Freitag, 7. Februar 2020

nCoV-Pandemie - Gefahrenlage eskaliert weiter - Empfehlungen der europäischen Gesundheitsbehörde ECDC

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Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Ärzte und Pfleger, liebe Santitäter,
liebe Mitleser,
die Lage der nCoV-Pandemie eskaliert weltweit weiter. Inzwischen sind mehr als 630 Menschen an der Infektion verstorben und offiziell mehr als 31000 Infizierte zu beklagen. Wie hoch die Dunkelziffer der Toten und Infizierten ist, bleibt unklar. Gleichwohl erreichen uns Bilder aus China wo die Leichen der Verstorbenen inzwischen auf den Fluren der Wartebereiche abgelegt werden...
Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC sah sich vor 2 Tagen auf Grund der Verschlechterung der Risikolage genötigt mit mehr als 3 Wochen Verspätung Empfehlungen zur Infektionsprävention bei nCoV-Infektionsverdacht bzw. Erkrankung durch nCoV heraus zu bringen. Endlich muss man sagen und fragt sich warum dies so lange gedauert hat, wo doch angeblich alle Pläne in den Schubladen liegen...
Unsere tolle EU-Behörde befand es offenbar - trotz milliardenschwerer Subventionen durch die Steuerzahler aus Deutschland an die EU-Institutionen - nicht für nötig diese Empfehlungen ins Deutsche übersetzten zu lassen, obwohl derzeit die meisten Infektionsfälle in Deutschland registriert werden und Deutschland inzwischen auf Patz 8 im internationalen Ranking der nCoV-Pandemie vorgerückt ist.
Auch die Verantwortlichen im Bundegesundheitsministerien, einschliesslich der hochbezahlten Staatssekretäre haben es offenbar noch nicht mitbekommen, was die ECDC da veröffentlicht hat - oder, was noch schlimmer wäre es bislang nicht für nötig befunden diese Empfehlungen durch ihr "Fachpersonal" in der Behörde aus dem Englischen direkt ins Deutsche zu übersetzen und den medizinischen Fachkräften in Deutschland auf der Webseite des BMG zur Verfügung zur stellen. Allerdings bekommen wir dafür ersatzweise zumindest zur Unterhaltung die aktuellen und so wichtigen Statements unseres ehrenwerten Bundesgesundheitsminister stets aktualisiert präsentiert. Na wenn das mal kein Service ist...
Da unsere hochbezahlten Entscheidungsträger scheinbar nicht in der Lage sind ohne zeitlichen Verzug eine deutsche Version der ECDC Bestimmungen ins Netz zu stellen, habe ich mir in der Nacht nun die Mühe gemacht eine deutsche Fassung hier auf steemit zu veröffentlichen, wenn gleich ich an dieser Stelle alle Leser bitte mir eventuelle Übersetzungsfehler zu verzeihen, da Englisch nach wie vor nicht meine Muttersprache ist und ich mitten in der Nacht eigentlich lieber schlafe als mich mit den Unzulänglichkeiten des EU-Systems auseinander zu setzen....
Für alle Interssierten gibt es nachfolgend von mir auf Deutsch die Übersetzung der ECDC zur Infektionsprävention beim neuen Coronavirus 2019-nCoV

1. Erstkontakt und Risikobewertung (primär und
Notfallversorgung)

Für Rettungsdienste und Personal der Grundversorgung, einschließlich Ärzte, Pflege- und Verwaltungspersonal mit Patienten Kontakt gelten folgende Empfehlungen:
1.1 Seien Sie sich bewusst über: a) die aktuelle epidemiologische Situation von 2019-nCoV in ihrem Land und weltweit, b) bekannte Risikofaktoren bei Infektionen c) klinische Symptome und Anzeichen von 2019-nCoV-Fällen, d) empfohlene Infektionsprävention und Kontrollmaßnahmen, e) Verfahren für die Meldung und Weitergabe von Ermittlungspersonen sowie von wahrscheinlichen und bestätigte Fälle.
1.2 Seien Sie sich der Verfügbarkeit von Falldefinitionen zum Testen und Melden von Risikobewertungen und zu Diagnosezwecken bewusst.
1.3 Führen Sie eine Risikobewertung am Ort der Fürsorge durch, einschließlich einer Überprüfung der Reise-, klinischen und epidemiologischen Vorgeschichte und der klinische Darstellung des Patienten, um die Wahrscheinlichkeit einer 2019-nCoV-Infektion zu beurteilen. Die Bewertung sollte auf den neuesten verfügbaren Falldefinitionen basieren. Ziel ist eine rasche Bewertung des Übertragungsrisikos (basierend auf Anzeichen, Symptomen und Verfahren, bei denen es wahrscheinlich ist, dass sie Atemtröpfchen und Aerosolen ausgesetzt sind).
1.4 Bewertung der Verfügbarkeit geeigneter persönlicher Schutzausrüstungen (PSA) vor Ort für das gesamte Personal am Standort. Achten Sie darauf, die Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Standards, Kontakt und Tröpfcheniexposition anzuwenden.
1.5 Beachten Sie, dass die PSA-Komponenten für die klinische Beurteilung von vermuteten 2019-nCoV-Fällen vor Ort vorrätig haben, welche die unter (3.2.2) beschriebenen Voraussetzungen für die Versorgung von bestätigten Patienten ebenso erfüllt.
1.6 Beachten Sie, dass Verdachtsfälle von 2019-nCoV von anderen Patienten isoliert oder zumindest getrennt werden sollten und angewiesen, eine Mundschutz zu tragen. Unnötige Kontakte sollten vermieden werden.
1.7 Wenden Sie sich an einen ausgewiesenen 24/7-Reaktionsdienst, um den Fall zu melden, diagnostische Tests zu veranlassen und gegebenenfalls die Erstdiagnose durchzuführen. Die vorgenommene Bewertung zeigt an, dass es angemessen ist (z. B. Symptome und Anzeichen, die das Übertragungsrisiko erhöhen) eine sichere Überführung zu einer bestimmten Akutstation zur diagnostischen Beurteilung zu veranlassen.

