Dienstag, 21. Februar 2017

Brasilien - die Wirtschaftskrise scheint beendet...

Brasilien erlebte in den zurückliegenden Jahren die schwerste Wirtschaftskrise der letzten 100 Jahre. Anlass und Auslöser dieser - möglicherweise gewollten und inszenierten Krise zur Plünderung des mit Rohstoffen nur so gesegneten Landes durch die Hochfinanz - war der inszenierte Olpreisabsturz durch die OPEC. Der Höhepunkt der daraus reslutierenden Einbrüche am Bondmarkt dürfte bei dem fünftgrößten Land der Welt und der siebtgrößten Volkswirtschaft dabei - dem Medienbashing der organisierten Kriminalität der Mainstreampresse zufolge im letzten Jahr erreicht worden sein, als die Risikoaufschläge bei braslianischen Staatsanleihen - orchestriert durch die fremdgesteuerten Rating Agenturen der Bankenindustrie an der Wallstreet - der internationalen Finanzmafia den Einstieg zu Wucherzinsen in Lateinamerikas größter Volkswirtschaft ermöglichten. 

Dazu gab es die üblichen Zutaten für einen Ausverkauf bei einer Volkswirtschaft, die schluss und letztendlich auch die letzten Investoren aus ihren Positionen kegeln sollte, in dem man als Zutat zur Maximierung der Profite der Finanzmafia eine politische Krise inszenierte und entsprechend medial in Szene setzte. Dies ermöglichte der Finanzmafia an der Wallstreet sich billigst in Brasilien zu positionieren. Es würde mich nicht überraschen, wenn mit Blick auf die "plötzliche" Wiederauferstehung der brasilianischen Volkswirtschaft die Mafia gesteuerten Medien das Comeback Brasiliens feiern und ebenso inszenieren werden. Mehr noch - ich erwarte sogar, dass die Zinsniveaus in Brasilien langfristig wie in Europa gegen null tendieren werden, was der Mafia dann Rekordgewinne im Bondmarkt bescheren würde. Der deutliche Rückgang der Inflation in Brasilien und damit der Renditen seit dem Höhepunkt im letzten Jahr schafft Zinsenkungsphantasien in Brasilien, welche wiederrum in einer spürbaren Entlastung des Schuldendienstes bei der Neuverschuldung sich niederschlagen dürfte.

Im Januar wurde größte Handelsbilanzüberschuss in Brasilien seit 2006 erzielt, der jemals in einem Januar gemessen wurde. Die brasilianische Volkswirtschaft befindet sich offenbar auf dem Pfad der Erholung. Sollten die Ölrpreisprognosen für die kommenden Jahre zu treffen, dann dürfte sich die Bonität Brasiliens weiter verbessern und die Arbeitslosigkeit sinken, welcher die Basis für einen langfristigen Aufschwung am Zuckerhut sorgen kann. Angesichts der Zinsprobleme in Europa und dem Rest der Welt, könnte das Kapital auf die Idee kommen, bei sich verbesserndem Risikoprofil langfristig in Brasilien wieder einzukaufen. Die Finanzmafia dürfte dies bereits schon getan haben und nun vermutlich das Rad in die andere Richtung drehen. Sollte die Annahme zu treffen, dass langfristig die Anleiherenditen in Brasilien gegen Null gehen, weil überall auf der Welt weiter massiv Geld aus dem Nichts geschöpft wird, dann steht entsprechenden Kurssteigerungen am Bondmarkt und dem Abbau der Risikoaufschläge auf brasilianische Staatsanleihen nichts mehr im Wege.

RISIKOHINWEIS UND HAFTUNGSAUSSCHLUSS


Die Angaben dienen nur zu Informationszwecken. Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewährleistung werden kategorisch     ausgeschlossen. Insbesondere gilt dies für die bereitgestellten Handelsanregungen. So stellen diese in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen oder allgemeinen Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Handelsanregungen oder anderweitige Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen der veröffentlichten Inhalte ist somit ausgeschlossen. Die Redaktion bezieht Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswürdig erachtet. Eine Gewähr hinsichtlich Qualität und Wahrheitsgehalt dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Leser, die aufgrund der veröffentlichten Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Die Informationen begründen somit keinerlei Haftungsobligo. Insbesondere weisen wir hierbei auf die bei Geschäften mit Optionsscheinen, Derivaten und derivativen Finanzinstrumenten besonders hohen Risiken hin. Der Handel mit Optionsscheinen bzw. Derivaten ist ein Börsentermingeschäft. Den erheblichen Chancen stehen entsprechende Risiken bis hin zum Totalverlust gegenüber. Nur wer gem. § 53 Abs. 2 BörsenG die bei Banken   und Sparkassen ausliegende Broschüre "Basisinformationen über  Börsentermingeschäfte" und das Formular "Verlustrisiken bei Börsentermingeschäften" gelesen und verstanden hat, darf am Handel mit Optionsscheinen teilnehmen. Indextrader24.com weist darauf hin, dass es den Handel mit Optionsscheinen oder anderen derivativen Instrumenten ausser zu Absicherungsgeschäften ausdrücklich ablehnt, da mit solchen Instrumenten das Risiko des Totalverlustes des Vermögens verbunden ist.

WICHTIGER HINWEIS:
Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes
Der Betreiber dieser Internetpräsenz erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person möglicherweise im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analysen oder Beiträge auf den Seiten von www.indextrader24.com beziehen, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes.

Alle Analysen und Beiträge sowie die mit den verfügbaren Darstellungs- und Analysewerkzeugen erstellten und angezeigten Ergebnisse dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Beachten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB`s). Für Vermögensschäden wird ausdrücklich keine Haftung übernommen.

Alle Rechte vorbehalten.

Keine Kommentare:

Kommentar posten