Samstag, 21. November 2020

SARS-CoV-2 - Orangen und Kapern als Viruskiller?

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Luteolin blockiert dosisabhängig den SARS-CoV-2 Virus Eintritt in die Zellen durch Bindung an das S2 Spike Protein - Bildquelle: pixabay

Liebe Freunde des Friedens und der Liebe,

liebe Freunde der Freiheit und des Glücks,

liebe Mitleser,

dass die Natur voll ist mit fantastischen Errungenschaften der Schöpfung, welche es den jeweiligen Arten es ermöglicht haben über Millionen von Jahren den Mikroben, Bakterien und Viren in der Umwelt sich zu widersetzen ist ein wahrhaft himmlisches Geschenk der Schöpfung an die Menschheit.

Die Pflanzenmedizin ist daher schon seit Jahrtausenden Teil der Kulturen, die auf diesem Planeten gelebt haben. In der Hoffnung, dass sich die Naturapotheke auf Erden mit ihren wohltuenden Elixieren des Lebens sich auch beim Menschen einsetzen lassen, haben Menschen seit Jahrtausenden Ausschau nach Heilpflanzen gegen diverse Erkrankungen gehalten. In Zeiten der moderen Pharmakologie haben es pflanzliche Therapeutika zunehmend schwer. Gleichwohl liegt ihnen ein wahrhaft großer Zauber zu Grunde, welcher uns den Weg zeigt, wie man ohne großen Aufwand mitunter schnell und einfache Lösungen findet, welche die Natur gegen Viren und Baktieren im Laufe der Evolution sozusagen natürlich erprobt sich ausgedacht hat.

Einige dieser natürlichen Antivirals habe ich in diesem Blog bereits Anfang des Jahres vorgestellt und seinerzeit die Vermutung publiziert, dass beispielsweise Glycyrhizin aus der Wurzel des Sandelholz (z.B. in Lakritz oder auch Sandelholz Tees enthalten), ebenso wie Alicin und Quercetin in Zwiebelgewächsen auch im Falle von SARS-CoV-2 Viren als Antivirusmittel eingesetzt werden können, die vor allem die Vermehrung der Viren oder deren Einschleusung in die Zelle stoppen sollten, bzw. zumindest reduzieren sollten.

Inzwischen gibt es erste Studien zu den natürlichen Antivirusmitteln aus der Natur, welche beispielsweise im Falle des Glycyrhizins eine Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 Viren nachweisen konnten. Dabei scheint das Saponin des Sandelholz vor allem nach dem Eintritt des SARS-CoV-2 Virus in die Zelle seine maximale Wirkung zu entfalten und weniger vor der Infektion - sprich dem Anheften des Virus an die Zelle zu schützen.

Interessant ist auch die Entdeckung, dass Inhaltsstoffe von Orangenschalen in der Lage sind eine antivirale Wirkung als Entryinhibitoren des SARS-CoV-2 Virus in die Zelle zu entfalten. Ebenso scheint Luteolin, welches in Orangen enthalten ist, das S2-Fusionsprotein des SARS-CoV-2 Virus zu blockieren, besser sogar noch als Glycyrhizin und somit in der Lage zu sein gegen SARS-CoV-2 Infektionen zu schützen.

Die Wirkung des Luteolins ist dabei dosisabhängig. In einer Studie heisst es dazu unter anderem:

Their antiviral activity was further tested by MTT assay and compared to those of glycyrrhizin and ribavirin with already known anti-SARS-CoV activity. The findings showed that tetra-O-galloyl-β-D-glucose and luteolin inhibited SARS-CoV infection in a dose-dependent manner, having EC50 values of 4.5 and 10.6 μM, respectively, where EC50 value of glycyrrhizin was > 607.6 μM in the mentioned study. Therefore, tetra-O-galloyl-β-D-glucose and luteolin could be considered as promising virus entry inhibitors for SARS-CoV targeting its S2 protein. In the same study, the authors also suggested that quercetin had antiviral activity against HIV-luc/SARS with an EC50 of 83.4 μM with a very stumpy toxicity, which could be a good candidate as a natural anti-SARS agent.

Faszinierend sind aber auch die hohen Gehalte an Quercetin nicht nur in Zwiebeln sondern auch in Kapern, Liebstöckel, Äpfel oder auch grüne Bohnen sowie vielen anderen Gemüsesorten. Quercetin entpuppt sich dabei als wahres Zaubermittel gegen SARS-CoV-2 Infektionen und andere Virusinfektionen.

Der gelbe Naturfarbstoff ist dabei ebenfalls in Zitrusfrüchten wie auch den Schalen von Beeren und Trauben enthalten, wenngleich nicht in so hoher Konzentration wie in Kapern oder Liebstöckel.

Schnittlauch und Petersilie weisen ebenfalls Inhaltsstoffe auf, welche das Angehen von Virusinfekten inhibieren können.

Besonders effektiv wirken aber auch andere Pflanzen und Heilkräuter gegen Viren. Hier sind vor allem die Extrakte des Thymian vulgare aber auch Salbei zu nennen. Ein echter Virenkiller - zumindest bei den behüllten Viren der Herpesgruppe und Influenzaviren sind schon in extrem geringen Konzentrationen von wenigen Promille die Inhaltsstoffe der Zitronenmelisse.

