Montag, 3. April 2017

EUR/USD und das Defizitproblem der USA...

Das Währungspaar EUR/USD eröffnet den Handel zum neuen Quartal auf einem höheren Niveau von rund 10 Pips über dem Vorquartalsschlusskurs des ersten Quartals. Ein kleines, wenn auch durchaus wichtiges Detail für den möglichen weiteren Kursverlauf des EUR/USD im kommenden Quartal. Denn ein steigendes "Eröffnungsmomentum" weist auf eine anstehende Eurostärke hin. Auch der Schlusskurs des Vorquartals lag über dem Schlusskurs von Q4 2017. Damit kann auf ein zunehmendes Aufwärtsmomentum geschlossen werden. Analog gelten die Aussagen für den Vormonats und die Eröffnungs- und Schlusskurse.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Eurostärke in den kommenden drei Monaten steigt damit deutlich an. Wer diese Entwicklung im Momentum ausser acht lässt könnte mit Shortpositionen im EUR/USD Schiffbruch erleiden. Es ist davon auszugehen, dass viele spekulative Shortpositionen in den letzten Handelstagen aufgebaut wurden, die realwirtschaftliche Entwicklungen und das chronische  seit Jahrzehnten bestehende Defizit der USA; wie auch die reale Arbeitslosigkeit von rund 23 Prozent in den Vereinigten Staaten und somit die Gefahr eines Bürgerkrieges in den USA ausser Acht lassen. Das in den USA inzwischen angehäufte Außenhandelsbilanzdefizit von mehreren Billionen (englisch: trillions) US-Dollar in den letzten Jahrzehnten, wird zu Achillesferse des US-Dollars und der US-Wirtschaft. Es würde mich daher nicht überraschen, die Masse hingegen schon, wenn der US-Dollar in den kommenden Monaten anfängt zum Problemfall zu werden. Dabei ist zu diskutieren, warum der Markt in den letzten Wochen immer wieder auf die 666 im EUR/USD gezeigt hat. Handelt es sich dabei um eine Subtextbotschaft an die Eliten - den berühmt berücksichtigten Fingerzeig, der ankündigt, dass die USA den Dollar abwerten werden? Klar, sowas mutet wie Verschwörungstheorie an - aber meines Erachtens könnte es durchaus als Synchronisationsvorgang zum Handeln der Eliten verwendet werden.

Quelle des Bildzitates: www.wallstreet-online. rot eingerahmt der berühmte Apokalypsehinweis des Marktes an die Hochfinanz


Europa´s Wirtschaft wächst stabiler als die der USA, die weiterhin von intrinsischer Schwäche gekennzeichnet ist. Die Realverzinsung in den USA ist negativer als jene in Europa, dadurch ergibt sich mit Blick auf die wesentlich höhere Inflation in den USA für Auslandinvestoren real ein um rund 1 Prozent höherer Wertverlust. Da die Inflationsraten in Europa tendenziell in den kommenden Monaten eher sinken werden, wird sich auch die Realverzinsung in Europa in Relation zu den USA in der Summe mit hoher Wahrscheinlichkeit verbessern. Bemerkenswert ist dabei, dass die Realverzinsung in den USA trotz der kolportierten Zinserhöhungen der Privatbank FED in der Summe weiterhin auf Enteignung der Sparer und Anleger ausgerichtet ist. 

Dies ist umso bemerkenswerter, weil die Massenmedien zu der chronischen Enteignung des Auslandskapital durch negative Realzinsen, die in etwa 1 Prozent derzeit negativer sind, als in Europa, weiter voran schreitet.

Vor diesem Hintergrund ist eher eine Flucht in den Euro als eine weitere Eurostärke wahrscheinlich. Die tumbe Masse wird diesen Effekt vermutlich erst realisieren oder von den zentral gelenkten Mainstreammedien zu hören bekommen, wenn der Euro breits ordentlich aufgewertet hat.

Oberhalb der 1.09 EUR/USD Marke sollten Anleger daher mit einem relative starkten Kurssprung im EUR/USD in Richtung 1.12 EUR/USD und nachfolgend in Richtung 1.15 EUR/USD bzw. 1.20 EUR/USD in den kommenden Wochen und Monaten rechnen. Dieses Szenario wird erst durch ein neues Mehrjahrstief konterkariert.


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