Montag, 30. Dezember 2013

Lithium - ein begehrter Rohstoff...


Normalerweise sollten die Lithiumvorkommen auf der Erde den Bedarf der Menschheit für mehrere Jahrhunderte decken. Das Frauenhofer Institut stellte jedoch bereits 2009 fest, dass in einem gemässigten Pluralismus Szenario rund 51 Prozent der globalen Lithiumreserven bis zum Jahre 2050 verbraucht sein werden. In einem zweiten Marktpenetrationsszenario errechneten die Forscher des Frauenhofer Institutes trotz Wiederverwendung von Lithium aus recycelten Lithiumbatterien, dass die weltweiten Lithiumreserven sogar bereits im Jahre 2049 erschöpft sein werden. In diesem Szenario wird von einer rapiden Zunahme der Elektromobilität in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ausgegangen. 


Damit wird die seitens des US Geological Survey im Jahre 2008 berechnete Reichweite der weltweiten Lithiumreserven von rund 270 Jahren bzw. die Resourcenreichweite von 614 Jahren auf Grund der sich veränderenden Angebots und steigenden Nachfrage nach Lithium deutlich nach unten revidiert.

Global Lithium mit bullischen Quartalskerzenmustern 

Chart erstellt mit www.tradesignalonline.com

Zunehmende Bedeutung gewinnt dabei der Markt für tragbare Batterie betriebene Produkte, wie Smartphones, Handys und andere Batteriebetriebene Geräte. So betrug in 2010 das Volumen für dieses Marktsegment weltweit rund 426 Milliarden US-Dollar – nach 410 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006. In 2011 soll das Volumen in diesem Marktsegment bereits auf geschätzt 479 Milliarden US-Dollar gestiegen sein und soll bis 2016 auf 611 Milliarden US-Dollar weiter ansteigen, wie in einer Studie von BCC Research zu lesen ist. Damit liegt das jährliche Wachstum bei rund 5 Prozent.

Das zweit grösste Marktsegment mit einem Anteil von rund 28 Prozent ist der Markt für Computer. Dort wird mit einer Wachstumsrate von rund 7.2 Prozent von BCC Research ein Anstieg des Marktvolumens auf  189 Milliarden US-Dollar in 2016 vorausgesagt, nach 131 Milliarden US-Dollar Ende 2011.

Die zunehmende Bedeutung des Marktes für Lithiumbatterien im Bereich der Lithiumnachfrage spiegelt sich auch im steigenden Anteil und Volumen des Marktes für Lithiumbatterien wieder. In 2008 lag das Volumen noch bei rund 6.5 Milliarden US-Dollar und soll nach Angaben von BCC Research in 2013 bereits bei 11 Milliarden US-Dollar sich bewegen und bis 2018 auf 13.4 Milliarden US-Dollar steigen. Damit bewegt sich BCC Research eher an der unteren Skala der Wachstumsprognose und unterstellt ein jährliches Wachstum von rund 4 Prozent in diesem Segment. Andere Beobachter erwarten eher ein Wachstum von 12 Prozent pro Jahr in diesem Bereich. Die Citigroup (Citi Research) geht hingegen in einer im Juli 2012 veröffentlichen Studie bereits von höheren Zahlen aus und erwartet einen wesentlich stärkeren Anstieg des Marktvolumens bei Lithiumbatterien in Zukunft- So soll bereits für 2015 ein Marktvolumen in diesem Bereich von 23.6 Milliarden US-Dollar erreicht werden und ein Anstieg auf über 34 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2020 möglich sein – überschiessend bei stark steigender Nachfrage könnten, so die Citigroup in ihrer Studie in 2020 sogar ein Umsatzvolumen von 45 Milliarden USD erreicht werden. Bei dieser Betrachtung ist die steigende Nachfrage aus dem Automotive Sektor Elektrobetriebener Fahrzeuge bislang nicht berücksichtigt. Hier ist mittel- und langfristig mit zunehmender Marktpenetration von Elektroautos in Form von Hybrid-Fahrzeugen (HEV) bis hin zu reinen Elektro-Fahrzeugen (EV) zu rechnen, welche die weltweite Nachfrage, insbesondere nach qualitativ hochwertigem Lithium-Karbonat (99.9 % bis 99.99% Lithiumkarbonat) – also mit Lithiumgehalten oberhalb von Batterie Grade 99.5 % Lithiumkarbonat –  signifikant erhöhen dürfte, so dass in diesem Bereich zukünftig mit einem weiteren deutlichen Preisauftrieb bei qualitativ hochwertigen Lithiumkarbonat für den Automotive Bereich gerechnet werden kann, der bereits in 2012 die Lithiumpreise für 99.9 % Lithiumkarbonat auf 8500 USD je Tonne erhöhte – gegenüber 6500 USD je Tonne Lithiumkarbonat im Jahre 2012 für Batterie Grade Lithium.

