Montag, 20. Juli 2015

DEXIT - tritt Deutschland aus dem Euro aus?

Intern wurde bereits im letzten Jahr in der Korrespondenz mit einigen Mitlesern auch auf die Möglichkeit eines Austrittes von Deutschland aus dem Euro hingewiesen - kurzum einem DEXIT...

Das Thema wurde im Juni in zwei Beiträgen an dieser Stelle bereits angeschnitten und bereits im Februar diesen Jahres konfrontierte ich die amtierende Bundesbankpräsidentin Frau Professor Buch mit dieser Frage nach einem Vortrag und wollte wissen, ob die Bundesbank diesbezüglich entsprechende Szenarien ebenfalls durchspiele. Denn immerhin hat die DM seit dem Beitritt zum Euroraum rund 6-7 Prozent im Jahr an Wert verloren - sofern man den Schweizer Franken als Vergleichsmasstab heran zieht. Der Euro kostet die Deutschen ein enormes Maß an Wohlstand und Kaufkraft - und zwar in einem nicht vertretbaren Ausmass. Das die Medien stets das Gegenteil behaupten ist ein Puzzleteil im Systemmonopoli der Eliten, bei dem es darum geht die deutschen Sparer und die hart arbeitende Bevölkerung um ihre Ersparnisse zu bringen. Selbstredend würde ein Austritt Deutschlands aus dem Euro zunächst eine Anpassungsreaktion bescheren - ähnlich wie in der Schweiz Anfang des Jahres. Es liegt aber auf der Hand, dass bei einem DEXIT der Wohlstand in Deutschland schlagartig ansteigen würde. Große Mengen an Kapital würden bei einem DEXIT ins Land fliessen und der Wirtschaft einen enormen Wachstumssschub verleihen. Desweiteren würden Importe sich massiv verbilligen und ein deutsches Wirtschaftswunder auslösen, dass sich gewaschen hat. Infrastrukturprojekte, die durch den jahrzehntelangen Kapitalexport - der im Grunde ein Wohlstandserxport ist - auf Eis lagen und liegen, könnten plötzlich finanziert werden und sinnvollerweise die deutsche Infrastruktur und die marodierenden Strassen und Brücken binnen weniger Jahre auf ein innovatives Niveau katapultieren.

So wie eine starke DM der deutschen Wirtschaft nicht geschadet hat - ganz im Gegenteil - so wäre die Einführung der Bundesmark geeignet Wohlstand im Land der Germanen zu mehren und frisches Kapital aus aller Welt "anzusaugen". Allerdings stellt ein DEXIT das System der Eliten generell in Frage - und er wird daher nur dann kommen, wenn die Eliten diesem ihren Segen geben. Dass die Medien nun so langsam auch derart "verbotene" Gedanken zum Geldsystem der Pleitiers in Eurpa andenken zeigt, dass man durchaus auch solche Szenarien inzwischen durch zu spielen scheint. Doch die ausweichende Antwort der Bundesbankpräsidentin Frau Professor Buche im Februar bestärkt mich in dem Eindruck, dass möglicherweise doch Instrumentarien entwickelt werden, die auch ein DEXIT-Szenario beinhalten könnten. Aber auch das ist letztenendes reine Spekulation...



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