Überführung des Patienten in eine Klinik/Patiententransfer

2.1 Stellen Sie bei Krankentransfers von verdächtigen oder bestätigten Fällen von 2019-nCoV die Verwendung einer persönlichen Schutzausrüstung sicher - ebenso sollte eine Ausrüstung für das Gesundheitspersonal, die Dekontamination des Krankenwagens nach der Übergabe des Patienten und einer sicheren Abfallentsorgung gemäß dem unter 3.3 angegebenen geeigneten Verfahren. vorhanden sein.
2.2 Sicherstellung der Verfügbarkeit eines Bereitschaftsplans für Krankentransfers von vermuteten oder bestätigten 2019-nCoV Fällen, die die zeitliche und regionale Abdeckung von ausreichend geschultem Personal und Ausrüstung betreffen.
(Eigene Anmerkung: Ich würde zusätzlich telefonisch bei den weiterbehandelnden Ärzten oder 
der weiterbehandelnden Klinik die Ankunft eines Verdachtfalls anmelden, da dieser ansonsten bestimmt einfach 
ins Wartezimmer zwischen andere Patienten gesetzt werden könnte.)

Klinik


Administrative Maßnahmen

3.1.1 Sicherstellen, dass Einheiten, die für die diagnostische Bewertung vorbereitet wurden, und Einheiten, die für die diagnostische Bewertung vorbereitet wurden, gekennzeichnet sind für die Behandlung von 2019-nCoV-Patienten.

3.1.2 Plan für die Stoßkapazität unter Berücksichtigung des geschätzten Bedarfs an Patientenbetten, PSA, Personal, Diagnostik, einschließlich Laborkapazität und Therapeutika.

3.1.3 Gewährleisten Sie den Zugang zu rechtzeitigen virologischen Untersuchungen gemäß dem Algorithmus für die Labordiagnose von 2019-nCoV [3].

3.1.4 Beachten Sie, dass die Mindestanforderungen für bestimmte Einheiten für die Versorgung von 2019-nCoV-Patienten bestätigt werden, welche da wären: die Verfügbarkeit von Isolationsräumen mit eigenem Bad, Personal, welches angemessen geschult in der sicheren diagnostischen Bewertung und Behandlung von 2019-nCoV-Patienten, Verfügbarkeit geeigneter PSA, angemessene Laborunterstützung sowie angemessene Reinigung und Abfallentsorgung Verwaltungsverfahren (3.3). Unterdruckisolationsräume werden dringend empfohlen für die Durchführung von Aerosolerzeugungsverfahren(siehe unten Punkt 3.2.3)

3.2. Patienten Management



3.2.1 Bestätigte Fälle, in denen eine Verlegung erforderlich ist, sollten in einem Isolationsraum mit dazugehörigen Badezimmer untergebracht werden. Die Unterbringung in Einzelzimmern mit Unterdruck und Vorraum, sofern verfügbar, wird empfohlen, bis weitere Informationen zu Übertragungswegen vorliegen.

3.2.2 Beschäftigte im Gesundheitswesen, die mit einem bestätigten Fall oder einem vermuteten Fall von 2019-nCoV in Kontakt stehen, sollten bei Kontakt mit dem Fall zum Schutz vor Tröpfchen- und Luftübertragung von Krankheitserregern PSA tragen: Atemschutzmasken FFP2 oderFFP3 sollten auf Passform getestet, Augenschutz (d. h. Schutzbrille oder Gesichtsschutz), langärmeliges wasserabweisendes Schutzkittel sowie Handschuhe sollten Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung sein.

3.2.3 Aerosolerzeugungsverfahren (AGS) umfassen Trachealintubation, Bronchialabsaugung, Bronchoskopie und Sputuminduktion. Diese werden mit einem erhöhten Übertragungsrisiko von Coronaviren in Verbindung gebracht und erfordern besondere Schutzmaßnahmen [3]. AGS sollte in einem durchgeführt werden Unterdruckisolationsraum. Die Anzahl der Personen im Raum sollte auf ein Minimum begrenzt sein. Bei solchen Eingriffen sollte mindestens Folgendes getragen werden, und alle anwesenden Personen sollten Folgendes tragen: einen gut sitzenden FFP3-Atemschutz; Augenschutz; langärmelige undurchlässige Schutzkittel; und Handschuhe.

3.2.4 Beschäftigte des Gesundheitswesens sollten sich strikt an die Verfahren zum Anziehen von PSA halten, dazu gehört unter anderem das sichere Entfernen der PSA in der richtigen Reihenfolge („Abziehen“) [7]. Diese Verfahren sollten
unter richtiger Aufsicht eines geschulten Beobachters durchgeführt werden. Aktive Unterstützung beim An- und Ausziehen ist eine Option zur Minimierung des Risikos einer versehentlichen Kontamination.

3.2.5 Die Händehygiene sollte unmittelbar nach dem Entfernen der PSA durchgeführt werden.

3.2.6 Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass das für die Behandlung von 2019-nCoV-Patienten eingesetzte Personal entsprechend geschult ist in der Verwendung von PSA. Die Qualitätssicherung sollte durch geeignete Systeme gefördert werden. Vor der Beauftragung des Personals für die 2019-NCOV-Patientenbetreuung ist eine Bescheinigung über den Nachweis erforderlich, welche die Kompetenz in der richtigen Verwendung von PSA bestätigt.

