Donnerstag, 6. April 2023

Droht uns eine neue Eiszeit?

 


zoltan-tasi-hUp58GsPKAw-unsplash Eis Eiszeit.jpg
Quelle des Bildes - unsplash

Und wenn ja, was bedeutet dies für die Klimaschwurbeler in unserer Vorzeigedemokratie?

Die Ursache für das zyklische Entstehen von Eiszeiten auf der Erde sind bis heute nicht verstanden und unbekannt. Die Wissenschaft nimmt an, dass neben Schwankungen der Erdumlaufbahn um die Sonne auch der Anteil an Kohlendioxid in der Erdatmosphäre eine Rolle spielt und stellt hierbei nach Verlautbarungen des Max-Planck Institutes in Deutschland auf den antarktischen Tiefenwasserstrom ab, welcher mehr oder weniger stark Kohlendioxid aus der Tiefsee in der Atmosphäre freisetzen soll oder wenn er ausbleibt dies halt eben nicht tut.

Die letzte große Eiszeit auf der Erde, die Weichsel/Würm Eiszeit, ging vor rund 12000 Jahren zu Ende. Die Eismassen reichten damals über Berlin hinaus. Begonnen hatte sie vor ungefähr 48000 Jahren und erreichte ihr Eismaximum mit dem letzten Eisvorstoß vor ca. 35000 Jahren. Davor gab es die letzte Kälteperiode ca. 65000 Jahre vor unserer Zeit, als der Neandertaler sich noch mit der Jagd nach Mammuts beschäftigte und der moderne Mensch eher in der Savanne Afrikas denn als in Europa zugegen war. Seit rund 30000 Jahren steigt die Erdtemperatur wieder und hat erfreulicherweise zu einem deutlichen Rückzug der Eisschilde geführt und paläogeologisch erst den unteren Bereich des Medians der Erdmitteltemperatur der letzten 120000 Jahre erreicht. Von den Hochpunkten der letzten Warmzeiten ist das Klima auf der Erde hingegen noch meilenweit entfernt, insbesondere von der Warmphase vor rund 82000 Jahren und der schwächer ausgefallenen Warmphase vor ca. 54000 Jahren.

Da die Erdmitteltemperatur seit ca. 30000 Jahren kontinuierlich am ansteigen ist, kann der Mensch als Ursache der erdgeschichtlichen klimatischen Veränderungen ausgeschlossen werden. Anders ist dies im Hinblick auf die Sonnenaktivität zu sehen und was meines Erachtens ebenso von Relevanz ist mit dem Einschlag von Asteroiden auf unserem Heimatplaneten.

So gab es vor rund 100 000 bis 140 000 Jahren - in einer Warmphase der Erdgeschichte - eine ganze Serie überdimensionaler Asteroideneinschläge auf der Erde in deren Folge sich die Erdmitteltemperatur für rund 15000 Jahre um mehrere Grad senkte, ehe eine Warmzeit von rund ebenfalls 15000 Jahren Dauer das Leben auf der Erde erträglich machte.

Mutmaßlich waren meines Erachtens Asteroideneinschläge vor rund 65000 Jahren dafür verantwortlich, dass die jahrtausendelange Warmphase zuvor in ein glaziales Maximum umschlug und das Leben auf der Erde nördlich der Alpen jahrtausendelang im Permafrost der Erdgeschichte in weiten Teilen zum Erliegen brachte. Es dauerte rund 12000 Jahre bis ein Minor High der darauffolgenden Warmphase erreicht wurde, ehe es mit den Temperaturen vor rund 52000 Jahren wieder steil bergab ging und ebenfalls mit einer Serie von Asteroideneinschlägen vor ca. 35000 Jahren ein neues Kältemaximum erreichte.

Das die extreme Vereisung blühenden Landschaften bis hoch in den Norden gewichen ist, ist mehr als erfreulich. Doch in Anbetracht von 12000 Jahren Warmzeit nicht mehr selbstverständlich. Denn zyklisch betrachtet ist auf jeden Fall davon auszugehen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis nördlich der Alten wieder der Permafrost Einzug hält und gewaltige Gletscher und Eismassen weit bis nach Mitteleuropa vordringen werden.

Die gegenwärtige Kälteperiode trotz hoher Sonnenaktivität ist als Indiz zu werten, dass mit dem Erdklima möglicherweise etwas nicht stimmt. Eine Ursache dafür könnte die Honka-Tonka Eruption im Südpazifik im Januar vor einem Jahr gewesen sein, die gewaltige Mengen an Wasserdampf bis jenseits der Stratosphäre in die Gashülle unseres blauen Planeten gepustet hat. Im Grund fehlt nur noch ein Asteroideneinschlag mit einer Kraterbildung von wenigstens 9-10 Kilometern Durchmesser um die gegenwärtige Warmzeit wieder in ihr Gegenteil zu verkehren.

Daher ist es mehr als erstrebenswert vor solch einem Kataklysmus die Erdmitteltemperatur weiter auf Werte wie vor rund 80000 Jahren anzuheben um zu vermeiden, dass die Menschheitsfamilie erneut durch einen Flaschenhals der Evolution sich zwängen muss oder gar wie der Neandertaler in der letzte Kaltzeit kurzerhand ausstirbt.

Die Frage ob eine neue Eiszeit kommt ist klar mit Ja zu beantworten. Gut möglich, dass sie bereits begonnen hat und sich in Zukunft unschön bei uns bemerkbar macht. Dies kann dabei recht schnell von statten gehen und binnen weniger Jahre und Jahrzehnte, das Leben nördlich der Alpen für den modernen Menschen unattraktiv machen. Immobilienkäufer in Europa sollten dies im Generationsübergreifenden Kontext sehr wohl bedenken, da bei einer neuen Eiszeit die Überlebenschancen südlich der Alpen besser sein dürften als in der von Permafrost und Tundra übersäten Landschaft nördlich der Alpen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen