich keine
Freiheit ist, sondern nur ein Ettikettenschwindel - den Massen
schmachkaft zu machen, hat man ein endemisches Coronavirus genommen und
zu einem Killervirus hoch stilisiert, um Erlaubnisscheine und anderen
Instrumente zur Unterdrückung der einzig wahren Freiheit, der
individuellen Freiheit, den Menschen auf zu oktroieren.
Die neue Freiheit, die eigentlich ein Leben in Sklaverei darstellt, ist gekennzeichnet von
- digitaler Erfassung
- staatliche Kontrolle und Überwachung
- Flucht in virtuelle Welten
- Unmenschlichkeit
- Kinderlosigkeit
- Ausbeutung individueller Höchstleistungen
- Anscheinsolidarität
- Staatsgläubigkeit bis hin zum Staatsfanatismus
- Menschenverachtung
- Grundrechtsverletzungen und
- realitätsfernen Utopien
Mit ihre geht der Glaube einher, dass in einer digitalen Welt aus
Bitcoin und bargeldlosen Bezahlsystemen der Sex, die Luft, die wir
atmen, das Leben sui generis, besser wären, als in einer analogen Welt
aus direktem zwischenmenschlichen Kontakt.
Man konnt nicht umhin, als jemand der die alte Freiheit noch kennen
und schätzen gelernt hat, festzustellen, dass jene Gestalten des
Sozialismus, welche nun landauf und landab die neue Freiheit für sich
und andere proklamieren nichts anderes sind als profane Menschheits und
Freiheitsfeinde sprich Scharlatane in Person, die mit dem Teufel der
Menschenverachtung einen Pakt geschlossen haben.
Jeder der digital unterweg ist, sollte sich im klaren darüber sein,
dass die analoge Natur der Freiheit, wenn gleich sie derzeit nicht woke
zu sein scheint, aus Sicht eines antizyklisch lebenden freien Menschen
in ihrer unauslöschbaren Form möglicherweise der bessere Weg ist den
Irrläufern und der Unmenschlichkeit des Sozialismus zu entkommen.
Denn alles, was digital ist, kann konfiziert, gesperrt oder auch per Knopfdruck ausgelöscht werden.
Man wird sehen, ob die neue Freiheit, hinter der sich nichts anderes
als die Agenda der Menschenverachtung des Sozialismus versteckt,
schlussendlich den Menschen nicht nur ihr letztes Hemd, sondern auch das
Leben durch Machtmissbrauch und Anwendung von Gewalt in all ihren üblen
Erscheinungsformen nehmen wird.
Daher passt gut auf Euch auf und achtet darauf wem ihr Euer Vertrauen schenkt.
Denn nicht jeder der Euch in Zukunft begegnet - allem voran in der Politik - meint es gut mit Euch.
Seid wachsam. Es ist gut möglich und auch wahrscheinlich das ein
analoges Leben in der Zukunft mehr Vorteile bietet als ein Dasein in
digitaler Sklaverei.
In diesem Sinne, beste Grüße aus der Nacht in Wuppertal.

Happy Sunday