3.2.7 Für das Personal, das die Fälle von 2019-nCoV betreut, muss sichergestellt sein, dass deren Gesundheitszustand im Rahmen der weiteren Entwicklung aktiv nachverfolgt werden kann. Medizinisches Personal das einen bestätigten nCoV-Fall versorgt hat oder zuvor dem Fall ausgesetzt war muss in der Folgezeit auf Symptome, wie Fieber und Atemwegsbeschwerden für einen Zeitraum von 14 Tagen nach dem letzten Kontakt mit einem bestätigten Fall achten und sich zudem einer arbeitsmedizinischen Untersuchung und Betreuung unterziehen. Eine Aufzeichnung aller betreuenden Mitarbeiter von 2019-nCoV-bestätigten Fällen muss erfolgen. Dies gilt auch für Personen die vor der Durchführung der Infektionskontrolle solchen Fällen ausgesetzt waren. Auch hier sollten die Maßnahmen 14 Tage lang nach dem letzten Kontakt mit einem bestätigten Fall eine Überwachung von Fieber und Atemwegsbeschwerden beinhalten und eine Testung veranlasst werden. Sobald Beschwerden und Symptome bei exponierten Kontaktpersonen aus dem Umfeld eines 2019-nCoV Falles sich zeigen, sollten diese sich selbst isolieren und den medizinischen Dienst unterrichten.

3.2.8 Verwendung dedizierter oder nach Möglichkeit wegwerfbarer medizinischer Geräte (z. B. Blutdruckmanschetten, Stethoskope und Thermometer) wird dringend empfohlen.

3.2.9 Besuche beim Patienten sollten auf das absolute Minimum beschränkt werden. Besucher sollten angewiesen werden geeignete PSA zu tragen. Ein Besucherregister sollte geführt werden und die Besucher, die Kontakt zu einem bestätigten 2019-nCoV Fall hatten im Anschluss nach dem letzten Besuch für 14 Tage auf Symptome von 2019-nCoV hin überwacht werden..

3.2.10 Die Dauer der Infektiosität bei 2019-nCoV-Patienten ist weiterhin unbekannt, bei kritisch kranken Patienten ist die Ausscheidung von 2019-nCoV für lange Zeiträume möglich. Bestätigte Fälle von 2019-nCoV sollten bis zu diesem Zeitpunkt isoliert bleiben. Die Erholung von den klinischen Symptomen von 2019-nCoV und Virendetektionstests sollten bei der Entscheidung, wann zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen für hospitalisierte Patienten abgesetzt werden sollen, berücksichtigt werden.

3.3. Umweltreinigung und Abfallentsorgung

3.3.1 Personal, das mit der Reinigung der Umwelt und der Abfallentsorgung befasst ist, sollte angemessene PSA tragen, so wie es im ECDC-Tutorial zu kritischen Aspekten der sicheren Verwendung von PSA angegeben [7].

3.2.11 Die regelmäßige Reinigung mit anschließender Desinfektion von Patientenzimmern, Möbeln und Oberflächen, die häufigem Berühren ausgesetzt waren mit Desinfektionsmitteln für Krankenhäuser, die gegen Viren wirksam sind, wird empfohlen.

3.2.12Abfälle sollten als infektiöser klinischer Abfall der Kategorie B (UN3291) [8] behandelt und gehandhabt werden gemäß den Richtlinien der Gesundheitseinrichtungen und den örtlichen Vorschriften

3.4. Laboruntersuchungen



3.4.1 Alle für Laboruntersuchungen entnommenen Proben sollten als potenziell infektiös angesehen werden Angestellte im Gesundheitswesen, die klinische Proben entnehmen oder transportieren, sollten sich strikt an die Standards und Vorsichtsmaßnahmen zur Minimierung der Exposition gegenüber Krankheitserregern halten. Das WHO Aide-Memoire über die Standardvorsichtsmaßnahmen im Gesundheitswesen sind erhältlich bei:

3.4.2 Die Laboratorien sollten sich an die Leitlinien in diesen beiden Dokumenten halten: Das Europäische Komitee für Standardisierung: CWA15793 Labor Biorisk Management, 2011, erhältlich bei:

https://www.uab.cat/doc/CWA15793_2011 und, Labortests für das neuartige Coronavirus 2019
(2019-nCoV) in Verdachtsfällen beim Menschen vom Januar 2020, erhältlich bei:

Wichtiger Hinweis: Die Übersetzung erfolgte ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
Quelle dieser von mir übersetzten Empfehlungen ist die ECDC:
Originaldatei siehe unter folgendem Link der ECDC
Posted via Steemleo

Donnerstag, 6. Februar 2020

Mit Kaffee und Lakritz gegen das neue 2019-nCoV-Virus?

