Sonntag, 7. November 2021

Lidl hebt die Nudelpreise um 30 Prozent an - jetzt fängt die Inflation an zu galoppieren...

 pasta-2093_960_720 Nudeln +30 Prozent.jpgSeit 2008 haben sich die Preise für Fusili & Co verdoppelt - Bildquelle pixabay - bearbeitet von @indextrader24

Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,

liebe Mitleser,

das Leben wird immer teurer - und dies wohl nicht nur in Europa. Der Sozialismus - und hier vor allem der Geldsozialismus - sorgen für einen drastischen Anstieg der Lebenshaltungskosten. Nun reichen wie zu erwarten war nach der Bundestagswahl die Produzenten den Kostendruck, den der Sozialismus erzeugt an die Konsumenten weiter. Im letzten Monat erhöhten die Discounter in Deutschland die Preise für Erbsen um satte 18 Prozent und nun hat Lidl für seine Nudeln und Spaghetti die Preise gleich um satte 30 Prozent erhöht.

Aldi mach sich bei Obst und Gemüse gar nicht erst die Mühe sich auf Preise im voraus festzulegen - dort wird dann mit "tagesfrischen Preisen"* geworben - was dann wohl so viel bedeutet wie: Wir reichen jede Preissteigerung direkt weiter an den Konsumenten und garantieren nicht für Preisstabilität.

Während das statistische Bundesamt den Preisauftrieb im Land noch schön rechnet - sprich die Teuerung auf +4.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr beziffert und selbst bei den Energiepreisen nur einen Anstieg von +14.1 Prozent zuletzt gesehen hat, ist die reale Inflation zur Zeit eher im Bereich von +25 Prozent zu verloten.

So liegen die Benzinpreise an der Tanke inzwischen rund 50 Prozent höher als noch vor einem Jahr und dabei kassiert der Staat gleich mehrfach an der Tanksäule ab ohne eine Gegenleistung dafür zu bringen. Rund 1 Euro für jeden Liter den man tankt kassiert die Hybris des Räuberstaates der Sozialisten inzwischen hierzulande ein. Bei einer Tankrechnung von 100 Euro sind das rund 60 Euro die der korrupte Sozialistaat vom Autofahrer und damit von den Leistungsträgern kurzerhand abkassiert.

Bedenkt man, dass man für jeden Liter den man an der Tanke bezahlt bereits versteuertes Einkommen aufwenden muss, dann ergibt sich real bereits heute ein Literpreis von schätzungsweise 5€ je Liter Super bleifrei.

Sprich man muss über ein Bruttoeinkommen von rund 5 Euro verfügen um sich noch einen Liter Benzin leisten zu können. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 8 Litern sind das mal ganz schnell 40 Euro Bruttoeinkommen, die man für eine Fahrtstrecke von 100 Kilometern aufwenden muss. Verschleiss am Fahrzeug und die weiteren Opportunitätskosten sind dabei nicht einmal eingerechnet.

In Polen liegt der Benzinpreis aktuell bei rund 1.25 Euro je Liter, also rund 33 Prozent tiefer als bei uns. Woran das wohl liegen mag...

Eins wird aber am Beispiel der Nudelpreise deutlich - die reale Inflation liegt bei jährlich rund 6 Prozent und das bedeutet dass sich die Kaufkraft des Euros für Nudeln innerhalb von 12 Jahren mehr als halbiert hat.

Wenn nun der exponentielle Anstieg der Geldmengen sich weiter fortsetzt, dann könnte es sein, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten jeden Monat Preisanstiege von +20 bis +30 Prozent sehen werden - nicht nur bei den Grundnahrungsmitteln sondern auch bei allen anderen Gütern des täglichen Bedarfs.

Die tagesfrischen Preise der Discounter und Supermärkte werden sich dann auch auf die Löhn und Lohnforderungen der Arbeitnehmer auswirken - sprich diese werden wegen steigender Lebenshaltungskosten entsprechend die Inflation weiter befeuern, in dem sie mehr Lohn einfordern und am Ende die Lohnauszahlung vermutlich wie beim Aldi in tagesfrischer Form haben wollen, ehe am nächsten Tag ihr Lohn nur noch die Hälfte wert ist.

Diese Entwicklung wird vermutlich weltweit von statten gehen und zu einer weiteren Entwertung der Geldvermögen führen, die auf irgendwelchen Festgeldkonten und Sparbüchern lagern.

Einem Freund hatte ich letzte Woche noch empfohlen sich seinen Keller mit Grundnahrungsmitteln zu füllen - ehe die Preise für diese nun anfangen davon zu galloppieren. Er ist leider komplett beratungsresistent, wie so viele in diesem Land. Selbst wenn das Kilo Nudeln beim Lidl 1.30 Euro kostet und ein Kilo Reis noch 1 Euro, so ist die Bevorratung mit ausreichenden Mengen an Grundnahrungsmitteln immer noch ratsam, ehe die Renten und die Einkommen nicht mehr ausreichen die Preisanstiege zu kompensieren und die Regale in den Supermärkten leergefegt sind, weil a. kein Produzent bei einer galloppierenden Inflation seine Waren mehr anbieten wird und b. die Lieferketten durch Streiks wegen höherer Löhne ebenso kollabieren werden.

Wohl dem, der sich entsprechend für schwere Zeiten im Bereich der Lebensmittelversorgung rüstet, solange die Regale noch halbwegs voll sind.

Denn wenn die Inflationsspriale erst einmal anfängt zu galloppieren, dann wird sie niemand mehr stoppen können. In dem Fall ist Hunger und Elend, neben Rationierungen, in allen Teilen der Welt vor programmiert.

Aus der versteckten Inflation von jährlich 6 Prozent seit 2008/2009 wird dann ein Höllenritt in die Hyperinflation. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit bis wir Verhältnisse wie in Venezuela überall auf der Welt sehen werden.

Ich kann daher jedem nur raten, sich im Bereich der Nahrungsmittelversorgung rechtzeitig mit ausreichenden Reserven für eine sehr, sehr lange Zeit zu bevorraten - und damit meine ich keine vier Wochen und auch keine drei Monate...

In diesem Sinne - trefft Vorsorge - erst Recht wenn ihr Familie und Kinder habt.

Glaubt nicht, dass die Logistik in einer gallopierenden Inflation oder gar Hyperinflation noch funktionieren wird - denn das wird sie nicht, weil Streiks und Lohnausfälle und vieles mehr, die Lieferketten zusammenbrechen lassen werden.

Der Sozialismus - allem voran der Klimasozialismus grüner Spinner - wird am Ende die Not und das Elend noch verstärken.

Gespannt darf man nur sein, wem die politischen Versager und Sozialisten dann die Schuld für den sich abzeichnenden Versorgungsnotstand und die Entwertung aller Geldvermögen in die Schuhe schieben werden.

Licht und Liebe!

Peace.

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