Donnerstag, 15. August 2019

SGL Carbon mit Sell Off - buy on bad news?


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SGL Carbon 3 Stundenchart - Chart erstellt mit www.tradingview.com - Copyright - www.indextrader24.com
Liebe Freunde der Freiheit und des Friedens,
liebe Freunde der Liebe, liebe Glücksritter,
liebe Mitleser,
SGL Carbon, eines der weltweit interessantesten Unternehmen im Bereich Carbontechnologie, stürzt heute unter medialem Tamtam auf interessante Kursniveaus - zumindest aus Sicht von Langfristinvestoren.
Begleitet von sentimenttechnischen Negativkommentaren bis in die Massenmedien wird das typische sell off Phänomen wieder zur Kenntnis genommen. Die Aktie hatte ich zuletzt vor mehr als 10 Jahren mal auf der Longseite profitabel gehandelt - und nach einem 100 Prozentanstieg wieder aus dem Depot entfernt - gleichwohl sollte sie später sogar noch auf über 43 Euro in den Folgejahren steigen.
Als Langfristinvestor oder Positionstrader sind solche Sell Offartigen Verkäufe - die als Ausdruck einer Marktkapiutlation gewertet werden können und von entsprechendem ANALystenbashing begleitet werden und von noch bedepperten Kommentaren der Volltrottel in der Finanzpresse (Wo waren diese Experten denn, als es darum ging die Anleger in den Hochs in 2012 vor einem Einstieg zu warnen?)
Nun, wo die Quacksalber in den Shitmainstreammedien blubbern und blähen - sprich nicht müde werden das Unternehmen - in wessen Auftrag auch immer - schlecht zu reden und Risiken wunderbar eingepreist werden - weil jeder es bis in den kleinsten Winkel vernimmt - heisst es die Hand aufzuhalten - und erste Stücke einzusammeln.
Risiko wird derzeit in der Aktie mit einem deutlichen Abschlag auf den Buchwert diskontiert. Selbst wenn die Prognose kassiert wurde, für die Shortseller, die dies alles vorher schon wussten ein profitables Stell dich ein, bei dem heute sicherlich Gewinne eingestrichen werden. Denn bei dem medialen Tamtam ist eine Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung im Sinne der Leerverkäufer kaum noch möglich.
Auch charttechnisch bietet das Bild nunmehr für erste Longengagements interessante Einstiegsniveaus - so dass im Bereich der Jahrhunderttiefs bei der Aktie nach über 90 Prozent Kursverlust in weniger als 8 Jahren und dem Abgang des Vorstandsvorsitzenden durchaus auch diskutiert werden kann, ob hiermit nicht der Grundstein zu einer besseren Zukunft gerade gelegt wird.
Einstieg heute mit einer ersten Position zu 3.82 Euro. Target 1 ist ein Close des Exhaustion gaps mit überschiessenden Rücklauf an die 6 Euromarke und Target 2 ist die Marke von 6.50 Euro. Target 3 wäre ein Close des Gaps bei ca. 8.82 EUR je Aktie, was dann wieder einem 100 Prozent Plus Ertrag entsprechen würde.
Ob es so kommt wissen wir nicht - die Diskontierung auf den Buchwert macht das ganze aber unter Valuegesichtspunkten zumindest zu einem interessanten bouncetrade auf der Longseite, der mit etwas Glück ggf. auch zu einem Langfristinvestment wird...
Auch hier ist auf das Moneymanagement zu achten, um nicht Hab und Gut zu verlieren, falls es doch wieder erwarten anders kommt. Man muss bei allem stets ruhig schlafen können.
In diesem Sinne - gutes gelingen und viel Erfolg.
SEND with LOVE!
Peace.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:
Der Autor dieses Beitrages ist in dem besprochenen Basiswert seit heute long investiert. 
Es besteht somit die Möglichkeit eines Interessenkonflikt.
WICHTIGER HINWEIS:
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Bitte beachten Sie die im folgenden Link hinterlegten Hinweise zum Risiko und Haftungsausschluss:

Mittwoch, 14. August 2019

Gretas letzte Reise...