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Hat Kaffee eine virostatische Wirkung?- Bildquelle: CDC
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
als ich letzten Freitag in der Küche Kartoffeln schälte und darüber nachdachte, was die dramatisch gesunkenen Kaffeepreise wieder steigen lassen könnte kam mir der Gedanke in den Sinn alsbald zu überprüfen, ob das neue Corononavirus nCoV für einen massiven Anstieg der weltweiten Kaffeenachfrage sorgen könnte. Denn was wäre wenn Kaffee tatsächlich gegen Virern wirksam wäre?
Würde sich das Konsumentenverhalten umgehend ändern und der weltweite Kaffeekonsum steigen, wenn alle Welt wüsste, dass Kaffee auch gegen das neue nCoV-Virus wirkt?
Also habe ich am Wochenende auch das große Feld möglicher pflanzlicher Therapeutika durchforstet und in den medizinischen Datenbanken recheriert.
Das Resultat war verblüffend. Die mir völlig abstrus erscheinende Idee das Kaffee ein potentielles Viruzid sein könnte, wurde in wissenschaftlichen Arbeiten schon vor längerer Zeit untersucht und positiv bewertet - sprich Kaffee besitzt tatsächlich eine antivirale Wirkung gegen ein breites Spektrum von Viren, inklusive Herpesviren.
So haben Kaffeekonsumenten interessanterweise laut der Untersuchungen die ich gelesen habe, seltener Herpesrezidive. Welcher Wirkstoff im Kaffee dabei den Viren den Garaus macht ist allerdings noch unklar. In Frage kommen laut der Wissenschaftler wohl vor allem Caffein und die Chlorogensäure. Sie scheinen gegenwärtig noch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung zu sein und bestätigt sich, dass diese antivirale Eigenschaften haben, so könnte Kaffee tatsächlich eine Rolle im zukünftigen Bevölkerungsschutz spielen, wenn gleich der Konsum von Kaffee sicherlich nicht für jedermann geeignet ist und zudem der Koffeinismus als eigenständiges Krankheitsbild ein Gefährdungspotential darstellt.
Aber im Seuchenfall wird die Masse das Nebenwirkungsprofil von Kaffee wohl nicht interessieren und die Regal in nullkomma nix leergefegt sein. Starbucks könnte über längere Zeit Bombengeschäfte machen und Coffee to go einen wahren Boom erfahren, vor allem wenn keine Bohne mehr im Supermarkt verfügbar ist und Kaffee zu ultimativen Geldersatz wird.

Süßholzwurzel ist ein interesantes Phytotherapeutikum zur Behandlung viraler Erkrankungen!

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Die Süßholzwurzel, lat Glycyrrhiza glabra, enthält antiviral wirksame Substanzen gegen Coronaviren.
Auch die aus China stammende Süßholzwurzel, die in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden eine große Rolle spielt kommt als Breitbandvirusmittel zur Therapie von Viruserkrankung, wie dem nCoV-Virus in Frage.
Glycyrrhizin, ein Gemisch aus Kalium- und Calciumsalzen der Glycyrrhizinsäure, besitzt nämlich ebenfalls antivirales Potential für ein breites Spektrum von Viren. Dieses Glykosid, das der Lakritze ihren Geschmack verleiht, besitzt etwa die 50-fache Süßkraft von Rohrzucker und käme als weiterer Kandidat zur Behandlung von 2019-nCoV Infizierten oder auch zur Infektionsprävention in Frage.
Da der Wirkstoff der Süßholzwurzel nicht frei von Nebenwirkungen ist und auf Grund seiner Wirkmechanismus zu Blutdruckanstiegen und Störungen des Renin-Angiotensin und Mineralkortikoidhaushaltes im Körper führen kann, ist die Verwendung nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Internisten meines Erachtens sinnvoll, so denn eine Therapie mit Süßholzwurzel im Rahmen einer Pandemie durch das neue Coronavirus offiziell empfohlen werden sollte.
Auch Nierensteinpatienten sollten wegen des hohen Oxalsäuregehaltes bei der Verstoffwechselung von Glycyrrhizin in Lakritz oder Tees Zurückhaltung üben und ggf. bei Verwendung derselben zumindest auf eine ausreichende Flüssigkeitzufuhr in Form von Wasser achten.
Da eine antivirale Wirkung gegen das nCoV-Virus bislang für Glycyrrhizin und Kaffeeextrakte bislang nicht belegt werden konnte, handelt es sich zum gegenwärtigen Stand um rein theoretische Überlegungen von mir, welche auf Basis der experimentellen Erkenntnisse auch auf eine antivirale Wirkung beim nCoV-Virus schliessen lassen.
Beim Glycyrrhizin vermute ich dabei im Falle eine viral inhibitorische Wirkung gegen das SARS- und neue nCoV-Virus in dem der Wirkstoff die virale Bindung von Coronaviren an den ACE-2 Rezeptor der Wirtszelle blockiert, ähnlich wie es bei der Interaktion von Glycyrrhizin mit ACE-Inhibitoren in der Behandlung von Blutdruckpatienten der Fall ist. Auch hier kann es durch die Neutralisation von ACE Inhibitoren zu ungewollten Blutdruckentgleisungen kommen.
Sollte die Süßholzwurzel zum Einsatz kommen so sind regelmäßige Blutdruckkontrollen, sowie eine Überwachung der Kaliumspiegel und ggf. eine Kaliumsubstitution beispielsweise mittels Bananen zu diskutieren.
Da die seit Jahrtausenden in der traditionellen Chinesischen Medizin zum Einsatz kommende Süßholzwurzel auch eine sekretolytische Wirkung haben soll, wäre zudem ein günstiger Einfluss auf eine die Pathologie einer viralen Lungenentzündung zu diskutieren.
Alles im allen hält das Reich der Pflanzen durchaus noch ein paar potentielle Antivirusmittel zur Therapie von Virusinfektionen bereit, die allerdings ebenso wie die vorgenannten bislang viel zu wenig erforscht worden sind.
SEND with LOVE!
PEACE!

