Freitag, 15. Januar 2016

Die Märkte stürzen weiter ab - wird das ein schwarzer Freitag?

DAX per 3 Stundenschlusskurs unter den wichtigen Support bei 9600 Punkten gefallen. Dow Jones in der Vorbörse bereits unter 16000 Indexpunkten.

Es dürften massive Positionsschieflagen nun existieren - á la Rocco Gräfe - die auf steigende Kurse in einem hochdynamischen Abwärtstrend - gesetzt haben. Abgekauft habe ich ihm das aber auch nicht, weil ich vermute, dass er irgendwie aus seiner Fehlpostionierung, die er vermutlich auf der Longseite hatte herauskommen wollte.

Zweifelsohne war dies oberhalb von 9600 Punkten ein mögliches Szenario - aber durch den Handelsauftakt komplett negiert worden. Fibotechnisch sind nun Kursziele unter 9000 Punkten aktiv.

Der DAX verlässt seinen Aufwärtstrend mit abwärtsgerichteter Impulsdynamik. Der Euro Stoxx rutscht unter 3000 Punkte und dürfte bereits nächste Woche in Richtung 2662 Indexpunkte fallen. Sollten im Euro Stoxx 50 die 2662 Punkte Marke nicht halten, dann wird es richtig übel. Die US Börsen haben am Montag geschlossen - durchaus denkbar, das da an diesem Wochenende was kommt.

Zentraler Support für dieses Jahr ist 8356 Indexpunkte im DAX. Diese Marke haben alle Markteilnehmer im Kopf. Sollte sie brechen und gerissen werden, dann droht ein Blutbad. Ich weiss dass niemand sich sowas wünscht und ich am allerwenigsten, aber das interessiert den Markt nicht.

Aus früheren Crashphasen weiss ich, dass viele die oben auf steigende Kurse gewettet haben, jetzt hoffen, dass es einen Rebound gibt. Das Problem ist, dass dies die gesamte Masse der Fehlpositionierten hofft. Die Folge dürfte daher im späten Handel - vermutlich in der Nachbörse ein Sturz auf 9314 Punkte - wahrscheinlich auch auf 9209 Indexpunkte möglicherweise auch auf 8900 bis 9100 Punkte sein.

Unter 9000 Punkten werden die 8504 Punkte umgehend angesteuert. Herr Tiedje irrt, wenn er meint, dass von dort aus dann der Markt ein Comeback feiern wird. Ich sehe allenfalls eine kurze Zwischenkonsolidierung in dem Bereich bis der Markt in den kommenden Wochen auf unter 5000 Punkte absäuft. 

Das richtige Crash Szenario wird unterhalb von 8356 Indexpunkten aktiviert. Es wird zur totalen Umverteilung von Vermögen führen und das in grossem Stil.

Es ist selten dass ich mich mit Putptoptionen absicher - aber es ist notwendig, sofern man in dem skizzierten Crash Szenario nicht verarmen will. Und wo ich dies schreibe säuft der DAX bereits unter 9500 Punkte ab. 9452 Punkte dürften kurz gehandelt werden und wer dies macht stellt sich gegen eine Lawine. Ich gehe davon aus, dass wir heute unterhalb von 9314 Punkten enden werden - ob noch im regulären Handel oder erst in der Nachbörse ist dabei unwichtig. Vermutlich rutscht der Markt, wie in früheren Crashphasen - und es ist immer ein Freitag an dem es passiert - in die Tiefe.

Ich habe bewusst darauf verzichtet bei Tradesignal oberhalb von 9600 Punkten im DAX den Markt zu kommentieren. Die Entscheidung sollte der Markt fällen. Und er hat dies getan. Ich kommentiere nur noch diese Entscheidung. Der Markt scheint irgendwo - vermutlich in Fernost - wo man vor dem Wochenende noch schnell den Shanghai Composite, den ich übrigens auf mindestens 2000 Punkte fallen sehe - wahrscheinlich sogar auf 1500 bis 1600 Punkte - abverkauft.

China kämpft gegen die Wall Street und jene, die das Land destabilisieren wollen. Russland wird Opfer eines Ölpreiskrieges, der ebenfalls durch die USA mit Hilfe der Wallstreet Banken inszeniert wird. Alles Dinge die enorm viel Chaos anrichten können. China wird entweder seine Dollars verkaufen müssen - oder den Yuan direkt um 30-40 Prozent abwerten nüssen - vielleicht auch um 50 bis 60 Prozent. Der Markt macht mächtig Druck in dieser Beziehung. Und das ist nicht ohne...

Weiterhin abwärts gerichtete Trenddynamik und Impulsdynamik sollten jeden Longinvestierten zum Nachdenken bewegen. Die grossen Jungs müssen irgendwie aus ihren Positionen raus. Bei n-TV usw. wird man ihnen das aber nicht erzählen. Erst recht nicht in den Massenmedien. Erst wenn die draussen sind werden die Hiobsbotschaften kommen. Und dann sollten sie bereits ihre Rettungsboote bestiegen haben...

Viel Glück...


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