Gesucht und gefragt - Lithiumkarbonat, das weisse Gold...

Die Voraussagen der verschiedenen Studien für die Nachfrage nach Lithiumkarbonat schwanken für das Jahr 2015 zwischen 138.500 Tonnen und 265.000 Tonnen - und reichen für das Jahr 2020 auf der Unterseite von 174.800 Tonnen bis fast 500000 Tonnen Lithiumkarbonat. Dies stellt eine Vervielfachung der Nachfrage nach Lithiumkarbonat gegenüber dem Jahr 2010 dar. Wobei davon ausgegangen werden muss, dass gerade qualitativ hochwertige Lithiumvorkommen ohne große sekundäre Verunreinigungen zukünftig vom Markt nachgefragt werden, was voraussichtlich dazu führen wird. dass mit Blick auf die postulierte zunehmende Marktpenetration des Automotivesektors durch Elektrofahrzeuge (EV, HEV PHEV´s) langfristig der Stellenwert der Lithiumgewinnung aus Hardrock Lithium Vorkommen, wie Spodumen, gegenüber jener aus salarem Lithiumvorkommen wie in Chile, Argentinien oder Bolivien – steigt und zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich pro Jahr scheinen in diesem Segment mittel- und langfristig möglich – vorausgesetzt exogene Schockereignisse bleiben aus. Einige Studien gehen dabei von einem Wachstum von bis zu 28 Prozent im Jahr im Bereich der elektrisch betriebenen Fahrzeuge aus, so dass mit Blick auf die eingangs genannte Studie des Frauenhofer Institutes ein Szenario diskutiert werden muss, welches trotz hoher Recyclingquoten eine Erschöpfung der weltweiten Lithiumreserven bis zum Jahr 2050 – trotz der einstmals hohen Reichweitenschätzung des USGS aus dem Jahre 2008 - möglich erscheinen lässt – insbesondere auch vor dem Hintergrund des rasanten Anstieges der Erdbevölkerung. BCc Research geht in seiner Studie von einem jährlichen Wachstum von rund 18.5 Prozent in der Zeit von 2010 bis 2015 im Bereich der Elektrofahrzeuge aus und rechnet mit einem Anstieg des Marktvolumens im Bereich der Elektromobilität von 26 Milliarden US-Dollar in 2009 auf 78 Milliarden US-Dollar in 2015. Gerade für den Plug in Hybrid Power Vehicle Bereich (PHEV) wird eine jährliche Wachstumsrate von 81.6 Prozent geschätzt, bei der das Marktvolumen von 500 Millionen USD in 2010 auf annähernd 10 Milliarden US-Dollar in 2015 allein steigen soll. Für den HEV-Markt (Hybrid Electro Vehicle) wird ein Volumenanstieg von 19.3 Milliarden USD in 2010 auf bis zu 46 Milliarden US-Dollar in 2015 erwartet, was einem jährlichen Wachstum von mehr als 18 Prozent entspricht.

Vor diesem Hintergrund muss in Zukunft mit einem Engpass beim Lithiumangebot – vor allem hochreinem Lithiumkarbonat - gerechnet werden, selbst wenn es Bolivien gelingen sollte seine salaren Lithiumvorkommen bis zum Jahre 2020 ökonomisch zu verwerten. Angesichts der postulierten Wachstumsraten und voraussichtlich stark steigenden Nachfrage nach Lithiumkarbonat in den kommenden Jahrzehnten erscheint selbst eine Erschöpfung der weltweiten Lithiumreserven bis Mitte dieses Jahrhunderts in einem Szenario, wie es das Frauenhofer Institut bereits 2009 beschrieb, nicht ausgeschlossen.