Quellen:

[4] [Bundesdrucksache 17(12051 vom 3.1.2013 Risikoanlayse eines Pandemie Modi--SARS Coronavirus 
Szenarios für Deutschland, Seite 5-6 und Seiten 55-88]

[14] [J Virol. 1998 Sep; 72(9): 7084–7090. PMCID: PMC109929 PMID: 9696801 Resistance to Murine 
Hepatitis Virus Strain 3 s Dependent on Production of Nitric Oxide}(https://europepmc.org/article/PMC/109929)
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Mittwoch, 5. Februar 2020

Mers-CoV/2019-nCoV/SARS? - Penicillamin und zwei Hübe Nitro bitte!

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Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop - Stickstoffmonoxid als antivirale Therapie?- Bildquelle: CDC
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
seit Tagen wälze ich wissenschaftliche Studien und Dissertationen zu viralen Infektionsgeschehen und Coronaviren im speziellen. Mit jedem Tag und mit jeder Stunde fallen immer mehr Vorhänge und geben den Blick auf mögliche phantastische Therapiemöglichkeiten dieser totbringenden Seuchen der Menschheitsfamilie frei. Es ist so als habe mir das nCoV-Virus die Tür in eine neue Welt zum besseren Verständnis der Entstehung von Krankheiten sperrangelweit geöffnet.
So könnten die rheumatische Arthritis und auch der Morbus Crohn, ein systemischer Lupus erythematodous und die eosinophile Nephritis, ebenso wie die interstitelle Lungenfibrose - ja selbst die Multiple Sklerose oder ein Morbus Pick, ein Morbus Parkinson bis hin zur Alzheimer Demenz die Folge einer stattgehabten und ausgeheilten oder auch noch latent bestehenden Koinfektion mit Coronaviren sein, die in der Folge nach erneuten Kontakt zum viralen Erreger einen Entzündungsschub im Sinne einer hyperergischen Immunantwort im Organismus auslösen.
Diese eigenen Ideen zur Pathogenese von Erkrankungen deren eigentliche Ursache bis heute als ungeklärt gilt ist geradezu sensationell und begeistert mich enorm und ich wünschte mir ich hätte einen ganzen Stab an Mitarbeitern um schnellstmöglich zu beweisen, dass meine Annahmen richtig sind - und sei es nur um betroffenen Patienten schnellstmöglich eines Tages eine Therapie zu ermöglichen.
Bei der Durchsicht der wissenschaftlichen Arbeiten kommen mir immer wieder neue Ideen als Folge logischer Schlussfolgerunen aus den bislang verfügbaren Ergebnissen in den wissenschaftlichen Datenbanken.
Heute bin ich der Frage nachgegangen ob Penicillamin, welches in der Rheumatherapie eingesetzt wird, eine antivirale Wirkung hat. Die Überlegung hierzu war die Idee von mir die Entstehung von Rheuma dem Effekt einer stattgehabten Coronavirus Infektion zu zuschreiben, welche bei wiederholter Virusexposition im weiteren Lebensverlauf zu einem erneuten Krankheitsschub als Folge einer überschiessenden Immunantwort bei des Patienten führt.
Das Coronaviren auch zu Arthritiden führen können, wissen wir dabei zur Genüge aus der veterinärmedizinischen Forschung. Eine Recherche von mir in den medizinischen Datenbanken ergab dabei heute, dass das in der Rheumatherapie eingesetzte Penicillamin durchaus eine hohe antivirale Potenz zu besitzen scheint. Angesichts des Umstandes dass die kausale Ursache der Wirkung von Penicillamin bei Rheumapatienten bislang nicht bekannt ist, liegt der Verdacht nahe, dass rheumatische Erkrankungen beim Menschen möglicherweise durch Coronaviren schlussendlich ausgelöst werden könnten oder zumindest ein vergleichbares RNA-Virus.
Penicillamin ist eine Vorläuferstufe von Penicillin. Führt man eine Suche nach wissenschaftlicher Literatur zu Penicillamin und Virus in der NCBI Datenbank durch so findet man nur zwei Einträge. Ein Eintrag stammt vom Oktober 1986 wonach an einem Kollektiv von 13 an AIDS erkrankten Patienten die HIV-Viruslast um teilweise 60 Prozent gesenkt werden konnte - je nachdem wie lange das Penicillamin eingenommen wurde.
Die zweite Arbeit stammt aus dem Jahre 1998 in der die antivirale Wirkung von Penicillamine in vitro beim murinen MHV-3 Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Dabei scheint der reversible viral inhibitorische Effekt bei MHV-3 infizierten Zellen offenbar durch die Penicillamin vermittelte Erhöhung der NO-Konzentration erzeugt werden, welcher offenbar dazu führte dass die bei Coronavirusinfektionen oft zu beobachtende Suppression der Gamma-Interferonantwort des Immunsystems nicht in ausreichend hohem Maß erfolgt und somit nicht die Virusvermehrung unterbindet.
Der Anstieg der Stickoxid-Konzentration hingegen führt laut dieser Arbeit beim MHV-3 Coronavirus zu einer gesteigerten Gamma-Interferon Freisetzung und damit zu deutlich erkennbaren antiviralen Effekten im Sinne einer Inhibition der Virusreplikation.
Die Anwendung von Penicillamin bei HIV-Infizierten im Jahre 1986 scheint zudem die virale RNA-Synthese zu stören und somit auch auf der Ebene der Replikation der viralen RNA antivirale Effekte auszubilden.
Leider sind seit mehr als zwei Jahrzehnten trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse keine Forschungsarbeiten mehr zur antiviralen Wirksamkeit von Penicillamin bisher erschienen - ebenso wenig die Möglichkeit durch Gabe von Nitroglyzerin in Kapselform oder als Aerosol (z.B. in Form von Nitrolingual) den Verlauf von Virusinfekten, wie bei der viralen Lungenentzündung - therapeutisch zu beeinflussen.
Denn auf Grund der postulierten Wirkmechanismen von Penicillamin bei HIV und MHV3-Infektionen sollte ernsthaft diskutiert und überlegt werden ob ein Einsatz dieses Medikamentes zusammen mit der Gabe von Nitro (NO) in Form des Prodrugs Nitroglyerzin den Verlauf viraler Lungen und Systemerkrankungen günstig beeinflussen kann.
Sollte die Vermutung des Autors dieses Beitrages auf steemit zu treffen, dann wäre bereits im Frühstadium einer 2019-nCoV Infektion der Einsatz von Nitrolingual als Aerosol mit Blick auf die antivirale Wirkung von NO ebenso zu diskutieren, wie die zusätzliche Gabe von Penicillamin in der Akuttherapie eines viralen induzierten Krankheitsschubes der durch Coroanviren ausgelösten Krankheitsbilder.
SEND with LOVE!
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Dienstag, 4. Februar 2020

