Freitag, 7. Februar 2014

Euro - Plunge Protection ?

Das es um die Eurozone nicht gut bestellt ist, wurde an dieser Stelle bereits gestern ausgeführt. Das es um die USA ebenso nicht gut bestellt soll an dieser Stelle allerdings nicht aussen vorgelassen werden.

Die Situation in den USA und in Europa wurde bislang mit dem Streit zweier Flugkapitäne in einem abstürzenden Flugzeug verglichen. Dieses Flugzeug kann durchaus auch als die Air Force One beschrieben werden.

Denn der Ausgangspunkt dieser Finanzkrise ist der US-Dollar. 

Die Marktbewegungen seit gestern lassen den Eindruck aufkommen, dass nunmehr gezielt zu Gunsten des Euros interveniert wird - sprich der Euro gegen den Dollar nicht zu schwach werden darf, damit der Dollar gegen den Euro zu Gunsten der USA abgewertet werden kann, um die dortige Wirtschaft ans laufen zu bringen.

Draghi setzt also alle Hebel in Bewegung um den Euro zu Gunsten der US-Wirtschaft offenbar zu stärken. Als Goldman-Sachs gesandter scheint es seine Aufgabe zu sein, den Euro entsprechend aufwerten zu lassen, damit die USA über einen schwachen Dollar entsprechend Luft für die eigene Wirtschaft bekommen und weiteren Auftrieb erhalten.

Entsprechend war so denn auch die Reaktion der Börsen gestern. Sie stiegen. Daraus kann gefolgert werden, dass ein tendenziell schwächerer Dollar den Finanzmärkten Auftrieb verleiht, während ein starker Dollar die Aktienmärkte fallen lässt. Es ist auffällig, dass seit der Dollaraufwertung gegen den Euro die US-Aktienmärkte in der Summe deutlich abgeben mussten. Ein Hinweis dafür, dass diese durch einen schwachen Dollar gestützt werden und bei einem schwachen Dollar entsprechend gestützt werden.

Insofern muss man sich die Frage stellen, ob der Euro demnächst nicht wieder gegen den Dollar deutlich aufwerten wird, so denn man die Entwicklung an den Aktienmärkten nicht grundsätzlich in Frage stellen will.

Das hier ganz offensichtlich eine Task Force im Hintergrund die Strippen zu ziehen scheint, zeigte die gestrige Entwicklung an den Devisenmärken bereits, wo es zumindest in den kurz- und mittelfristigen Zeitfenstern zu deutlichen Impulswechseln zu Gunsten des Euro´s gekommen ist, was auf das Eingreifen durch ein Plunge Protection Team an den Devisenmärkten schliessen lässt.

Insofern kann es gut sein, dass der Dollar demnächst gegen den Euro wieder anfängt abzuwerten um die US-Finanzmärkte zu stützen.

Man darf also gespannt sein...


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