Wer in diesem Sektor investieren will und auf einen entsprechenden Run auf Lithium in den kommenden Jahren und Jahrzehnten setzt, der kann in diesem Bereich entweder über einen Lithium ETF sich engagieren – oder in ausgesuchte Lithiumwerte – je nach persönlicher Risikobereitschaft – investieren. Neben den bekannten salaren Lithiumminen wie Sociedad Quimica Y Minera (NYSE: SQM) oder Rockwood (NYSE:ROC), die jüngst den Erwerb eines 49 Porzentanteil an Talison Lithium und dessen Spodumenvorkommen in Australien bekannt gaben, bieten sich auch Werte in politisch stabilen Regionen für strategisch orientierte Langfristinvestoren als Lithium-Play an. So wurde an dieser Stelle für den risikobereiten Investor bereits eine Mineral Hill Industries (MHI.V) vorgestellt, welche neben der geplanten Wiederinbetriebnahme der Liberty Hill Goldmine in Kalifornien, über interessante Lithiumliegenschaften in Quebec Canada verfügt, in den die Spodumen Dykes ebenso interessante Gehalte in Lithiumoxid aufweisen, die teilweise höher zu liegen scheinen als jene in australischen Spodumenvorkommen in Greenbushes bei Talison Lithium.


Wer will kann auch eine Canada Lithium in diesem Bereich sich ins Depot packen und auf einen Nachfrageboom beim Lithium – besonders bei dem sehr wahrscheinlich vermehrt gefragten hochreinem Lithium setzen. Auch eine Nemaska Lithium erscheint in diesem Bereich für den risikobereiten Anleger eine interessante Anlagemöglichkeit darzustellen, nach dem das Unternehmen vor kurzem sich am Markt erfolgreich refinanzieren konnte.

http://www.globalstrategicmetalsnl.com/_content/documents/405.pdf

Normalerweise sollten die Lithiumvorkommen auf der Erde den Bedarf der Menschheit für mehrere Jahrhunderte decken. Das Frauenhofer Institut stellte jedoch bereits 2009 fest, dass in einem gemässigten Pluralismus Szenario rund 51 Prozent der globalen Lithiumreserven bis zum Jahre 2050 verbraucht sein werden.

In einem zweiten Marktpenetrationsszenario errechneten die Forscher des Frauenhofer Institutes trotz Wiederverwendung von Lithium aus recycelten Lithiumbatterien, dass die weltweiten Lithiumreserven sogar bereits im Jahre 2049 erschöpft sein werden. In diesem Szenario wird von einer rapiden Zunahme der Elektromobilität in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ausgegangen. 

[url]http://www.isi.fraunhofer.de/isi-media/docs/n/de/publikationen/Lithium_DA_WendlM.pdf[/url]

Damit wird die seitens des US Geological Survey im Jahre 2008 berechnete Reichweite der weltweiten Lithiumreserven von rund 270 Jahren bzw. die Resourcenreichweite von 614 Jahren auf Grund der sich veränderenden Angebots und steigenden Nachfrage nach Lithium deutlich nach unten revidiert.

Zunehmende Bedeutung gewinnt dabei der Markt für tragbare Batterie betriebene Produkte, wie Smartphones, Handys und andere Batteriebetriebene Geräte. So betrug in 2010 das Volumen für dieses Marktsegment weltweit rund 426 Milliarden US-Dollar – nach 410 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006. In 2011 soll das Volumen in diesem Marktsegment bereits auf geschätzt 479 Milliarden US-Dollar gestiegen sein und soll bis 2016 auf 611 Milliarden US-Dollar weiter ansteigen, wie in einer Studie von BCC Research zu lesen ist. Damit liegt das jährliche Wachstum bei rund 5 Prozent.

Das zweit grösste Marktsegment bei Lithium mit einem Anteil von rund 28 Prozent ist der Markt für Computer. Dort wird mit einer Wachstumsrate von rund 7.2 Prozent von BCC Research ein Anstieg des Marktvolumens auf  189 Milliarden US-Dollar in 2016 vorausgesagt, nach 131 Milliarden US-Dollar Ende 2011.