Was haben die Katastrophe von Galveston und die Finanzmärkte gemeinsam?

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Wenn Risiken und Warnungen ignoriert werden kann das mitunter deletäre Folgen für die Menschen haben...
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
dies wird mein erster Finanzmarktkommentar in diesem Jahr. Und er beginnt, wie das schon mehr als ein Monat alte Jahr mit einer Geschichte von einem Ereignis, welches vermutlich hierzulande kaum jemanden bekannt sein dürfte und auch in den USA wahrscheinlich kaum noch von jemandem erinnert wird. Die Rede ist von der Katastrophe von Galveston im Jahre 1900 - genauer gesagt am 8. September 1900.
Galveston war im Jahre 1900 eine aufstrebende und stark wachsende Stadt an der Ostküste von Texas und schickte sich an das New York am Golf von Mexiko zu werden. Denn der Hafen von Galveston war der größte in ganz Texas.
Die Wirtschaft boomte und der Handel florierte. Nichts schien das schier endlose Wachstum dieser aufstrebenden Stadt südlich von Houston aufhalten zu können. Es gab eine Straßenbahn, elektrisches Licht und vieles mehr. Das Leben meinte es gut mit den Menschen in Galveston - zumindest bis zu jenem Morgen am 8. September 1900 als sich plötzlich alles ändern sollte.
An jenem Samstag morgen bewegte sich ein Hurrikan auf die texanische Hafenstadt zu, der bis zum Abend mehr Menschen als jedes andere Naturdesaster in den USA danach schlussendlich am Ende noch töten sollte. Die ersten Zeichen des Unterganges begannen am 27. August 1900 als ein Schiff rund 1500 Kilometer entfernt von den westindischen Inseln bei schlechtem Wetter in Seenot geriet, was aber niemanden dazu veranlasste eine Warnung an die umliegenden Küstenregionen herauszugeben.
Kurze Zeit später entluden sich über Antigua heftige Gewitter und über Kuba kam es zu starken Regenfällen. Einige Tage später streifte der Tropensturm die Küste von Florida. Die Bedingungen für einen Hurrikan waren perfekt geworden.
Unglücklicherweise wurde Galveston nicht vorsichtshalber evakuiert. Die Stadt hatte in der Vergangenheit schon zahlreiche Sturmfluten in den Jahrzehnten mehr oder weniger unbeschadet überstanden, so dass sich die Menschen nicht weiter sorgten. Entsprechend gering war die Vorsorge für einen schweren Sturm in der Stadt. Diese Nachlässigkeit in der Risikovorsorge sollte sich später noch böse rächen.
Verschärfend kam in dieser Situation hinzu, dass die US-Meterologen die Warnungen der kubanischen Wetterbehörden vor einem schweren tropischen Sturm der auf die texanische Küste sich zu bewegt ignorierten und nicht direkt nach Galveston weiterleiteten.
Zwar wusste man bei den Meteorologen in den USA, dass die Wetterbedingungen für einen Hurrikan gegeben waren, aber man zog aus dem Verlauf des Sturmes die falschen Schlussfolgerungen und glaubte dass der Hurrikan sich weiter nordörstlich von Galveston bewegen würde und sich dann in die kühleren Gewässer des Nordatlantiks verabschieden würde. Ein tödlicher Irrtum wie sich später heraus stellen sollte.
Die kubanischen Meteorologen warnten die US-Kollegen erneut und teilten diesen den Verlauf des Hurrikans mit. Erneut blieb eine Warnung an die Stadt Galveston dennoch aus. Als Captain Halsey am 6. September mit seinem Schiff der Louisiana kurz nach dem Verlassen von New Orleans die Segel gesetzt hatte kam die erste Überraschung als er sich plötzlich in einem Hurrikan wiederfand und Schwierigkeiten bekam. Doch inzwischen hatte der Hurrikan, der sich auf Galveston zu bewegen sollte, die Telegraphenmasten reihenweise umgeknickt, so dass die Küstenstädte entlang des Missisippi bis runter nach Galveston nichts von der Harvarie der Louisiana mit bekamen.
Am Freitag den 7. September veröffentliche schliesslich die zentrale Wetterbehörde der USA eine Sturmwarnung für Galveston. Die Nachricht über die Sturmwarnung verschwand am nächsten Tag in Galveston irgendwo im hinteren Teil der örtlichen Tageszeitung wo sie fast niemand zur Kenntnis nahm.
Die Einwohner von Galveston hatten nicht die geringste Ahnung in welcher Gefahr sie sich befanden und so kam es schlussendlich auch nicht zu einer Evakuierung der Stadt, deren Wirtschaftskraft zu jener Zeit sogar größer war als die von Houston war.
Am späten Nachmittag des 8. September verschlechterte sich die Wetterlage in Galveston schliesslich, nach dem es schon am morgen zu spürbarer Zunahme der Windstärken kam. Gegen 14:30 verliess das letzte Telegramm die Stadt und unterrichtet die Zentrale Wetterbehörde, dass die halbe Stadt unter Wasser stand. Kurz darauf brach die Verbindung ab.
Zu diesem Zeitpunkt mussten schon die ersten Flutwellen auf die Stadt gerollt sein, denn die Bahnstrecke am Strand wurde von den Wassermassen die auf Galveston trafen unterspült. Galveston, dessen höchster Punkt nur 2.6 Meter über dem Meerespiegel lag wurde zur Falle für all jene welche die Stadt nicht verlassen hatten. Bevor der inzwischen zum Hurrikan der Kategorie 4 hochgestufte Zyklon auf Galveston traf zerstörte er mit seinen gewaltigen Wassermassen die Stadt Indianola, deren Hinterland bis zu 30 Kilometer tief ins Landesinnere überflutet wurde.