Hier wird in inzwischen eine direkte M2-Inhibition der viralen Polymerase des SARS-CoV2 Virus angenommen, welche eine bessere antivirale Wirkung entfaltet als beispielsweise Lopinavir und ich vermute auch mal als Remdesivir, welches die WHO heute eh als unwirksam bei der Behandlung von COVID-19 Patienten erklärt hat.

Luteolin und Quercetin wirken jedoch nicht nur antiviral - sie senken auch den Harnsäurespiegel im Blut

Dies dürfte vor allem @balte freuen und ebenso andere Gicht geplagte Zeitgenossen, bei denen die Harnsäure zu schmerzhaften Gelenkbeschwerden führt. Denn ähnlich wie das Medikament Allopurinol sind Luteolin und Quercetin in der Lage das Enzym Xanthinoxidase, welches für die Bildung von Harnsäure verantwortlich ist, zu inhibieren.

Neben der antiviralen Eigenschaften dieser Naturheilmittel ist somit auch noch eine Verbesserung der Harnsäurewerte als wahrscheinlich anzunehmen.

Wie ihr seht, rückt die Natur auf vielfältige Art und Weise äussert effektiv den Viren in ihrer Umwelt zu Leibe und dies scheinbar hocheffizient - von der Orangenschale (z.B. in Tees geraspelt) über Kapern, Liebstöckel, Äpfel, Zwiebeln, Kurkurmin, Zitronenmelisse und vielen mehr, hält die Naturapotheke der Schöpfung evolutionserprobt einiges an Mitteln parat deren Einsatz sehr wahrscheinlich auch beim Menschen teilweise vermutlich bessere Effekte aufweist, als Remdisivir & Co. Nur erzählt man es den Menschen leider nicht.

Dabei existieren auch hier bei den Naturheilmitteln in aller Regel klare Dosis-Wirkungsbeziehungen.

Bemerkenswert ist bei der Anwendung von Luteolin die natürliche Reduktion der IL-6 Spiegel im Blut, die besonders bei schweren Verläufen der COVID-19 Erkrankung - oft mit tödlichem Ausgang - in aller Regel im Vergleich zu Gesunden oder wenig symptomatischen Patienten erhöht sind.

Dieses segensreiche Vorkommen an natürlichen antiviralen Mitteln kann hier nicht einmal ansatzweise erschöpfend dargestellt werden, soll aber dazu führen sich eingehender mit der Thematik zu beschäftigen - zumal einige pflanzliche Wirkstoffe weitaus bessere Wirkung zu entfalten scheinen als die zur Zeit in klinischen Studien eingesetzten Medikamente.

So zeigen bereits jetzt Computermodelle, das Inhaltsstoffe der Zitronenmelisse die Replikation des SARS-CoV-2 Virus wahrscheinlich erheblich besser inhibieren können als es Ribavarin, Lopinavir oder Remdesivir vermögen.

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Quellen:

Important note:

The information provided here is based on the author's conclusions and own considerations of community members. The author's or community members conclusions do not represent any kind of therapy recommendation for emerging infectious diseases or infected patients, since there are still no clinical efficacy tests for these theoretical considerations for therapy of infectious diseases, which would prove a benefit for this type of treated patient - also if the author of an article is propably personally convinced that such therapy or test or vaccine can be of benefit to infected patients. As there are no clinical studies to date on the use of offlabel drugs and substances for virus infections in humans, as far as I know, therapeutic treatments with these substances should only be carried out as part of a clinical trial in suitable centers. The use of drugs mentioned in this article or other articles in this community by other members as part of an off-label use in the case of coronavirus infection or other kind off illness is explicitly discouraged due to the lack of data in human use until now, as long as the benefit of appropriately treated patients with consideration of the side effects of such therapies is proven in controlled studies could.

This contribution is only intended to encourage scientists to make increased efforts to develop adequate antiviral therapies that have a broad spectrum of antivirals. They are to be understood by the author of this article as a medical-theoretical contribution to the improvement of medical care for people all over the world - but do not include any kind of trade request for their practical implementation in humans without prior clinical examination by appropriate centers.

Off-label use of such experimental therapeutic strategies in the case of emerging viral diseases is at present not recommended by the author of this article. The presented informations are only representing theoretical therapeutic strategies mentioned by the author or other members to induce further clinical investigations in the field of emerging infectious diseases in future

Wichtiger Hinweis:

Dieser Beitrag stellt keine Empfehlung zur Anwendung von Medikamenten oder anderen Substanzen für die Behandlung von Erkrankungen oder Infektionen dar, sondern dient ausschliesslich zu Informationszwecken und dem wissenschaftlichen Austausch. In konkreten Erkrankungsfällen sollten Patienten und Erkrankte stets das weitere therapeutische Vorgehen mit den jeweils behandelnden Ärzten abstimmen - zumal der offlabel Einsatz von bislang klinisch nicht erforschten Therapieoptionen mit erheblichen Risiken für Leib und Leben verbunden sein kann und sich der Stand der Wissenschaft fortlaufend ändert.

Für die Richtigkeit der in diesem Beitrag gemachten Angaben wird jegliche Gewähr ausgeschlossen, da teilweise eigene Schlussfolgerungen auf Grundlage der Arbeiten von Dritten gezogen werden, für die bislang jeder wissenschaftliche Beweis fehlt. Im Zweifel ist der behandelnde Arzt zu fragen und die Möglichkeit anderer Ursachen für eine Erkrankung ebenso in Erwägung zu ziehen.

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