Donnerstag, 6. Februar 2020

Mit Kaffee und Lakritz gegen das neue 2019-nCoV-Virus?

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Hat Kaffee eine virostatische Wirkung?- Bildquelle: CDC
Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
als ich letzten Freitag in der Küche Kartoffeln schälte und darüber nachdachte, was die dramatisch gesunkenen Kaffeepreise wieder steigen lassen könnte kam mir der Gedanke in den Sinn alsbald zu überprüfen, ob das neue Corononavirus nCoV für einen massiven Anstieg der weltweiten Kaffeenachfrage sorgen könnte. Denn was wäre wenn Kaffee tatsächlich gegen Virern wirksam wäre?
Würde sich das Konsumentenverhalten umgehend ändern und der weltweite Kaffeekonsum steigen, wenn alle Welt wüsste, dass Kaffee auch gegen das neue nCoV-Virus wirkt?
Also habe ich am Wochenende auch das große Feld möglicher pflanzlicher Therapeutika durchforstet und in den medizinischen Datenbanken recheriert.
Das Resultat war verblüffend. Die mir völlig abstrus erscheinende Idee das Kaffee ein potentielles Viruzid sein könnte, wurde in wissenschaftlichen Arbeiten schon vor längerer Zeit untersucht und positiv bewertet - sprich Kaffee besitzt tatsächlich eine antivirale Wirkung gegen ein breites Spektrum von Viren, inklusive Herpesviren.
So haben Kaffeekonsumenten interessanterweise laut der Untersuchungen die ich gelesen habe, seltener Herpesrezidive. Welcher Wirkstoff im Kaffee dabei den Viren den Garaus macht ist allerdings noch unklar. In Frage kommen laut der Wissenschaftler wohl vor allem Caffein und die Chlorogensäure. Sie scheinen gegenwärtig noch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung zu sein und bestätigt sich, dass diese antivirale Eigenschaften haben, so könnte Kaffee tatsächlich eine Rolle im zukünftigen Bevölkerungsschutz spielen, wenn gleich der Konsum von Kaffee sicherlich nicht für jedermann geeignet ist und zudem der Koffeinismus als eigenständiges Krankheitsbild ein Gefährdungspotential darstellt.
Aber im Seuchenfall wird die Masse das Nebenwirkungsprofil von Kaffee wohl nicht interessieren und die Regal in nullkomma nix leergefegt sein. Starbucks könnte über längere Zeit Bombengeschäfte machen und Coffee to go einen wahren Boom erfahren, vor allem wenn keine Bohne mehr im Supermarkt verfügbar ist und Kaffee zu ultimativen Geldersatz wird.

Süßholzwurzel ist ein interesantes Phytotherapeutikum zur Behandlung viraler Erkrankungen!

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Die Süßholzwurzel, lat Glycyrrhiza glabra, enthält antiviral wirksame Substanzen gegen Coronaviren.
Auch die aus China stammende Süßholzwurzel, die in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden eine große Rolle spielt kommt als Breitbandvirusmittel zur Therapie von Viruserkrankung, wie dem nCoV-Virus in Frage.
Glycyrrhizin, ein Gemisch aus Kalium- und Calciumsalzen der Glycyrrhizinsäure, besitzt nämlich ebenfalls antivirales Potential für ein breites Spektrum von Viren. Dieses Glykosid, das der Lakritze ihren Geschmack verleiht, besitzt etwa die 50-fache Süßkraft von Rohrzucker und käme als weiterer Kandidat zur Behandlung von 2019-nCoV Infizierten oder auch zur Infektionsprävention in Frage.
Da der Wirkstoff der Süßholzwurzel nicht frei von Nebenwirkungen ist und auf Grund seiner Wirkmechanismus zu Blutdruckanstiegen und Störungen des Renin-Angiotensin und Mineralkortikoidhaushaltes im Körper führen kann, ist die Verwendung nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Internisten meines Erachtens sinnvoll, so denn eine Therapie mit Süßholzwurzel im Rahmen einer Pandemie durch das neue Coronavirus offiziell empfohlen werden sollte.
Auch Nierensteinpatienten sollten wegen des hohen Oxalsäuregehaltes bei der Verstoffwechselung von Glycyrrhizin in Lakritz oder Tees Zurückhaltung üben und ggf. bei Verwendung derselben zumindest auf eine ausreichende Flüssigkeitzufuhr in Form von Wasser achten.
Da eine antivirale Wirkung gegen das nCoV-Virus bislang für Glycyrrhizin und Kaffeeextrakte bislang nicht belegt werden konnte, handelt es sich zum gegenwärtigen Stand um rein theoretische Überlegungen von mir, welche auf Basis der experimentellen Erkenntnisse auch auf eine antivirale Wirkung beim nCoV-Virus schliessen lassen.
Beim Glycyrrhizin vermute ich dabei im Falle eine viral inhibitorische Wirkung gegen das SARS- und neue nCoV-Virus in dem der Wirkstoff die virale Bindung von Coronaviren an den ACE-2 Rezeptor der Wirtszelle blockiert, ähnlich wie es bei der Interaktion von Glycyrrhizin mit ACE-Inhibitoren in der Behandlung von Blutdruckpatienten der Fall ist. Auch hier kann es durch die Neutralisation von ACE Inhibitoren zu ungewollten Blutdruckentgleisungen kommen.
Sollte die Süßholzwurzel zum Einsatz kommen so sind regelmäßige Blutdruckkontrollen, sowie eine Überwachung der Kaliumspiegel und ggf. eine Kaliumsubstitution beispielsweise mittels Bananen zu diskutieren.
Da die seit Jahrtausenden in der traditionellen Chinesischen Medizin zum Einsatz kommende Süßholzwurzel auch eine sekretolytische Wirkung haben soll, wäre zudem ein günstiger Einfluss auf eine die Pathologie einer viralen Lungenentzündung zu diskutieren.
Alles im allen hält das Reich der Pflanzen durchaus noch ein paar potentielle Antivirusmittel zur Therapie von Virusinfektionen bereit, die allerdings ebenso wie die vorgenannten bislang viel zu wenig erforscht worden sind.
SEND with LOVE!
PEACE!

Quellen:

[4] [Bundesdrucksache 17(12051 vom 3.1.2013 Risikoanlayse eines Pandemie Modi--SARS Coronavirus 
Szenarios für Deutschland, Seite 5-6 und Seiten 55-88]

[14] [J Virol. 1998 Sep; 72(9): 7084–7090. PMCID: PMC109929 PMID: 9696801 Resistance to Murine 
Hepatitis Virus Strain 3 s Dependent on Production of Nitric Oxide}(https://europepmc.org/article/PMC/109929)
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