Gegen 17 Uhr erreichten die Böen schliesslich Orkanstärke und eine viertel Stunde später begann das Hauptzerstörungswerk des Hurrikans. Der Luftdruck fiel binnen kürzester Zeit auf 958 Hektopascal und der Meeresspiegel stiegt weiter an. Fast zwei Stunden lang lagen die Windgeschwindigkeiten bei konstant 190 km/h und der niedrigste Luftdruck lag schliesslich wohl bei 930 hp. Der Orkan hoch Häuserdächer ab, drückte Hauswände ein und ließ Schiffe kentern. Während die Männer in den Kneipen der Stadt noch nichts von der Gefahr ahnten, kämpften ihre Frauen und Kinder nur wenige Kilometer weg um ihr nacktes überleben.
Ziegelsteine und Schindeln flogen durch die Straßen und letztere enthaupteten zahllose Menschen. Holzbretter durchschlugen zentimeterdicke Stahlrümpfe der Schiffe und hinterliessen riesige Löcher in deren Bordwänden.
Schlimmer als der Orkan waren aber die Flutwellen die auf Galveston zu rollten. So stieg gegen 18:30 der Wasserspiegel in der Stadt binnen weniger Sekunden(!!!) um 1.20 Meter. Schlussendlich überrollte die Stadt einen Flutwelle gigantischen Ausmaßes die 4.6 Meter hoch war und alles mit sich riss, was sich ihr in den Weg stellte.
Erst am nächsten Tag um 11 Uhr erreichte eine Nachricht die Stadt Houston wonach in der 38000 Einwohner zählenden Stadt Galveston 500 Menschen durch den Hurrikan ums Leben gekommen sein sollten. Dort aber hielt man die Zahl für übertrieben. Im Nachhinein stellte sich schliesslich heraus, das rund 10-12000 Menschen in Galveston durch den Hurrikan zu Tode kamen. Viele Leichen - auch von Frauen und Kindern - wurden erst später in den Baumgipfeln im Hinterland in den Folgetagen gefunden. Tagelang lag über der völlig zerstörten Stadt Verwesungsgeruch und man musste mit Schiffen die zahllosen bei 38 Grad im Schatten auf dem Meer versenken, von wo aus sie oftmals wieder an Land angespült wurden, so dass man sich entschloss die Leichen in großen Scheiterhaufen am Ende zu verbrennen. Die Feuer der Scheiterhaufen sollten dabei noch bis Ende September gebrannt haben...
Galveston sollte nach dieser Katastrophe niemals mehr richtig auf die Beine kommen. Heute ist der Ort eine unbedeutende Kleinstadt in der viele Bewohner aus Houston ihr Ferienhaus haben. Lediglich ein Denkmal direkt am Strand legt noch heute über die größte Naturkatastrophe der USA in der Neuzeit ein stummes Zeugnis über diese grausame Vergangenheit ab.
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Was können wir als Anleger aus dieser Katastrophe schlussendlich lernen? Nun - wir können lernen, dass "Experten" sich kollektiv irren können und die daraus resultierenden Folgen für die Betroffenen deletär sein können.
Die Liste der Irrümer sogenannter Experten ist lang. So sagten bereits zur Zeit von Galveston jene Gruppe der Wahrsager in den Medien voraus, dass in 100 Jahren es keine Kriege mehr auf der Erde geben würde. Eine Prognose die von der Geschichte under Gegenwart mehr denn je längst einkassiert wurde, erst recht wenn man bedenkt dass binnen weniger Minuten die Welt sich in einem atomaren Feuer in nichts auflösen kann.
Auch sollte die Welt nach damaliger Ansicht im Jahre 2000 gesund und glücklich sein, so die Experten damals. Doch in diesen Tagen sterben die Menschen in aller Welt immer noch wie die Fliegen durch Hunger, Elend und Krieg. Und wenn es nicht der Hunger es ist, der die Menschen dahin rafft, dann sind es Malaria, Bomben oder auch Seuchen, wie die auf uns zu rollenden nCoV-Pandemie.
Im Jahre 2006 schrieb David Pogue noch in der New York Times: "Wann wird Apple jemals ein Telefon herausbringen? - und antwortete gleich mit: "My answer is: Propably never!" Ein Jahr später am 29. Juni 2007 lancierte Apple unter Steve Jobs schliesslich sein erstes iphone. Soweit zum Thema Experten in den Massenmedien.
Dieser Art Beispiel liesse sich auch für den Finanzsektor und die Wirtschaft stundenlang fortsetzen. Die Marktschreier der Finanzindustrie die durch die Medien immer geistern versprechen den Menschen dabei die dollsten Dinge und liefern die kühnsten Prognose ab - und werden, welch Zufall meist von der Wirklichkeit überrascht.
Am Ende stellen sich die meisten Prognosen als Irrtümer heraus - und die Experten die sie einstmals verbreitet haben vor allem als Schaumschläger in Nadelstreifen. Dies gilt in unsere heutigen Zeit besonder auch für die selbsternannten Experten in der Politik deren sozialistischen Vorstellungen von Irrsinn und Wahnsinn sich kaum von jener Expertise in der US-Wetterzentrale im August und September des Jahres 1900 unterscheidet...
Send with LOVE!
PEACE!
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:
Der Autor dieses Beitrages ist in dem besprochenen Basiswert noch mit drei Aktien investiert. 
Es besteht somit die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes.

