Mittwoch, 13. Februar 2013

Szenario eines Euro Crashs ist nicht vom Tisch...

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Rahmen der laufenden Währungskrise eines abstürzenden globalen Finanzsystems mit sinkenden Frachtraten auf den Weltmeeren und rückläufiger Konjunktur und zunehmenden demographischen Problemen in den überschuldeten westlichen Industrienationen hat der Euro in den letzten 6 Monaten einen Hoffnungshaken geschlagen - freilich ohne das die strukturellen Probleme und damit die ökonomischen Probleme in Europa gelöst geschweige denn überwunden worden wären.

Der Euro ist und bleibt ein gewaltiges Fehlkonstrukt und das Vertrauen in einen Mario Draghi, als Goldman Sachs Gesandten in der europäischen Zentralbank liegt von meiner Seite aus bei null - ehedem dem inneren Wert des Euros, wie auch des US-Dollars und aller anderen in Derivaten verbrieften Zahlungsversprechen.

Ich frage Sie, wollen sie einem solchen Mann ihre sauerverdienten Lebensarbeitsleistung anvertrauen?


Männer, wie Draghi, mit schmalen Lippen sind mir eh schon von Natur aus suspekt - sind sie meiner Erfahrung nach doch meist nicht nur hinterhältig, sondern auch häufig falsche Fuffziger und in dem was sie tun äusserst verbissen. Zumindest sind sie mit Vorsicht zu geniessen. Wobei auch hier sicherlich Ausnahmen vorkommen. Draghi zähle ich jedoch nicht dazu.

In Davos hat die Elite, Monsieur Draghi eingeschlossen, sich dieses Jahr mal wieder grossartig auf die eigenen Schulter geklopft und sich gegenseitig nur so selbst beweihräuchert, dass einem schon schlecht werden konnte angesichts der zur Schau gebotenen Arroganz der Wichtigtuer in den Firmenzentralen und Zentralbanken. Egal ob die mit Steuerbillionen geretteten selbstgefälligen Banker meinen, dass ihre Banken aus eigener Kraft bislang überlebt hätten - schlimmer ist noch, dass sich nichts im Bankensystem und bei den Eitelkeiten der arroganten Grossfinanz geändert hätte.

Nur der Steuerzahler und Bürger ist nun zusätzlich, nach den USA, dabei europaweit zu verarmen, nachdem man die Bürger unverholen in die Schuldenfalle hat kollektiv tapsen lassen, was sich für die meisten Bürger noch böse rächen wird.

Daher sollten all jene, die derzeit die Longseite beim Euro favorisieren, das folgende Abverkaufsszenario, welches ich auf tradesignalonline skizziert habe - entgegen der Medienberichterstattung - nicht aus den Augen verlieren. 


Denn Mario Draghi ist nicht nur hochgeradig kurzsichtig, wie man unschwer in Davos erkennen konnte, sondern ebenso ist seiner Handlungsweise an Kurzsichtigkeit kaum noch zu überbieten. Sie ist geeignet das letzte Stückchen Vertrauen in den Euro nachhaltig zu zerstören. Die Folgen dieses Vertrauensverlusters werden deletär sein und in einer neuen Finanzmarktkatastrophe einmünden - gegen die jene aus 2008 nur wie ein laues Lüftchen erscheinen wird.

Es muss davon ausgegangen werden, dass der Euro nur erschaffen wurde, um die Bedürfnisse der Grossfinanz und elitärer sich selbst an den Völkern bereichender Politiker und Bankster ist. Dieses Konstrukt ist aber auf Dauer wegen seiner grundlegenden Fehlkonstruktion zum scheitern verurteilt, da es ökonomische und kulturelle, wie auch gesellschaftliche Ungleichgewichte nicht abfedert, sondern noch zusätzlich verstärkt und eine Wirtschaftsregierung auf gesamteuropäischer Ebene nicht gibt, die zudem demokratisch vom Souverän legitimiert worden wäre.

Treffen Sie Vorsorge, denn es ist nicht gesagt, ob der Euro, wenn er abstürzt, bei 1.07 USD/EUR haltmachen wird. Ebenso ist bei einem Absturz auf Parität zum US-Dollar in der Folge mit neuen Dekadentiefs zu rechnen.

Viele Grüsse.

Cord Uebermuth.


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