Die zunehmende Bedeutung des Marktes für Lithiumbatterien im Bereich der Lithiumnachfrage spiegelt sich auch im steigenden Anteil und Volumen des Marktes für Lithiumbatterien wieder. In 2008 lag dieses Volumen noch bei rund 6.5 Milliarden US-Dollar und soll nach Angaben von BCC Research in 2013 bereits bei 11 Milliarden US-Dollar sich bewegen und bis 2018 auf 13.4 Milliarden US-Dollar steigen.

Damit bewegt sich BCC Research eher an der unteren Skala der Wachstumsprognose und unterstellt ein jährliches Wachstum von rund 4 Prozent in diesem Segment. Andere Beobachter (Anderson 2009) erwarten eher ein Wachstum von 12 Prozent pro Jahr in diesem Bereich. Die Citigroup (Citi Research) geht hingegen in einer im Juli 2012 veröffentlichen Studie bereits von höheren Zahlen aus und erwartet einen wesentlich stärkeren Anstieg des Marktvolumens bei Lithiumbatterien in Zukunft. So soll bereits für 2015 ein Marktvolumen in diesem Bereich von 23.6 Milliarden US-Dollar erreicht werden und ein Anstieg auf über 34 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2020 möglich sein – überschiessend bei stark steigender Nachfrage könnten, so die Citigroup in ihrer Studie vom letzten Jahr, in 2020 sogar ein Umsatzvolumen von 45 Milliarden USD erreicht werden.

Bei dieser Betrachtung ist die steigende Nachfrage aus dem Automotive Sektor Elektrobetriebener Fahrzeuge bislang nicht berücksichtigt. Hier ist mittel- und langfristig mit zunehmender Marktpenetration von Elektroautos in Form von Hybrid-Fahrzeugen (HEV) bis hin zu reinen Elektro-Fahrzeugen (EV) zu rechnen, welche die weltweite Nachfrage, insbesondere nach qualitativ hochwertigem Lithium-Karbonat (99.9 % bis 99.99% Lithiumkarbonat) – also mit Lithiumgehalten oberhalb von Batterie Grade 99.5 % Lithiumkarbonat –  signifikant erhöhen dürfte, so dass in diesem Bereich zukünftig mit einem weiteren deutlichen Preisauftrieb bei qualitativ hochwertigen Lithiumkarbonat für den Automotive Bereich gerechnet werden kann, der bereits in 2012 die Lithiumpreise für 99.9 % Lithiumkarbonat auf 8500 USD je Tonne erhöhte – gegenüber 6500 USD je Tonne Lithiumkarbonat im Jahre 2012 für Batterie Grade Lithium (99.5% LithiumKarbonat).

Die Voraussagen der verschiedenen Studien für die Nachfrage nach Lithiumkarbonat schwanken für das Jahr 2015 zwischen 138.500 Tonnen und 265.000 Tonnen - und reichen für das Jahr 2020 auf der Unterseite von 174.800 Tonnen bis  auf eine halbe Million Tonnen Lithiumkarbonat pro Jahr. Dies stellt eine Vervielfachung der Nachfrage nach Lithiumkarbonat gegenüber dem Jahr 2010 dar, wobei davon ausgegangen werden muss, dass gerade qualitativ hochwertige Lithiumvorkommen ohne große sekundäre Verunreinigungen zukünftig vom Markt nachgefragt werden, was voraussichtlich dazu führen wird. dass mit Blick auf die postulierte zunehmende Marktpenetration des Automotivesektors durch Elektrofahrzeuge (EV, HEV PHEV´s) langfristig der Stellenwert der Lithiumgewinnung aus Hardrock Lithium Vorkommen, wie Spodumen, gegenüber jener aus salarem Lithiumvorkommen wie in Chile, Argentinien oder Bolivien – steigt und zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. Hierauf weist auch die geplante Beteiligung von Rockwood an Talison Lithium und seinen australischen Spodumen Liegenschaften hin

Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich pro Jahr scheinen in diesem Segment mittel- und langfristig möglich – vorausgesetzt exogene Schockereignisse bleiben aus. Einige Studien gehen dabei von einem Wachstum von bis zu 28 Prozent im Jahr im Bereich der elektrisch betriebenen Fahrzeuge aus, so dass mit Blick auf die eingangs genannte Studie des Frauenhofer Institutes ernsthaft ein Szenario diskutiert werden muss, welches trotz hoher Recyclingquoten eine Erschöpfung der weltweiten Lithiumreserven bis zum Jahr 2050 – trotz der einstmals hohen Reichweitenschätzung des USGS aus dem Jahre 2008 - möglich erscheinen lässt – insbesondere auch vor dem Hintergrund des rasanten Anstieges der Erdbevölkerung.

