Mittwoch, 11. Dezember 2013

Fukushima - ein Kamikaze-Projekt...

Das Japan bereits vor Fukushima sich in einer prekären Lage befand mit Blick auf die massive Staatsverschuldung steht ausser Frage - spätestens seit Fukushima ist klar, dass Japan mit dem Rücken zur Wand steht.

So hat Fukushima und das Erdbeben nicht nur grosse Teile des Landes verwüstet - mehr noch - der Super-Gau in Fukushima hat weltweite Folgen, die immer stärker zu Tage treten. Um überhaupt noch den Schein einer heilen Welt am Nippon aufrecht zu erhalten wurden in den letzten Jahren nicht nur die Strahlengrenzwerte in Japan auf inakzeptable Höhen hoch geschraubt und gleichzeitig auch in Europa und andernorts unverantwortlich nach oben angepasst, mehr noch die Lage ist selbst nach mehr als 2 Jahren in Japan vollkommen ausser Kontrolle.

Immer noch werden mit Billigung der internationalen Atomaufsicht jeden Tag Tonnen von radioaktiven Abwässern in den Pazifik geleitet, die inzwischen auch die Westküste der USA und Alaskas erreichen. Allein was am Tag an radioaktiver Brühe ins Meer abgelassen wird, übertrifft die Radioaktivität mehrerer Hiroshima Bomben. Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass die Bergung der Brennstäbe im Einsturzgefährdeten Reaktor 4 im Abklingbecken möglicherweise scheitet. Denn neue radioaktive Lecks am AKW in Fukushima setzen inzwischen an manchen Stellen soviel Radioaktivität frei, dass sie binnen 20 Minuten einen Menschen in den sicheren Tod schicken.


Viele der Ingenieure erreichen ihre Strahlenhöchstdosis und werden für die schwierige und komplizierte Entfernung der Brennstäbe nicht mehr zur Verfügung stehen. Personal, dass diese ersetzen kann steht nicht zur Verfügung.

Sollten die Strahlungswerte in Fukushima weiter ansteigen, so besteht die Gefahr, dass das Gelände komplett aufgegeben werden muss und am Ende es doch zu einer nuklearen Katastrophe kommt mit weltweiten Folgen für die gesamte Menschheit.

Scheitert Fukushima, dann scheitert die Menschheit.


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