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All rights reserved - Bildquelle: pixabay
Als Greta sich entschloss zusammen mit ihrem Vater Svante am Nachmittag des 14. August 2019 in das Papierschiff zu steigen um in die neue Welt zu segeln wussten sie und ihre Begleiter an Bord und an den Bildschirmen dieser Welt noch nicht, was ihnen zehn Tage später noch blühen würde - ehe sie ihr Ziel erreichten...
Am Tag des Aufbruchs - ein Mittwoch - fernab im englisch Plymouth - war die Stimmung noch gut, obwohl schon bereits zu diesem Zeitpunkt eine frische Brise für tüchtigen Wellengang sorgte. Alle Systeme arbeiteten vorschriftsgemäß. Die Sicherheitsanweisungen und Brandschutzbestimmungen wurden akribisch im Blitzlichtgewitter der medialen Sturmfront am Pier durchgearbeitet ehe es schliesslich am frühen Nachmittag hiess - "Leinen los, Ruder hart backbord, klar machen zur Wende!"
Doch schon hier passierte die erste Panne - das Ruder klemmte und so schrapte das Millionenteuere Papierschiff der Casiraghis aus Monaco erst einmal minutenlang am Pier entlang. Beobachter meinten bereits zu diesem Zeitpunkt kindliche Schreie aus dem Schiffinneren gehört zu haben - doch schnell verstummten diese wieder.
Nachdem der Skipper der Malizia II sich entschlossen hatte durch eine Nothalse Schiff und Manschaft im Hafen von Plymouth vor dem sicheren Untergang zu retten verliess das Schiff schliesslich doch - wenn gleich reichlich ramponiert - den englischen Hafen und segelte hinaus auf die Weiten des Nordatlantiks.
Jubel brannte auf am Pier von Plymouth und Millionen Zuschauer in aller Welt fieberten mit Greta der Kliimasozialistin vor den Fernsehgeräten. Fieber hatte aber nicht nur die Zuschauer in aller Welt erfasst, sondern auch Greta, was sie sich bei der Abreise aber nicht anmerken liess. Was die Zuschauer nicht wussten, Greta die Große hing bereits zu diesem Zeitpunkt kopfüber an der Reling und hörte nicht mehr auf zu reiern. Sie hatte es ja auch schon bereits vor ihrer Abreise verkünden lassen - medienwirksam auf allen Kanälen der Klimasozialistischen 19´er Bewegung, welche besonders die Deutschen erfasst hatte.

"Dann werde ich halt zwei Wochen kotzen!"

Die Gicht spritzte Greta dabei fortlaufend ins Gesicht und Plankton hatte sich dabei in ihrem goldenen Haarschopf verfangen. Es roch nach Fäulnis und Schwefeldioxid - und es schien so als ob der zarte Duft von Amonniak sich dabei ebenso an Deck ausbreitete. Der kalte Winde fuhr ihr unter ihre nicht ganz dichte Jacke. Sie fror - sie fror entzetzlich obwohl die Sonne gleissend hell vom blauen Himmel schien und sich tausendfach an der Meeresoberfläche zu brechen schien. Und dabei war sie noch keine Stunde auf See...
Die Küste von England verschwand langsamt in der Ferne hinter dem Horizont und das Geschrei der Massen vom Pier verebbte. Nun war sie allein mit ihrem Vater, dem Prinzen von Monaco und dem Bergmann aus Deutschland auf hoher See - mitten im irgendwo vom Nirgendwo - draußen wo die Gesetze dar Natur, die sie so liebte das sagen hatten.
Scheisse, dachte sich Greta in diesem Augenblick. Die ganze Segelaktion war keine gute Idee...
Schon jetzt bereute sie es zutiefst nicht den Flieger in Heathrow genommen zu haben und stattdessen auf ihre PR-Berater gehört zu haben, die akribisch auf ihr millionenschweres Image als Klimabarbie bedacht waren...
Der Wind frischte auf und die Wogen in ihrem Magen ließen nach. Doch das mulmige Gefühl in Zeiten des Klimawandels auf See zu sein, behagte ihr gar nicht. Das Schiff - oder das was von ihm nach der Havarie in Plymouth noch übrig war - glitten durch die Wogen der See und nahm weiter an Fahrt auf. Alles schien von nun an wie am Schnürchen zu laufen...

