Mittwoch, 26. September 2018

Werden CFD´s und Derivate demnächst alle wertlos?

Medien und Politiker lügen ohne mit der Wimper zu zucken, Zentralbanker ebenso. Der Moral Hazard kennt keine Grenzen und die Märchen und Geschichtenerzähler, die sich gerne als Experten inszenieren applaudieren einem tief bis ins Mark verdorbenen Finanzsystem, dass Derivate in Billionenhöhe an die Massen als innovative Finanzprodukte verkauft und dabei wieder Herrscharen von Anlegern über den Tisch zieht. Besonders CFD´s und der andere Rotz der Finanzindustrie ist mit enormen Risiken des Totalverlustes ausgestattet.

Die Finanzierung dieser Derivateblase aus aufgepumpter heißer Luft mit nichts da drin wird immer teuerer da sie auf Schulden aufgebaut sind. Angesichts der enormen Summen die in der Derivateblase enthalten sind sollten alle die mit Derivaten handeln kritisch hinterfragen ob es Sinn macht überhaupt solche virtuellen wertlosen Konstrukte sein eigen zu nennen oder ob es nicht besser ist in reale Wert und Sachwerte zu investieren - sprich Dinge, die auch nach einer durch das Platzen der Derivateblase ausgelösten schweren Deflation - noch existieren und gehandelt und verwendet werden können.

Die Lügen, welche Zentralbanker aller Coleur und andere Mitglieder des Geldsozialismus tagtäglich den Menschen in aller Welt aufzutischen versuchen sind schon bemerkenswert. Das diese verlogene Kaste von Bankern sich dabei stets besonders aktiv zum Ende eines Quartals präsentiert und meint mit ihren verbalen Ergüssen die Anlegergemeinde in die Irre zu führen zeigt einmal mehr, wie fragil und wenig vertrauenswürdig das Fiatmoneysystem der Welt geworden ist.

Die Illusion der Banker und Zentralbanker ihren Weltgeldbetrug noch aufrecht erhalten zu können ist dabei mit dem Phänomen der Kontrollillusion behaftet - dem Schein und der Vorstellung etwas kontrollieren zu können, was man nicht dauerhaft manipulieren und erst recht nicht kontrollieren kann.

Die Verzerrung der Finanzmärkte wird auf Dauer nicht ewigt funktionieren und für die Beistzer von Derivaten jeglicher Art werden am Ende arm wir Kirchenmäuse sein. Der Hype um CFD´s und andere Missbildungen der Finanzindustrie wird am Ende in Panik umschlagen. Das Problem aber wird sein, dass die Besitzer von CFD´s und anderem Schrott der Finanzbranche am Ende alle mittellos sein werden und zudem Haus und Hof verlieren werden. Denn meines Erachtens würde ich nicht darauf vertrauen, dass es am Ende nicht doch noch Naschussverpflichtungen für alle Anlegergruppen gibt, die mit solchen hoch spekulativen Konstrukten an den Märkten agieren ohne ausreichend Eigenkapital dafür zu besitzen.

Die ganzen CFD Buden werden in einem Massensterben in der nächsten Finanzkrise allesamt von der Bildfläche verschwinden und mit ihnen zusammen ganze Herrscharren an Narren die mit diesen Loszetteln meinen jonglieren zu müssen ebenso von der Bildfläche verschwinden.

Und wenn sie mich fragen - ich werde diesen Nieten, die mit solchen Konstrukten handeln - auch keine Träne nachweinen, wenn diese Privatinsolvenz en masse anmelden müssen und Schiffbruch in ihrer Gier erfahren.

Ein solcher Ruin der Derivateindustrie hätte am Ende auch etwas heilsames für die Realwirtschaft. Geld würde vermutlich nie wieder in scolche Schrottpapiere investiert werden sondern in lohnenswerte reale Projekte die langfristigen Anlageerfolg versprechen. Doch erzählen sie diesmal der Masse an CFD-Junkies an den Finanzmärken, die so lange spekulieren bis der Sensenmann kommt und sie all ihres Vermögens beraubt.

Es zeichnen sich immer mehr Risse in Geflecht des Finanzsystems die darauf hindeuten, dass besonders den Derivatejunkies demnächst alles genommen wird, womit sie jahrelang spekuliert haben. Der Gier nach noch mehr Hebel am Markt, finanziert auf Kredit zu Lasten der Realwirtschaft wird für diese Anlegerkreise am Ende zum Verhängnis werden....

Food for thougt...

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