BCC Research geht in seiner Studie von einem jährlichen Wachstum von rund 18.5 Prozent in der Zeit von 2010 bis 2015 im Bereich der Elektrofahrzeuge aus und rechnet mit einem Anstieg des Marktvolumens im Bereich der Elektromobilität von 26 Milliarden US-Dollar in 2009 auf 78 Milliarden US-Dollar in 2015. [b]Gerade für den Plug in Hybrid Power Vehicle Bereich (PHEV) wird eine jährliche Wachstumsrate von 81.6 Prozent [/b]geschätzt, bei der das Marktvolumen von 500 Millionen USD in 2010 auf annähernd 10 Milliarden US-Dollar in 2015 steigen soll. Für den HEV-Markt (Hybrid Electro Vehicle) wird ein Volumenanstieg von 19.3 Milliarden USD in 2010 auf bis zu 46 Milliarden US-Dollar in 2015 erwartet, was einem jährlichen Wachstum von mehr als 18 Prozent entspricht.

Vor diesem Hintergrund muss in Zukunft mit einem Engpass beim Lithiumangebot – vor allem an hochreinem Lithiumkarbonat - gerechnet werden, selbst wenn es Bolivien gelingen sollte seine salaren Lithiumvorkommen bis zum Jahre 2020 ökonomisch zu verwerten. Angesichts der postulierten Wachstumsraten und voraussichtlich stark steigenden Nachfrage nach Lithiumkarbonat in den kommenden Jahrzehnten erscheint selbst eine Erschöpfung der weltweiten Lithiumreserven bis Mitte dieses Jahrhunderts in einem Szenario, wie es das Frauenhofer Institut bereits 2009 beschrieb, gegenwärtig nicht ausgeschlossen.

Wer in diesem Sektor investieren will und auf einen entsprechenden Run auf Lithium in den kommenden Jahren und Jahrzehnten setzt, der kann in diesem Bereich entweder über einen Lithium ETF sich engagieren – oder in ausgesuchte Lithiumwerte – je nach persönlicher Risikobereitschaft – investieren. Neben den bekannten salaren Lithiumminen wie Sociedad Quimica Y Minera (NYSE: SQM) oder Rockwood (NYSE:ROC), die jüngst den Erwerb eines 49 Porzentanteil an Talison Lithium und dessen Spodumenvorkommen in Australien bekannt gaben, bieten sich auch Werte in politisch stabilen Regionen für strategisch orientierte Langfristinvestoren als Lithium-Play an. So wurde an dieser Stelle für den risikobereiten Investor bereits eine Mineral Hill Industries (TSX: MHI.V) vorgestellt, welche neben der geplanten Wiederinbetriebnahme der Liberty Hill Goldmine in Kalifornien, über interessante Lithiumliegenschaften in Quebec Canada verfügt, in den die Spodumen Dykes ebenso interessante Gehalte in Lithiumoxid aufweisen, die teilweise höher zu liegen scheinen als jene in australischen Spodumenvorkommen in Greenbushes bei Talison Lithium.


Wer will kann auch ein Engagement bei Canada Lithium (TSX:CLQ.TO) in diesem Bereich ins Auge fassen und auf einen Nachfrageboom beim Lithium – besonders bei dem sehr wahrscheinlich vermehrt gefragten hochreinem Lithium - setzen. Auch eine Nemaska Lithium (TSX: NMX.V) erscheint in diesem Bereich für den risikobereiten Anleger eine interessante Anlagemöglichkeit darzustellen, nach dem das Unternehmen vor kurzem sich am Markt erfolgreich refinanzieren konnte.

Wer das Risiko streuen will, der kann auch ein Investment beim Global X Lithium ETF (NYSE:LIT) in Betracht ziehen. Dieser hat bereits vor einigen Wochen einen 50/200 MDA Bullish Cross Over ausgebildet, was vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Bodenbildung in den Quartalsmustern auf zukünftige Preisanstiege bei Lithium hinweist.


Viele Grüsse und einen guten Start ins neue Jahr.

Ihr,

Cord Uebermuth.


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