10 Tage auf See...

Inzwischen waren zehn Tage vergangen und Gretas Seekrankheit hatte sich längst gelegt. Nur das Knarzen und Ächtzen des ramponierten Schiffsrumpf gegen den die meterhohen Wellen des Atlantiks sturm liefen, so als ob sie sagen wollten "Schäm Dich Mädchen!" waren zu hören. Der Kontakt zu Aussenwelt war bereits vor zwei Tagen nach einem schweren Wellenschlag, der die Boardantenne zerfetzt hatte abgerissen. Kurze Zeit später viel auch das GPS System aus, so dass der Skipper der Malizia II versuchte per Hand zu navigieren, was ihm jedoch mehr schlecht als recht gelang.
Die Hubschrauber, die am Tag des Aufbruchs noch über ihnen kreisten, würden wohl erst wieder in New York zu sehen sein und ihr das klamme Gefühl eines unguten Ausgangs ihrer Reise in die neue Welt nehmen. Währenddessen waren die Kohlendioxid Konzentrationen unter Deck in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Es roch immer noch nach den erbrochenen Überresten, die sich sehr zum Leidwesen ihrer Begleiter in der Bilge des Schiffes inzwischen gesammelt haben mussten.
Ein paar Eisvögel folgten dem Kielwasser der Nusschale, die zum Spielball des Atlantiks geworden war. Am Horzont verdunkelte sich die Wolken und das Wetterleuchten einer herannahenden Gewitterfront war zu erkennen. Auch der Seegang nahm zu und die Wellen wurden zu Bergen aus blauem Marmor, welche den Kahn immer mehr Schlagseite verliehen. Die Sturmfock hatte es bereits vor 4 Tagen zerlegt, so dass nur noch das inzwischen gereffte Großsegel für Vortrieb sorgte. Die Abenddämmerung sorgte für einen letzten Sonnenstrahl am Firmament ehe das Grauen beginnen sollte.
Die Vögel hatten sich bereits schon längst verabschiedet, als mit Einbruch der Dunkelheit der Orkan und das Gewitter über Greta und ihre Crew hereinbrachen. Schon längst war Greta die inoffizielle Skipperin dieses Himmelfahrtskommandos geworden. Meterhohe Wellen rollten über Schiff und Besatzung hinweg, der Mast war gebrochen und Bergmann wollte den Diesel anwerfen. um Boot und Besatzung vor dem Untergang zu retten.

Greta befahl - "Der Diesel beibt aus!"

Der Skipper machte bereits Anstalten den Schlüssel im Zündschloss für den Schiffsdiesel zu drehen, als Greta aus der Kombüse heraus ins Cockpit zu Bergmann schrie: "DER DIESEL BLEIBT AUS!"...
Der Logbucheintrag in den Aufzeichnungen, die man rund drei Wochen nach dem Aufbruch von Greta in die neue Welt rund 1000 Seemeilen vor der US-Küste in einer Rettungsinsel zusammen mit verschütteter Tomatensuppe fand enden an dieser Stelle.
Bis heute fehlen von Greta, ihrem Vater, dem Skipper und dem Prinzen von Monaco jede Spur. Nur die Welle des Altankis sind geblieben. An jener Stelle wo man den Ort ihres Unterganges vermutet kräuselt sich nur zart die See im Sonnenschein. Das Entsetzen und der Schock, der all ihre Anhänger weltweit erfasst hatte, als sie erfuhren, dass Greta untergegangen ist, kurz bevor sie New York City erreichten - hier draußen ist von alledem nichts zu spüren.
Denn für Greta hatte die Natur nicht viel übrig - auch wenn sie für die Natur viel übrig zu haben schien.
Doch all dies interessierte die Natur nicht - auf Gretas letzter Reise.
Peace!
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Dienstag, 13. August 2019

EURNZD - Kursturz des Euro einplanen...









Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Autor dieses Beitrages ist im EURNZD. Es besteht somit die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes.

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Deutschland im Fegefeuer des Sozialismus...

