Mittwoch, 5. Februar 2020

Mers-CoV/2019-nCoV/SARS? - Penicillamin und zwei Hübe Nitro bitte!

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Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop - Stickstoffmonoxid als antivirale Therapie?- Bildquelle: CDC
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
seit Tagen wälze ich wissenschaftliche Studien und Dissertationen zu viralen Infektionsgeschehen und Coronaviren im speziellen. Mit jedem Tag und mit jeder Stunde fallen immer mehr Vorhänge und geben den Blick auf mögliche phantastische Therapiemöglichkeiten dieser totbringenden Seuchen der Menschheitsfamilie frei. Es ist so als habe mir das nCoV-Virus die Tür in eine neue Welt zum besseren Verständnis der Entstehung von Krankheiten sperrangelweit geöffnet.
So könnten die rheumatische Arthritis und auch der Morbus Crohn, ein systemischer Lupus erythematodous und die eosinophile Nephritis, ebenso wie die interstitelle Lungenfibrose - ja selbst die Multiple Sklerose oder ein Morbus Pick, ein Morbus Parkinson bis hin zur Alzheimer Demenz die Folge einer stattgehabten und ausgeheilten oder auch noch latent bestehenden Koinfektion mit Coronaviren sein, die in der Folge nach erneuten Kontakt zum viralen Erreger einen Entzündungsschub im Sinne einer hyperergischen Immunantwort im Organismus auslösen.
Diese eigenen Ideen zur Pathogenese von Erkrankungen deren eigentliche Ursache bis heute als ungeklärt gilt ist geradezu sensationell und begeistert mich enorm und ich wünschte mir ich hätte einen ganzen Stab an Mitarbeitern um schnellstmöglich zu beweisen, dass meine Annahmen richtig sind - und sei es nur um betroffenen Patienten schnellstmöglich eines Tages eine Therapie zu ermöglichen.
Bei der Durchsicht der wissenschaftlichen Arbeiten kommen mir immer wieder neue Ideen als Folge logischer Schlussfolgerunen aus den bislang verfügbaren Ergebnissen in den wissenschaftlichen Datenbanken.
Heute bin ich der Frage nachgegangen ob Penicillamin, welches in der Rheumatherapie eingesetzt wird, eine antivirale Wirkung hat. Die Überlegung hierzu war die Idee von mir die Entstehung von Rheuma dem Effekt einer stattgehabten Coronavirus Infektion zu zuschreiben, welche bei wiederholter Virusexposition im weiteren Lebensverlauf zu einem erneuten Krankheitsschub als Folge einer überschiessenden Immunantwort bei des Patienten führt.
Das Coronaviren auch zu Arthritiden führen können, wissen wir dabei zur Genüge aus der veterinärmedizinischen Forschung. Eine Recherche von mir in den medizinischen Datenbanken ergab dabei heute, dass das in der Rheumatherapie eingesetzte Penicillamin durchaus eine hohe antivirale Potenz zu besitzen scheint. Angesichts des Umstandes dass die kausale Ursache der Wirkung von Penicillamin bei Rheumapatienten bislang nicht bekannt ist, liegt der Verdacht nahe, dass rheumatische Erkrankungen beim Menschen möglicherweise durch Coronaviren schlussendlich ausgelöst werden könnten oder zumindest ein vergleichbares RNA-Virus.
Penicillamin ist eine Vorläuferstufe von Penicillin. Führt man eine Suche nach wissenschaftlicher Literatur zu Penicillamin und Virus in der NCBI Datenbank durch so findet man nur zwei Einträge. Ein Eintrag stammt vom Oktober 1986 wonach an einem Kollektiv von 13 an AIDS erkrankten Patienten die HIV-Viruslast um teilweise 60 Prozent gesenkt werden konnte - je nachdem wie lange das Penicillamin eingenommen wurde.
Die zweite Arbeit stammt aus dem Jahre 1998 in der die antivirale Wirkung von Penicillamine in vitro beim murinen MHV-3 Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Dabei scheint der reversible viral inhibitorische Effekt bei MHV-3 infizierten Zellen offenbar durch die Penicillamin vermittelte Erhöhung der NO-Konzentration erzeugt werden, welcher offenbar dazu führte dass die bei Coronavirusinfektionen oft zu beobachtende Suppression der Gamma-Interferonantwort des Immunsystems nicht in ausreichend hohem Maß erfolgt und somit nicht die Virusvermehrung unterbindet.
Der Anstieg der Stickoxid-Konzentration hingegen führt laut dieser Arbeit beim MHV-3 Coronavirus zu einer gesteigerten Gamma-Interferon Freisetzung und damit zu deutlich erkennbaren antiviralen Effekten im Sinne einer Inhibition der Virusreplikation.
Die Anwendung von Penicillamin bei HIV-Infizierten im Jahre 1986 scheint zudem die virale RNA-Synthese zu stören und somit auch auf der Ebene der Replikation der viralen RNA antivirale Effekte auszubilden.
Leider sind seit mehr als zwei Jahrzehnten trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse keine Forschungsarbeiten mehr zur antiviralen Wirksamkeit von Penicillamin bisher erschienen - ebenso wenig die Möglichkeit durch Gabe von Nitroglyzerin in Kapselform oder als Aerosol (z.B. in Form von Nitrolingual) den Verlauf von Virusinfekten, wie bei der viralen Lungenentzündung - therapeutisch zu beeinflussen.
Denn auf Grund der postulierten Wirkmechanismen von Penicillamin bei HIV und MHV3-Infektionen sollte ernsthaft diskutiert und überlegt werden ob ein Einsatz dieses Medikamentes zusammen mit der Gabe von Nitro (NO) in Form des Prodrugs Nitroglyerzin den Verlauf viraler Lungen und Systemerkrankungen günstig beeinflussen kann.
Sollte die Vermutung des Autors dieses Beitrages auf steemit zu treffen, dann wäre bereits im Frühstadium einer 2019-nCoV Infektion der Einsatz von Nitrolingual als Aerosol mit Blick auf die antivirale Wirkung von NO ebenso zu diskutieren, wie die zusätzliche Gabe von Penicillamin in der Akuttherapie eines viralen induzierten Krankheitsschubes der durch Coroanviren ausgelösten Krankheitsbilder.
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