Montag, 20. August 2018

Düsseldorf am Abend - junge Deutsche vermutlich durch Iraner ermordet...

liebe Leserin,
lieber Leser,
ein Mord an einer jungen Deutschen erschüttert mehr vermutlich aber weniger die Menschen. Weniger deshalb, weil offenbar in Düsseldorf die Anteilnahme für die heute morgen ermordete junge Deutsche sich offensichtlich mehr als nur in Grenzen hält.
20180820 Anna S Düsseldorf Mord Messer.jpg
Als ich heute abend aus Leverkusen zurückkehrte und den von mir vermuteten Tatort aufsuchte war der Ort des Geschehens lediglich mit einer Grableuchte versehen. Keine Blumen, kein Kranz, keine städtische Anteilnahme, nichts, rein gar nichts.
Lediglich zwei junge Fotografen offenbar von der Presse oder der Rheinischen Post waren vor Ort und schienen auf so etwas wie Anteilnahme in der Bevölkerung zu warten. Doch die gab es nicht - zumindest nicht erkennbar und erst recht nicht im größeren Stil. Eine Düsseldorfer Kandel versuchte man wohl dann doch durch die vage Berichterstattung in den Medien in der Landeshauptstadt von NRW dann doch zu verhindern.
Im Gegenteil Passanten, überwiegend Migranten, gingen und spazierten in den paar Minuten in denen ich am Ort des Geschehens war durch die eingetrocknete Blutlache im Asphalt, welche die Stadtreinigung offenbar nicht aus den Gehwegplatten hatte entfernen können, so als wäre nie was passiert.
Die junge Frau muss bereits mit Blick auf das Ausmaß der Blutlache vermutlich 3-4 Liter Blut am Tatort verloren haben, so dass ich mehrere Stiche in den Bauchraum des Opfers durch den bislang flüchtigen Täter vermute. Die tödlichen Stiche müssen die Körperschlagader direkt getroffen haben, denn ansonsten wäre die junge Deutsche nicht bereits im Krankenhaus verstorben.
Das die Anteilnahme in der Bevölkerung sich in Teilnahmslosigkeit am Ort des Geschehens ausdrückt ist schon fast symptomatisch für den Zustand in dieser Gesellschaft, wo offenbar es inzwischen als vollkommen normal angesehen wird, dass Menschen am hellichten Tage oder bei Nacht zu Tode gemessert oder anderweitig Opfer von Gewaltverbrechen werden.
Sind die Menschen inzwischen so abgestumpft, dass sie keine Empathie mehr empfinden?
Oder liegt es daran, dass selbst die Bildzeitung im Falle der ermordeten jungen Deutschen es tunlichst vermeidet den genauen Ort des Geschehens den Lesern mitzuteilen?
Denn immerhin wird in der Propagandapresse der Tatort der im Grunde im Zentrum des Stadtteil Bilk in Düsseldorf in unmittelbarer Reichweite einer großen und stark frequentierten Einkaufsmall liegt kurzerhand in den Bezirk Friedrichtsstadt verlegt. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Soll also auch hier durch die Presse versucht werden, eine größere Anteilnahme der Bevölkerung am Tod der jungen Frau zu verhindern?
Denkbar ist auch dies - denn Anteilnahme in breiten Schichten der Bevölkerung die öffentlich wird, dürfte durch die politische Elite und die Sozialisten in diesem Land wenig erwünscht sein, spielt doch die Anteilnahme breiterer Bevölkerungsschichten dem politischen Gegner in die Hand und bedroht den eigenen Machtanspruch. In Düsseldorf darf es nach Lesart der politischen Elite tunlichst kein zweites Kandel geben...
20180820 Mord Anna S Ddorf Bilk Messer.jpg
Das die Stadt Düsseldorf nicht einmal in der Lage ist den Ort der Tragödie so her zu richten, dass die Angehörigen des Opfers in Würde Abschied nehmen können ohne das Passanten fortlaufend über den Ort des Geschehens hinwegtrampeln ist ein kommunalpolitischer Faux Pas der einem Oberbürgermeister ebenso wenig passieren darf, wie sonst irgendeinem Politiker.
Denn immerhin hat das Ereignis heute große Teile der deutschen Presselandschaft bewegt und mehr noch dürfte es die Hinterbliebenen bewegen die am Ort des Verlustes eines geliebten Menschen durch den fortgesetzten Passantenstrom auf dem Gehweg keine Ruhe und keinen Ort zum Innehalten finden, an dem sie ungestört von den Massen in aller Ruhe in den nächsten Tagen Abschied von einem geliebten Menschen nehmen könnten.
Dabei wäre es ein leichtes gewesen den betreffenden Gehweg zumindest für den Rest der Woche so zu sperren, dass jene die ihrer Anteilnahme Ausdruck verleihen wollen, die gebührende Ruhe bei der Trauer gewährt wird ohne dabei von Kinderwagen und Passanten fortlaufend in ihrer Andacht gestört zu werden...
Ich werde morgen den Ort des Geschehens noch einmal aufsuchen und schauen ob die Anteilnahme der desinformierten Düsseldorfer Bevölkerung sich doch noch zeigt - oder der Ort an dem die junge Frau verstarb weiterhin ein Ort der Trostlosig- und Teilnahmslosigkeit geblieben ist, weil auch die Stadt und deren Bürokraten nicht in der Lage sein hier einen zumindest passageren Ort der Andacht und Anteilnahme her zu richten - zumindest für die Angehörigen, was auch für die Hinterblieben ein sehr wichtiges Element in der Verarbeitung ihrer Trauer wäre.
Es ist schon seltsam, wie gering die Anteilnahme ist, wenn eine Deutsche durch eine Messerattacke stirbt und welche Wellen andere Dinge im Gegenzug dafür in den Medien und der Bevölkerung schlagen. Kann es sein, dass die Gesellschaft in der wir leben inzwischen empathisch zu tiefst gestört ist?
Sicherlich nicht alle, denn eine Frau kam und stellte neben das zuvor so verlassene ewige Licht ein paar Blumen ab. Eine Frau von mehr als einer halben Million Düsseldorfer hatte es feriggebracht selbst rund 12 Stunden nach der Tat ein paar Blumen am Ort des Geschehens nieder zulegen - mehr nicht.
Eine mehr als schwache Leistung und ein weiteres Armutszeugnis für eine Stadt wie Düsseldorf und deren Bevölkerung. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich dies bis zum morgigen Tag geändert hat und lediglich eine Folge der fortgesetzten Desinformation durch die Presse war, die den Tatort aus Bilk kurzerhand nach Friedrichsstadt verlagert hat und dabei es vermied die genaue Location ihren Lesern mitzuteilen.
Auch dies mal wieder, wie so oft ein Zeichen einer mehr als schwachen Presse- und Informationsarbeit in Deutschland.
Wer seine Anteilnahme zum Ausdruck bringen möchte der kann den Tatort, an dem die junge Frau verstarb unter folgendem Link finden unter dem ich meinen initalen Verdacht zum Ort des Geschehens dargestellt habe und am Abend auch verifizieren konnte.

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