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Bildquelle - pixabay
Liebe Freunde der Freiheit und des Friedens,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
in Deutschland regiert der Sozialismus. Wieder einmal und eigentlich war er nie weg, obwohl die deutsche Urkatastrophe in Form des brauen Sozialismus uns allen eigentlich vor Augen geführt haben sollte zu welch großem Elend jede Form des Sozialismus in der Geschichte der Menschheit geführt hat.
Neustes Beispiel für die Folgen planwirtschaftlicher Irrlehren, wie sie die Lebensverachtung des Sozialismus produziert ist Argentinien, welches eigentlich eine blühende Volkwirtschaft sein könnte, so denn die Saat des Bösen, der Sozialismus an sich, dort nicht schon seit rund einem halben Jahrhundert das Land immer wieder von einer Krise in die nächste Krise stürzen würde.
Mit dem noch amtierenden argentinischen Präsidenten Mauri, einem Mann liberaler Prägung, befand sich das Land dank anfänglich Befreiung von der sozialistischen Knechtschaft zunächst auf dem Weg der Besserung und schien die argentinische Urkatastrophe des Sozialismus schon zu überwinden.
Doch der Rückfall in die Hölle des Sozialismus steuert das Land geradewegs erneut in den wirtschaftlichen Kollaps. In nur zwei Jahren verlor der argentinische Peso inzwischen rund 85 Prozent an Kaufkraft. Sowas überlebt keine Regierung. Mauris Fehler war, der Bevölkerung nicht von Anfang vermittelt zu haben, dass die Phase der Armut vor dem Weg der Besserung sogar noch einmal zunehmen kann, ehe die durchgreifenden Bereinigung der sozialistischen Folgen ein und für allemal erfolgt ist. Doch die Folgen des Sozialismus der fast ein halbes Jahrhundert ein Land erschüttert sind nunmal nicht in einem oder auch zwei Jahren zu beheben. Bezeichnend ist wie der Markt den Rückfall in den Sozialismus umgehend und ohne Gnade bestraft.
Argentinien - ein Schicksal übrigens was den von der Bevölkerung und Sozialparasiten in Deutschland so hofierten Sozialisten auch in Europa noch blühen wird.
Deutschland ist wie Argentinien - zusammen mit dem Rest Europas dank sozialistischer Irrlehren und Wohlstandszerstörung in kaum vorstellbarer Weise auf dem besten Wege zu einem failed state nach argentinischem Vorbild zu mutieren - kurzum auf den Weg in die Hölle.
Zwar hat die "Merkeldämmerung" schon begonnen und bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und später in Thüringen wird die kommunistische Groko ihr Fett wegbekommen, die SPD vielleicht auch aus einem Landtag fliegen, aber ändern wird all dies nichts an der durch den Sozialismus á la CDU/CSU und SPD, AFDP und GRÜNLINKEN Enteignungsphantasien.
Der Regenbogensozialismus aus schwarz rot, gelb grün blauen Planwirtschaftlern in Deutschland wird dabei innerhalb kürzester Zeit dieses Land in den Kollaps treiben - und dies auf Befehl einer in Brüssel einem Diktator gleich agierenden Junta aus selbsternannten Führern.
Der blauegrünrotschwarzgelbe Sozialismus der Freiheitszerstörung, der ein Anschlag auf das Grundgesetz darstellt und die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland ausser Kraft setzt begann spätestens mit der Ernennung des Nationalsozialisten und Antisemiten Kurt Georg Kiesinger zum Bundeskanzler von Deutschland, nachdem er schon unter Adolf Hitler im Reichsaussenministerium als brauner Sozialist Karriere gemacht hatte.
Spätestens 1966 war klar, dass der braune Sozialismus nur seine Farbe geändert hat - von braun zu schwarz, rot, gelb und später grün und spätestens mit Einführung des Euros auch in blau erscheinend.
Der Regenbogensozialismus, wie er unter Merkel, die Karriere in der FDJ im sozialistischen Unrechtsstaat DDR machte, in Deutschland inzwischen installiert wurde und betrieben wird, ist dabei die Zukunft aller Deutschen zu zerstören und ganz Deutschland und Europa in Chaos und Armut zu stürzen - sprich großes, sehr großes Elend über die gesamte deutsche Bevölkerung kommen zu lassen.
Dabei ist mehr als offensichtlich, dass mit dem Versuch die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland ausser Kraft zu setzen, der Souverän aufgefordert ist von seiner Pflicht zum Widerstand und seinen Widerstandrechten Gebrauch zu machen, um jene von fortgesetzten chronischen Unrechtspraktiken der Sozialisten verübten Versuche die Grundrechte und die Freiheit der Deutschen zu zerstören umgehend zu unterbinden.
HIerbei verpflichtet das Grundgesetz gemäß Art. 20 jeden Deutschen zum Recht auf Widerstand gegen alles und jeden, der versucht das Grundgesetz abzuschaffen oder zu unterwandern.
Übt das Volk keinen Widerstand gegen jene aus, welche die Grundrechte in Deutschland unterwandern, zerstören und auszuhöhlen versuchen, so darf es sich nicht wundern, wenn es eines Tages auch in Deutschland heisst - Game over!
In dem Fall wird Deutschland das nächste Argentinien sein - und großes, Elend die gesamte Bevölkerung heimsuchen.
Dieses Fegefeuer des Sozialismus, dass uns alle heimsuchen wird, wird nur mit Liebe gelöscht werden können - alos jenen Werten, die heute in einer von kollektiven Irrsinn fehlgeleiteten Gesellschaft niemand für wirklich erstrebenswert erachtet - sprich Achtsamkeit, Fürsorge, Verantwortung und geprägt von der Erkenntnis, dass Freiheit die Basis allen Wohlstandes ist.
In diesem Sinne - auf den Frieden, auf die Freiheit und auf die Liebe!
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Sonntag, 11. August 2019

