Montag, 25. Februar 2013

Ascot Mining - selling climax - soll man jetzt einsteigen?

 Liebe Leserin, lieber Leser,

die Aktie von Ascot Mining wurde heute brutal vom Markt abgestraft und auf Talfahrt geschickt. Zwischenzeitlich halbierte sich der Kurs im frühen Handel eher sich im Tagesverlauf wieder deutlich von seinen Tagestiefs erholen konnte. In London wurden hingegen kaum Aktien gehandelt - während in Deutschland schon von einer Verkaufspanik gesprochen werden kann, welche das Resultat einer Mitteilung des Unternehmens war, dass die zugesagten 10 Millionen US-Dollar bis zum Freitag nicht an Ascot Mining überwiesen worden waren. Offenbar rechnet die Unternehmensführung auch nicht mehr mit einer Zahlung der 10 Millionen US-Dollar und befindet sich inzwischen in Gesprächen mit anderen Investorengruppen, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens von heute heisst. Die Unsicherheit der Marktteilnehmer über die Zukunft des Unternehmens schickte daraufhin den Aktienkurs auf Talfahrt, wobei unterhalb von 0.03 Euro im Tagesverlauf ein deutlicher Nachfrageüberhang zu beobachten war.

Aus charttechnischer Sicht handelt es sich bislang bei dem Abverkauf seit dem Hoch bei 0.095 Euro Ende Januar um eine Welle 2 Korrektur nach Elliot, deren Kauf den grössten Profit auf der Longseite verspricht, wenn die darauffolgende Welle 3 UP sich entwickelt und dynamisch und impulsiv nach oben entfaltet.

Mit Blick auf das Regelwerk von Joe Ross ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Ascot Mining nun nach dem Hoch bei 0.095 Euro ein 3´er Tief ausbildet. Folgender Chart zeigt den heutigen Rücksetzer an den vormals gebrochenen Abwärtstrend der letzten zwei Jahre und die Ausbildung des 3´er Lows nach Ross: 


Ascot Mining - 1-2-3 Tief -Traders Tick Long bei 0.033 Euro
Chart erstellt mit www.tradesignalonline.com


Der im Chart abgebildete Musterchart zeigt wie sich ein solches 1-2-3 Tief bei einer Aktie in der Folgezeit nach obenentfalten kann. Demnach ist unter der Annahme der Ausbildung eines 1-2-3 Tiefs bei Ascot Mining ein Longengagement nach dem kiss back an den gebrochenen Abwärtstrend der letzten 2 Jahre von heute mit einem sehr guten Chance-Risikoprofil auf der Longseite ausgestattet.

Ein überschreiten der 0.095 Euromarke löst als Point#2 through break out klassischerweise ein 1-2-3 Tief endgültig nach oben auf  und generiet ein strategisches Longsignal und bietet bei Auslösung desselben entsprechende Kurschancen zur Oberseite.

Die bislang faviorisierte inverse SKS-Formation mutiert in diesem Fall sehr wahrscheinlich zu einer sogenannten inversen S-K-K-S Formation, deren Vollenden in der Folgezeit deutliche weitere Kursanstiege nach sich ziehen sollte. 

Das Szenario eines 1-2-3 Tiefs ist erst bei Ausbildung eines Rosshakens unterhalb der Jahrestiefs als erledigt anzusehen. Nach dem sell off heute mit entsprechender Marktkapitulierung und zugleich hohem Handelsvolumen und mit Blick auf die untere Schattenbildung in der Tageskerze mit einem sichtbaren Nachfrageüberhang unterhalb von 0.035 Euro und dem in den übergeordneten Zeitebenen sich aufbauenden Aufwärtsmomentum im langfristigen Kursbild, bestehen gute Chancen auf eine Auslösung des Traders Tick (TTE buy) bei 0.035 Euro, welcher in der Zukunft weitere Kursanstiege nach sich ziehen sollte und bei der Marke von 0.095 Euro zu einem breakthrough Kauf Signal führen sollte. Die Ausgangslage ist vielversprechend, das Sentiment bei der Aktie liegt nach der heutigen Nachricht am Boden. Das sind normalerweise hervorragende Ausgangssituationen für einen antizyklischen Einstieg, die sich oft sehr gut profitabel umsetzen lassen. Daher wurde heute der Bestand ausgebaut.

Viele Grüsse,

Ihr,

Cord Uebermuth.



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Kommentare:

  1. Guten Morgen Herr Uebermuth,

    Sie bauen das bestehende Investment trotz dieser Nachricht aus.

    Unabhängig von charttechnischen Betrachtungsweisen sind aber doch nun die Fundamentaldaten sehr kritisch.

    Befürchten Sie nicht eine mögliche zeitnahe Isolvenz des Unternehmens?

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  2. Ich fürchte nur Tod und Krankheit.

    Furcht ist ein Phänomen, welches aus der Urangst des Menschen, er könne sterben, wenn er dies und jenes macht, resultiert. Bei einem Aktieninvestment sterbe ich aber nicht.

    Insofern fürchte ich keine Insolvenz - weder emotional, noch fundamental. Es sind grosse Mittelzuflüsse im gesamten Goldsektor zu beobachten. In der City of London werden Gold Funds inzwischen mehrfach überzeichnet am Markt platziert und es fliessen grosse Summen in den Sektor.

