Samstag, 15. Februar 2014

Droht in Europa eine Kernschmelze ?

Die Rede ist nicht nur von einer Kernschmelze des europäischen Finanzsystems, sondern auch von Atomkraftwerken rund um und in Deutschland. Denn der Atomausstieg soll erst bis 2022 in Deutschland bewerkstelligt werden.

Einer der heissesten Kandidaten für einen europäischen Super-Gau ist das Atomkraftwerk Tihange in quasi direkter Nachbarschaft zur deutschen Grenze - in rund 70 Kilometern Entfernung von Aachen.


Atomkraftwerk Tihange
 - ein echter Kandidat für einen Super-Gau in Europa...




Die Massenmedien, die nationale Presse in Deutschland, ebenso wie die Fernsehsender schweigen zu den katastrophalen Zuständen in den maroden Atommeilern von Tihange und Doel in Belgien, wo scheinbar schon seit längerem nichts mehr im bankrotten Belgien mit rechten Dingen zugeht. Die Lage in den überalterten Kernkraftwerken kann durchaus als bizarr und wahrlich grotesk angesehen werden und ist zugleich brandgefährlich - auch wenn offizielle Stellen stets zu beschwichtigen versuchen.

Zur Geschichte des AKW´s gibt es entsprechende Informationen bei wikipedia:


So sind in den Reaktordruckbehältern dieser Atomkraftwerke tausende von Rissen entdeckt worden und dennoch sind diese tickenden Zeitbomben, die sich durch eine ganze Reihe weiterer hochproblematischer  Störfälle (http://www.anti-akw-ac.de/tihange.html) bereits bemerkbar gemacht haben, weiterhin in Betrieb.


So bezieht beispielsweise EON inzwischen fleissig, nach dem Atomausstieg in Deutschland, Atomstrom aus den maroden Meilern aus Tihange. Eine Entwicklung, die den deutschen Atomausstieg ad absurdum führt.

Denn es ist klar, dass bei einem Super-Gau in Tihange grosse Teile West-Deutschlands in der Folge radioaktiv verseucht werden. Eine Stadt wie Aachen und umliegende Städte dürften auf Jahrhunderte im Ernstfall unbewohnbar werden, sofern man die vorherrschenden Windrichtungen zurgunde legt.

In welch desolatem Zustand die Atomkraftwerke in Belgien sind lässt sich auch folgendem Bericht entnehmen.


So ist die Erdbebensicherheit als fragwürdig anzusehen - ein Beben wie in Fukushima würde die Atomkraftwerke direkt zerbröseln lassen und wie ein Kartenhaus einstürzen lassen. Offiziell halten die Meiler nicht mal einem Beben der Stärke 6.0 stand. Angesichts des desolaten und maroden Zustandes der Reaktorhüllen ist davon auszugehen, dass bereits ein wesentlich schwächeres Erdbeben zum Super-Gau in Tihange und/oder Doel führen kann.

Auch die Notstromversorgung zur Sicherung des Kühlkreislaufes reicht im Ernstfall lediglich rund 7.5 Stunden, sofern die Notstromdiesel denn auch anspringen oder überhaupt einsatzbereit sind.

Erst vor 1 Jahr wurde bekannt, dass einer der Atommeiler in Tihange auf einer Bombe aus dem ersten Weltkrieg errichtet wurde, die inzwischen durch Militärexperten offenbar entfernt werden konnte. Inwieweit weitere Bomben unter diesen AKW´s unentdeckt schlummern ist hingegen unbekannt.


Auch die Niederlande haben ernsthafte Sicherheitsbedenken bei den belgischen Atommeilern.


Die folgende Ausbreitungskarte einer Studie aus dem Jahre 2011 im nachfolgenden Link, die auf der Annahme eines nur schwachen Westwindes von 1.3 Bft beruht, zeigt dass selbst bei nur so schwachen Westwinden grosse Regionen bis in den Westen Deutschlands hinein - einschliesslich Aachen - als Folge eines Super-Gaus unbewohnbar werden würden.

Bei stärkeren Winden wären selbst  möglicherweise das Ruhrgebiet, die Region rund um Düsseldorf und bei der normalerweise vorliegenden Wetterlage vor allem der Kölner Raum  im Hinblick auf eine mögliche Unbewohnbarkeit gefährdet.



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