Projekt Skyfall - Panik nach Explosion einer Atomrakete in Russland?


Explodiderte eine Atomrakete in Russland? Symbolbild Quelle - pixabay

Liebe Freunde des Friedens

liebe Freunde der Freiheit,

liebe Mitleser,

in Russland hat es offenbar bereits am Donnerstag am weissen Meer rund 30 Kilometer von Sewerodwinsk ein schweren Atomunfall gegeben, wie erst gestern bekannt wurde. Dabei soll es laut Medienberichten zur Explosion einer Atomrakete mit Nuklearantrieb gekommen sein, welcher Nato intern als SSC-X-9 Skyfall bezeichnet wird - und in Russland unter der Bezeichnung Burewestnik geführt wird


Lokal wurden die Einwohner von Sewerodwinsk über die Wahrscheinlichkeit erhöhten radioaktiven Fallouts informiert, worauf es in der Bevölkerung eine Panik gegeben haben soll, bei der es zu einem Run auf Jodtabletten in den Apotheken gekommen sein, soll, die innerhalb von 4 Stunden ausverkauft gewesen sein sollen.

Vom Atomunglück betroffene Region in Russland...

Quelle des Bildzitates - Screenshot google maps

Offiziell wurde gestern bekannt, dass die explodierte Rakete in Russland wohl ein Isotopenkraftwerk besessen haben soll, welches theoretisch es der Rakete erlauben würde Tage oder auch Wochen in der Luft zu bleiben - im Gegensatzu zu begrenzten Einsatzfähigkeit von konventionellen Raketenantrieben bei Marschlugkörpern. Welche Radionuklide (Plutonium?) dabei in dem neuen russischen Maschflugkörper als "Isotopenkraftquelle" zum Einsatz gekommen sind ist mir nicht bekannt und konnte ich bislang auch nicht rausfinden. Ob bei Freisetzung und einem radioaktiven Fall out der Radioisotope Jodtabletten helfen eine Verstrahlung mit Jod 131 zu verhindern bleibt unklar. Es muss alledings davon ausgegangen werden das verschiedene Radioisotope dabei freigesetzt worden sind.

Die Rakete, die in Russland unter der Bezeichung als Marschflugkörper Burewestnik geführt wird, gilt als Antwort Russlands auf die Errichtung des Raketenschutzschildes in Polen und entlang der russischen Westgrenze, nach dem die USA den ABM Vertrag verlassen haben.

Massiver Anstieg der Strahlenwerte in der Region...

Offiziell sollen es zu einer Vervielfachung der Strahlenbelastung in der Region gekommen sein auf bis zu 2 Mikrosievert pro Stunde.

Das ist ungefähr das zwanzigfache der natürlichen Hintergrundstrahlung in Düsseldorf. Jodtabletten in den Apotheken der betroffenen russischen Region waren hingegen innerhalb von vier Stunden ausverkauft, so wird berichtet.

Aufbau eines Nukleartriebwerkes einer Raumsonde - Bildquelle: NASA


Besteht eine Gefahrfür die Bevölkerung durch radioaktiven Niederschlag in Deutschland und damit eines Anstiegs der Strahlenwerte in Deutschland?