WICHTIGER HINWEIS:
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Montag, 3. Februar 2020

Endosomal pharmacotherapy as a new therapeutical approach for treatment of viral infectious diseases

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Credits picture: CDC https://www.scientificanimations.com
This is a pre-print publication of a metaanalysis of the scientific literature in the background of emerging infectious diseases like the Coronavirus Infections of 2019-nCoV-Wuhan Virus
Author: Cord Uebermuth - published on Februar 3, 2020 - 21:20 UTC on steemit.com as a preprint on the blockchain

Abstract

Background
The outbreak of the Wuhan-2019-nCoV-Coronavirus as a pandemic risk to mankind to mankind is pointing out again a significant lack of available and effective antiviral therapies against emerging infectious diseases in the background of unavailable drug therapies in the present in order to treat serious conditions of infected patients which are able to cause multi-organ failure an death. Endosomal pharmacotherapy has not yet been established in the the medicine or in the clinic as a potential antiviral treatment opportunity and isn´t part of the training of students, doctors and pharmacologists.
From the point of view of the author of this work, the lack of knowledge about pharmacological intervention options at the level of cell organelles therefore leads to unnecessarily high casualties in the outbreak of dangerous human-pathogenic emerging viral diseases like the current nCoV-outbreak in China. The aim of this work is to introduce a new field of pharmacotherapy to the medicine and clinical routine which is focused on the endosomal pharmacological treatment of cells in human beings in order to prevent increased multi organ damage and causalities in outbreak situations like a viral SARS-pandemic or the current nCoV-outbreak in China.
Methods:
To clarify the question of new drug therapy options for the treatment of the 2019 nCoV virus and other emerging viral disease, a literature search was carried out on google and the databases of pubmed and NCBI. The following search terms were used, inter alia: "Coronavirus, nCoV, virus, gp120, gp41, fusion, endocytosis, s-protein, SARS, endosom, cell, therapy replication, inhibition, pharmacotherapy, and many others.
The search and scientific review of this article even included publications and dissertations about viral infections of different coronaviruses and Lassavirus infections and and was supplemented by a literature search in the magazine of the medical library of the Heinrich-Heine University Düsseldorf
Results:
The majority of viral infections of mammalian cells occur as class 1 clathrin-dependent fusions of the Coronavirus with the host cell via endocytosis.
Through targeted pharmacological changes in the cell environment within the cell organelles of the host cell, in the case of coronavirus infections, a loss or at least a significant reduction in the infectivity of coronaviruses can be achieved. The inhibition of the fusion of the viruses with the host cell is often subject to complex structural changes in the viral fusion proteins cell interaction, which, for example in the case of coronaviruses investigated to date, reduce or even completely inhibit the viral fusion activity by changing the pH in the various maturity stages of the endosomes and viral nucleocapsids in the context of endocytosis of virus particles. Through the use of lysosomotropic substances, such as chloroquine or the highly toxic bafilomycin, it is possible to prevent the replication of coronaviruses at the endosomal or postendosomal level in vitro by pH changes within the endosomes which are used by viruses for endocytosis and thus to combat replication which use the class 1 clathrin-dependent entry mechanism into the host cell.
The cationic amphiphilic drugs amiodarone and chlorpromazine may be considered as possible off-label therapies as further therapeutics which are potentially effective against coronaviruses and which block the fusion of the Coronavirus with the host cell within the framework of an endosomal pharmacotherapy which should be established.
For chlorpromazine, an almost complete inhibition of the infectivity of the coronavirus has already been shown in the MHV-A59 coronavirus in vitro, which is based on the APT-2 mediated blocking of the endocystosis of the coronavirus.
However, it has not yet been researched why the increase in pH in the frame of an endosomal pharmacological influence on the cell environment reduces and blocks the fusion activity of coronaviruses.
Finally, based on the scientific knowledge to date, it seems likely that the endosomal pharmacological influence on the environment of human cell organelles - especially the endosomes - is suitable in the case of infections with new and dangerous virus strains, as well as pandemic agents, suitable for initiating highly effective antiviral therapy for infected people.
Such novel therapeutic approaches for inhibiting viral fusion activities should initially be carried out as part of clinical studies and require interdisciplinary monitoring with regard to potential side effects.
Keywords: coronavirus, nCoV, SARS, Ebola, Lassa, viral replication, viral fusion, cell, endosome, endosomal pharmacotherapy, inhibition, virus replication, chloroquine, amiodarone, chlorpromazin, Bafilomyin, s-protein, viral spikes, hiv
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Posted via Steemleo