    Ich halte Ascot für unterbewertet - und damit sollte auch das Unternehmen sich aus seiner derzeitigen Unterbewertung auch herausbewegen können. Es ist genug Geld in den Märkten vorhanden.

    Um auf ihre Frage zurück zu kommen. Nach der jüngstem Emailkorrespondenz mit dem Vorstandsvorsitzenden fürchte ich keine Insolvenz bei Ascot Mining. Ich bin da sehr zuversichtlich, dass Ascot in besseres Fahrwasser gelangen wird.

    Ich habe da vollstes Vertrauen in die Qualitäten des Managements - zumal der Vorstand mit seinem eigenen Vermögen voll umfänglich investiert zu sein scheint. Das kann man bei Banken und anderen DAX Konzernen nun wahrlich nicht behaupten.

    Ich darf darauf hinweisen, dass in Tiefpunkten bei Aktien das Thema Insolvenz regelmässig auf der Tagesordnung steht. Diese Diskussionen sind ein typischer Bestandteil in Extremtiefpunkten - ansonsten stünden die Aktien nicht da wo sie sind, nämlich im Tief.

    Vielleicht erinnern Sie sich an Nokia, dort waren ähnliche Diskussionen im Juli letzten Jahres an der Tagesordnung.

    Ähnlich verhält es sich mit Ascot Mining derzeit. Die Fundamentaldaten sehe ich nicht so kritisch, die Probleme sind ohne weiteres lösbar. Die Diskussion um eine Insolvenz des Unternehmens ist für mich nicht relevant, da die Vermögenswerte des Unternehmens nach meinen Berechnungen erheblich grösser sind, als die derzeitige Marktkapitalisierung suggeriert.

    Ich denke Ascot Mining wird in der Lage sein die Zwischenfinanzierung bis zur Profitabilität des Unternehmens zu lösen.

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  3. Sieht doch gar nicht so schlecht aus:

    Umsatz verfünffacht, Verlust halbiert, Schulden runter, neue Fördereinrichtungen und neue Goldadern.

    The firm reduced overall debt by more than £1 million in the 12 months, while increasing its investments in operations by an additional £1.2 million, it said in a detailed review.

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  4. Hallo und Guten Morgen,

    Sie "befürchten" also auch mit der Kursaussetzung an der ISDX ohne bisherige Meldung weiterhin nicht die anstehende Insolvenz.

    Ich denke, dass das ein durchaus mögliches Szenario ist, oder nicht?

    Ascot produziert aktuell kein oder kaum Gold in Chassoul. Gleichzeitig feht weiterhin Geld um die laufenden Ksten zu decken.

    Ascot hat eigentlich ein gutes Potential, aber Glauben Sie weiterhin daran, dass sich die Dinge hier noch zum Guten wenden können?

    Grüße von Anonym

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  5. Guten Tag,

    ich habe vollstes Vertrauen in das Management. Ich gehe davon aus, dass Ascot am Ende die Projekte zum Erfolg führen wird.

    Natürlich gibt es ein Restrisiko. Doch unter Chance/Risikoaspekten sehe ich hier mehr Chancen als Risiken.

    Das bei den aktuellen Kursniveaus die Angst und Befürchtungen geäussert werden gehört aus Senitmenttechnischer Sicht ebenfalls dazu, ansonsten stünde die Aktie nicht da wo sie heute steht.

    Ich denke, dass Ascot Mining die meisten Marktteilnehmer positiv überraschen wird.

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  6. Hallo nochmals,

    da von Ascot Mining aktuell nichts u hören ist möchte ich auf diesem Weg fragen, ob Sie seit dem Trading Hält Kontakt mit dem Management von Ascot Mining haben.

    Sie werden sicherlich bessere Kontakte haben als ich und andere private Investoren.

    Wie sehen Sie den bereits länger andauernden Trading Halt?

    Geht es Ihrer meiner nach gerade um das nackte Überleben des Unternehmens, oder vielmehr eher um das bestmögliche Angebot eines Investors?

    Es wird behauptet, dass vermutlich kurzfristig die Chassoul-Mine verpfändet werden muss, da die Kredite nicht mehr beglichen werden können.

    Es wird behauptet, dass aktuell absolut kein Gold in Chassoul gefördert wird.

    Eine Information von Ihnrn hierzu wäre sehr hilfreich.

    Grüße


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  7. Haben Sie vielen Dank für ihre Anfrage.

    Ein Trading Halt wird normalerweise zum Schutz der Anleger durchgeführt - und kann viele Gründe haben.

    Aus charttechnischer Sicht ist dies ohne Belang und die von Ihnen genannten negativen Erwartungshaltungen sollten bereits eingepreist und im Kurs entsprechend diskontiert sein.

    Verschiedene Optionen sind denkbar und gangbar - welche Ascot Mining wählt wird sich zeigen.

    Ich bin zuversichtlich, dass am Ende die Dinge sich für alle Beteiligten auszahlen werden. Auch für die Aktionäre.

    Natürlich weiss auch ich nicht, was konkret derzeit vereinbart wird.

    Da aber das Sentiment extrem negativ ist, sollte man in Betracht ziehen, dass Ascot Mining die Chance hat den Markt positiv zu überraschen - in welcher Form auch immer.

    Wenn Sie konkrete Fragen an das Management haben, so empfehle ich Ihnen sich mit diesem in Verbindung zu setzen.

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