Gegenwärtig zeigt die Kontrolle der Messwerte in meiner Region keine signifikaten Veränderung der Strahlenmesswerte für Düsseldorf oder Solingen in den vergangen Tagen an .- sieht man einmal ab von den durch den zwischenzeitlich aufgetretenen Niederschlag erklärbaren leichten Anstieg der Stundenmittelwerte von Freitag auf Samstag ab.

Die vom Atomunglück betroffene Region liegt rund 6 Flugstunden von Düsseldorf entfernt. Bei zuletzt überwiegend südwestlicher Strömung der Luftmassen über Mitteleuropa, welche auch in den kommenden Tagen laut Wetteprognosen anhalten soll ist wohl kaum mit dem Eintrag von radioaktiven Fallout in unseren Breiten kurzfristig zu rechnen. Genauere Informationen zur Risikoeinschätzung .- auch im Hinblick auf die freigesetzten Isotope sollte man jedoch beim Bundesamt für Strahlenschutz erfragen - auch im Hinblick auf ein abschliessende Risikobewertung für Deutschland und die Bevölkerung.

Ich werde allerdings morgen mit einem Geigerzähler noch eigene Messungen bei uns vornehmen um diese mit den offiziellen Daten der Messstellen in Deutschland abzugleichen. Sollte es zu deutlichen Differenzen zwischen den offiziellen Aufzeichnungen und den eigenen Messergebnissen kommen, so werde ich dies hier veröffentlichen.

Ein akuter Grund zur Panik besteht meines Erachtens derzeit nicht - dies kann sich aber möglicherweise ändern - z.B. wenn im benachbarten Tihange oder Doel in Belgien die Atomreaktoren explodieren sollten. 

Wer weitergehende Auskünfte zu den für gewöhnlich verwendeten Radioisotopen bei Nuklearbetriebenen Flugzeugen, Raketen und Raumsonden machen kann, möge sie bitte in der Kommentarfunktion einstellen - auch im Hinblick auf die Risikobewertung eines möglichen radioaktiven Fallouts.

Angeblich gibt es bei Raumsonden grundsätzlich zwei verschiedene Antriebskonzepte für nuklearbetriebene Raketentriebwerke - einmal solche mit einem festen Kern - sogenannte  Solid Core Nuclear Rocket-SCNR - und zum anderen solche mit einer gasförmigen Komponente (Wasserstoff?) - sprich sogenannte Gas Core Nuclear Rocket-GCNR Antriebe.

Ich vermute das als Radioisotope Uran 235 oder Uran 233 - bzw. schlimmstenfalls Plutonium 239 verwendet wurden. Ob dabei im Rahmen des unkontrollierten Zerfallsprozesses Jod 129 (Betastrahler, Halbwertszeit 15.7 Millionen Jahre), Jod 124 (Halbwertszeit: 4,2 Tage). Jod125 (Halbwertzeit 59 Tage) oder das weithin bekannte Jod 131 (Halbwertszeit: 8 Tage) freigesetzt wurde ist unbekannt.

Mir ist klar, dass die Isotope der Atomexplosion sicherlich von den Geheimdiensten vor Ort aufgezeichnet werden und vermutlich eine Verschlusssache bleiben - im Sinne geheimdienstlicher mitlitärischer Operationen. Die Freisetzung nennenswerter Mengen von Plutonium in der Region wäre in vielerleich Hinsicht als Katastrophe zu werten, bei der auch Jodtabletten nicht mehr helfen um strahlenbedinge Gesundheitsschäden und Todesfolgen durch Inkorporation von kontaminierten Lebensmitteln und oder Atemluft zu verhindern.


Quellen: 

1. https://diepresse.com/home/ausland/welt/5672152/Russland_Unfall-mit-experimentellem-Atomflugkoerper

2.  https://www.heise.de/tp/features/Raketen-oder-Flugzeuge-mit-Nuklearantrieb-4283897.html

3.  https://www.welt.de/vermischtes/article198328633/Atomarer-Unfall-in-Russland-Behoerden-geben-Details-preis.html

4.  https://www.raumfahrer.net/raumfahrt/raketen/nuklear2.shtml